Ich hab das erste Mal seit 6 Wochen zwei Trainingseinheiten ausfallen lassen, weil ich mich gerade um meine kranke Freundin kümmere. Ruhepuls stark gestiegen, viel erschöpfter - ich hab gedacht, weil anstrengend und so. Gestern Abend dann doch aufs Rudergerät geschaft und zack direkt danach Ruhepuls Rest des Tages 15 BPM niedriger als die 2,5 Tage vorher. Erschöpfungsgefühl weg, generelles Wohlbefinden besser.

#POTS #LongCovid

Das so deutlich zu sehen, war krass. Ich hab in den letzten Tagen mehr "auf den Beinen" erledigt als sonst, aber alles im Rahmen. Trotzdem erschöpft und hoher Puls. Rudern hingegen war ganz normal sportlich anstrengend und tat echt richtig gut. Zeigt mir nochmal, dass anscheinend echt nicht die Belastung an sich, sondern orthostatische Intoleranz das Problem ist. Immer wieder weird zu sehen. Das kannste auch echt keinem erklären, der nicht im Thema ist:

"Joah ne Stunde rudern mit voller Belastung is kein Problem. Aber kannst Du bitte eben zum Tresen gehen und bestellen? Das is zu anstrengend für mich" 🤪

PS: Weil hier einige neue Follower*innen dazugekommen sind nochmal der Disclaimer, dass Sport und aktivierende Therapien bei #LongCovid / MECFS mit Belastungsintoleranz und PEM NICHT helfen sondern schaden. Ich hatte ein Jahr lang eine starke Belastungsintoleranz und PEM und erst seit die weg sind, ist Sport gut für mich

@bdk es ist krass wie neuro-autoimmunologisch ist. Z.T. kommen Leute in einen Schub beim Schreiben, können aber Krafttraining machen.
@Erinmund Ja, völlig absurd. Ich kann problemlos 90kg Beinpresse machen (weil Beine oben), aber wenn ich danach zu schnell aufstehe ist der Puls auf dem Weg zum nächsten Gerät höher, als während der Belastung 🤪