Tesla will noch mal 100ha Wald zerstören. Tesla nutzt ganz gezielt die Sommerferien für Bürger*innenbeteiligung. Daher: spread the word! Tesla den Hahn abdrehen!
@SiGBerlin
Tesla zerstört keinen Wald weil es dort keinen gibt.
Denn dort gibt es nur Kiefern in Nutzholz Plantagen. Die übrigens mehr oder weniger Erntereif sind.
Außerdem forstet Tesla die dreifache Menge an Mischwald wieder auf.
Was deutlich besser für diese Region ist.
@Volsor @SiGBerlin wo wird denn dieser wald angeblich aufgeforstet? gibt es da eine real existierende fläche oder sind das marketinglügen?
@lieblingslarry @SiGBerlin wer die Berichterstattung aufmerksam verfolgt hat weiß es , ansonsten gibt es ja noch Google.
@Volsor @SiGBerlin dachte mir gleich das es eine marketinglüge ist
@lieblingslarry @SiGBerlin der neue Wald entsteht zwischen Beeskow und Grunow Landkreis Oder -Spree.
Insgesamt werden dort 520 Hektar Mischwald neu angepflanzt.
Um das zu finden brauchte ich keine 2 Minuten.
Schönen Tag noch.

@Volsor Es handelt sich schon lange nicht mehr um einen reinen Kiefernforst.
Komm doch mal beim Waldspaziergang vorbei, demnächst werden die nächste Termine bekannt gemacht
https://www.bi-gruenheide.de/der-wald-und-das-loecknitztal-impressionen/

außerdem ist die Waldrodung nicht das einzige Problem, das wir mit Tesla haben, von Wasserverbrauch vor Ort zum Extraktivismus, Union Busting, etc. etc.

Der Wald und das Löcknitztal Impressionen - Bürgerinitiative Grünheide

300 ha Wald sollen für den Bau einer Autofabrik fallen und das mitten in Zeiten des Klimawandels. Wer den Wald kennt, hier spazieren war, weiß, das es sich nicht nur um einen reinen Kiefernforst handelt. Es ist ein wunderschönes großflächiges

Bürgerinitiative Grünheide
@SiGBerlin auf dem Gelände von Tesla , ja , und ausschließlich.
Wasserverbrauch ist bei Tesla nicht dass Problem.
Hätte BMW dort gebaut wäre es auch nicht anders gewesen oder schlimmer.
Geht doch zu den wirklich Wasser Verschwender , z.b. Chemische Industrie ( 2,6 Milliarden Kubikmeter pro Jahr) oder Papierindustrie. Und da wäre noch der Kohle Tagebau.
Deine Aussage ist klassischer Whataboutism: Aber die andern ..
@Volsor @SiGBerlin
@kirschwipfel @SiGBerlin einfach mal den Aluhut abnehmen.
Man könnte auch sagen: Tesla will 95ha zubetonieren. Und auf dieser Fläche steht dann auch in 100 Jahren kein Wald - nicht einmal eine "Nutzholzplantage".
@Volsor @SiGBerlin
@SiGBerlin na, da wird Tesla den Brandenburgern wohl noch das restliche Wasser entziehen, bis man im Spreewald dort trockenen Fußes laufen kann, wo heute noch Kähne fahren …
@SiGBerlin Was genau meint Ihr mit „nochmal Wald zerstören“? In Grünheide wurde eine Nutzholzplantage abgeerntet. Von Wald war da auch vor der Tesla-Fabrik keine Rede. Warum diese Polemik? Warum diese Agitation? Es gibt doch genug wirklich schlimme Dinge, über die man sich aufregen kann.
Man könnte auch sagen: Tesla will 95ha zubetonieren. Und auf dieser Fläche steht dann auch in 100 Jahren kein Wald - nicht einmal eine "Nutzholzplantage".
@intermobility @SiGBerlin

@kirschwipfel @SiGBerlin Ja, das könnte man sagen, auch wenn ich mich bei den Jahren nicht so genau festlegen würde. Warum sagt man das dann nicht so?

Man sollte dann aber auch erwähnen, dass Tesla natürlich verpflichtet ist, an anderer Stelle eine entsprechende Fläche aufzuforsten. Nach eigenen Angaben hat Tesla diese Auflage beim ersten Bauabschnitt um den Faktor 3 übererfüllt. Wäre mal interessant, sich diese Behauptung genauer anzusehen.

Wiederaufforsten - klar! Als wäre das ein gleichwertiger Ersatz. Einen 50 Jahre alten Baum ersetzen mit einem 5-jährigen. Als würde man eine erfahrene Mitarbeiterin durch einen Lehrling ersetzen.
Und vermutlich auf einer bislang "leeren" Fläche, also ohne lebendigen Boden. Dauert auch Jahre, bis da was entstanden ist.
Wobei "leere" Flächen gibt es in Deutschland nicht - also wird was anders kaputt gemacht (und saß sind sicher keine Industriebranchen oder Straßen).
@intermobility @SiGBerlin
@kirschwipfel @SiGBerlin Ich dachte, wir wären uns einig gewesen, dass es am Standort der Tesla-Fabrik in Grünheide gar keinen Wald gibt oder gab? Schon gar keinen mit 50 Jahre alten Bäumen? Warum diese Strohmann-Polemik? Wenn Du unbedingt kämpfen möchtest, dann such Dir doch nicht ausgerechnet eine Windmühle als Gegner aus! 😉

> Ich dachte, wir wären uns einig gewesen, dass es am Standort der Tesla-Fabrik in Grünheide gar keinen Wald gibt oder gab?

Nein, wir waren uns hierüber nicht einig. Ich gabe nur Deine Kriterien für "Wald" nicht angegriffen.

> Schon gar keinen mit 50 Jahre alten Bäumen?

Auch darüber waren wir uns nicht einig.

Beides sind aber Details, die für den Kern meines Arguments irrelevant sind. Und gegen den Kern habe ich kein Argument gesehen.
@intermobility @SiGBerlin

@intermobility @SiGBerlin Wald ist in Brandenburg definiert nach LWaldG: "(1) Wald im Sinne dieses Gesetzes ist jede mit Forstpflanzen (Waldbäumen und Waldsträuchern) bestockte Grundfläche."
Zu behaupten, das sei etwas Anderes, ist reiner Euphemismus. Natürlich erbringt ein mittelalter Kiefernreinbestand deutlich weniger Ökosystemleistungen als artenreichere Mischwälder, nichtsdestotrotz braucht es Jahrzehnte, bis eine Ausgleichsmaßnahme die gleichen Leistungen erbringt.
@linus @SiGBerlin Du kannst „Wald“ definieren, wie Du willst. Die Nutzholzplantage auf dem Gelände, auf dem jetzt die Tesla-Fabrik steht, wäre in jedem Fall abgeerntet worden, denn das war ihre Bestimmung. Der „mittelalte Kiefernreinbestand“ hätte so oder so keinen Bestand gehabt. Wäre da einer von Euch auf die Straße gegangen? Euer Aktionismus ist vorgeschoben. Ihr beklagt den Verlust von Wald, aber in Wahrheit geht es Euch offenbar um irgendetwas anderes.
@intermobility @SiGBerlin Kollege. Ich bin Förster, ich weiß, wie Forstwirtschaft funktioniert. Das Waldgesetz verbietet Kahlschläge, daher werden in der regelmäßigen Nutzung keine 100 ha gerodet. Natürlich wären auch die dortigen Bestände irgendwann für die Nutzung vorgesehen gewesen, aber dabei über einen langfristigen Zeitraum und mit gleichzeitigigem Aufbau eines Folgebestandes. Das ist ein viel niedrigschwelliger Eingriff, als die Rodung für ein Baugroßprojekt.
@linus @SiGBerlin Kollege. 😉 An anderer Stelle hat Tesla (nach eigener Aussage) die dreifache Fläche mit Mischwald aufgeforstet, der dort jetzt stehen bleiben kann. Sag Du mir, was perspektivisch ökologisch wertvoller ist. Du bist der Fachmann.
@intermobility @SiGBerlin Und es ist genau andersherum, Du kannst Wald anders definieren, als es das Waldgesetz tut, dann bist aber Du im Unrecht und nicht ich.
@linus @SiGBerlin Mir ist jede Definition von Wald recht, darüber streite ich gar nicht. Du musst Dir nur klar darüber sein, dass eine sehr weit gefasste Definition (wie die aus dem von Dir zitierten Gesetz) im Hinblick auf den ökologischen Wert der Fläche keine starke Aussagekraft haben kann. Dem Wald ist es egal, wie Du ihn nennst.
@SiGBerlin Richtiger Wald oder Forst ?
Abgesehen davon sind EAutos nicht die Lösung, sondern nur ein anderes Problem.

@SiGBerlin Die Kieferplantage, die auf planfestgestellter Fläche - ursprünglich für einen DEUTSCHEN Autobauer - ein reiner Wirtschaftswald ist, wird früher oder später dort keine Wachstumgrundlage haben.
Das war schon bei deren Anlage Bestandteil der Entscheidung.

Ich warne davor erneut mit populistisch anmutenden Parolen etwas bekämpfen zu wollen, was nicht zu bekämpfen ist.

@SiGBerlin Wald oder Kiefernplantage
@SiGBerlin Wehe wenn #Tesla auch noch Arbeitsplätze schaffen will! 👆🏼Das geht ja gar nicht.
@SiGBerlin die wissen doch nun schon, wie Tesla ihnen das Wasser knapp macht.. das kann man doch nicht zulassen /o\