@linuzifer @Zeugs
Wie zu erwarten, die Welt titelt mit „Klima-Chaot“ - Framing ist alles.
Berlin, München, Hamburg (dpo) - Zahlreiche Facebook- und Twitter-User, die es 2016 noch falsch fanden, als ein Mann 13 Menschen auf einem ...
Autofahren ist meiner Meinung nach zum größten Teil ein Symptom. Ursache: Mensch muss z.b. woanders arbeiten als er es sich zu wohnen leisten kann und ÖPNV dauert selbst mit Stau mehr als doppelt so lange.
Ja die Situation in Luxemburg ist mir tatsächlich bekannt. Das kann ich auch nicht nachvollziehen.
Aber hier im Speckgürtel einer Großstadt muss ich z.b. 1.5km Bergauf/ab zur Bushaltestelle laufen, dann min. 2 mal unsteigen und bin für ~12km Luftlinie dann 1:10-1:30h unterwegs.
Fahrzeit Auto im optimalfall 23min, bei Feierabendverkehr so 30min, worstltcase waren es mal 50min.🤷♂️
Ich kombiniere dass auch immer noch mit dem Lebensmitteleinkauf.
@Mr_GHARice @moskitokoenig @linuzifer @cybastl wo Du ein Argument für das Auto siehst sehe ich einen Investitionsstau in öffentliche Infrastruktur (ÖPNV, sichere Radwege).
Ich würde mit dem Auto für meine 15km etwa 30-40 Minuten brauchen, dazu noch Parkplatzsuche (10 Minuten?) und vom Parkplatz laufen. Mit den öffis bin ich auch bei etwas über einer Stunde. Mit dem Rad brauche ich 40 Minuten und habe kein Parkproblem.
@noah Leider ja. Steht recht klein im Text, bzw. am Ende: »Bei den Screenshots handelt es sich um Facebook- und Twitter-Reaktionen auf unsere gestrige Meldung "Einen Menschen töten oder 20 Minuten zu spät kommen: Was ist die bessere Entscheidung?"«
Den Teil mit KFZ könnten wir unschüchtern „breitscheiden“ nennen 🤡
Die letzte Generation + ihre Aktionen werden kriminalisiert, weil sie darauf aufmerksam machen, dass die Politik Versprechen bricht + vor allem, weil die letzte Generation gegen das heiligste Heiligtum vieler Deutschen, das Auto, vorgeht.
Umweltschutz ist vielen nur dann wichtig, wenn andere etwas tun + sie sich selbst nicht einschränken müssen..
Wenn Rechte Parolen schwingen, Menschen verprügeln + Flüchtlingsunterkünfte anzünden, passiert wenig; kaum ein Aufschrei ist zu hören.
@Urmeline Präziser: Es ist nicht nur ein Versprechen, das die Bundesregierung bricht. Sie ignoriert einen internationalen Vertrag. Und obendraf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Teile des Kilmaschutzgesetzes von 2019 als in Teilen verfassungswidrig(!) und somit nicht mit den Grundrechten vereinbar beschied. Plus: Die damals erwähnten Ziele bis 2030 werden ja ebenfalls ignoriert (und das noch NACH dem Urteil des BVerfG).
https://taz.de/Verfassungsklage-fuers-Klima/!5550455/
https://www.tagesschau.de/inland/klimaschutzgesetz-bundesverfassungsgericht-101.html
@linuzifer
Abgesehen von der Demonstrationslage war die Ampel ROT. Aber alles egal, wenn man Frust an Schwächeren abbauen kann.
Es ist also vorsätzliches Missachten von Verkehrsregeln, um eine vorsätzliche Körperverletzung zu begehen (zusätzlichen den bereits zuvor erfolgten Angriffen) - ganz abgesehen von der erkennbaren menschlichen Verrohung.
Hier MUSS es zwingend eine Verurteilung geben.
@linuzifer
Ich gebe dir voll und ganz recht.
Ja, klimakleben ist strafbar.
Aber:
Was treibt dazu an?
Wenn es um die Lebensgefahr für uns Menschen auf der Erde geht, ist dieser Protest nicht dagegen Kindergeburtstag?
Diese „Loser“ die @linuzifer
Beschreibt, denken „nach mir die Sinnflut und sehen nicht, dass sie direkt auf diese Zuläuft.