Zu den 25 Minuten kommen weitere 20 Minuten Verspätung. Damit bin ich bei über 3 Stunden Fahrtzeit für 25 Kilometer Strecke. Danke für nichts #nordbahn #NahSH
b65.me.in/display/67fef576-176…
betamax65

Und zack nochmals weitere 25 Minuten Verspätung. Damit bin ich bei 145 Minuten mit #ÖPNV anstelle 20 Minuten mit dem #Auto. Experiment #Deutschlandticket i...

@betamax65 3h für 25km? Wie geht das?

@hackbyte @betamax65 Das kann man wohl nur halbwegs nachvollziehen, wenn man in #Kiel lebt. Außer diesem aktuellen Highlight von @betamax65 kann man aber selbst im Normalfall davon ausgehen, dass in Kiel/von Kiel aus grundsätzlich alles zwei Stunden dauert:

Kiel > Heide i.Holst: schon nach Fahrplan bis zu drei Stunden;

Kiel > Hamburg: auch nie in den 65 > 90 Minuten, die man so einplant, was sich untoll gestaltet, weil aufm Weg nach Niedersachsen rauscht - schleicht - man sich da halt durch.

Kiel > Lübeck: Schwiegermami und Patenkind besuchen wir mit dem Auto. Mit 1:15 bis 1:30 Std. immer, aber auch wirklich immer schneller als derzeit ~ 2 Std. Bahn.

Kiel > NMS: Selbst das... ein Abenteuer. Baustelleritis, zuverlässige Anschlüsse an Ersatzverkehr *am Arsch*

Das mit Neumünster ist doppelt geil... brauchste die AKN, weil Du sonst ja nicht nach Quickborn zur Familie kommst, gehts ja nur so. Die AKN wartet aber auch nicht ewig. Und mit DB über Elmshorn... da möchteste nichtmal auf den kackigen Dorfbus warten, wenn Dir Alkohol in ausreichender Menge gereicht würde.

Und in Kiel liegt der Verkehr eh danieder. Und, anstatt unser Staubsaugerbürgermeister (ja, der Idiot, der "Staubsauger" aufstellen lässt, um den Anwohnern von Hauptverkehrsstraßen "Aktivität" vorzuheucheln), ja, diese pollerndse Kompetenzdetonation mit Veloroutenfetisch, experimentiert jetzt auch noch damit herum, auf Hauptausfallstraßen Linksabbiegen durch Betonsperren vor den Kreuzungen zu unterbinden.

Noch Fragen? Man muss das miterlebt haben, sonst glaubt man es wirklich nicht. 😀

Ach ja, von den Kieler Grünen wollen wir mal lieber gar nicht erst anfangen, Es ist ja nicht nur der Träumer aus seiner Neidrigenergiesiedlung alleine.

#UlfKaempfer #HobbyBürgermeister #SPD

@betamax65 Treffen meine Eindrücke einigermaßen zu? Mir ist, als hätt ich wat vergessen... 😉

@heikor @hackbyte Ja das kommt so hin. Für mich als Nichtexperte in Verkehrsplanung sieht es im Grunde so aus das der ÖPNV bis Oberkante Unterlippe in der Scheisse steckt und es einfacher wäre drauf zu treten und neu zu machen anstatt den Versuch zu unternehmen das ganze an den Haaren rauszuziehen.

@betamax65 Ja, so ungefähr kann man das wohl beschreiben. Aber als Nicht-Experten, wenn man ab und zu auch mal was anderes liest als die "Bunte Seite" in der KN, dann bekommt man das, was man täglich spürt, schon gut klar:

Der KVG fehlt es an Personal. Kiel hat kein wirkliches Konzept - nicht nur für den #ÖPNV , sondern grundsätzlich gibt es kein erkennbares Gesamtkonzept für die Mobilität hier. Stattdessen wird hauptsächlich grünes Wunschdenken in Anfällen von so blindem wie unnötigen Aktionismus umgesetzt.

Und das sage ich, obwohl ich die Grünen insgesamt recht gut leiden kann(!) - nur die in Kiel eben nicht. Gar nicht.

Es ist so ein Irrsinn. Statt chaotisch selbst an den Hauptschlagadern der Stadt zu fummeln, die verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten zu vermengen und gegenseitig zu behindern - und gefährden -, könnte man doch mal grundsätzlich überlegen, was man wie FÜR ALLE macht.

Warum wird die Linie 300 nicht mehr von der Autokraft bedient, warum so umständliche Linienführung, warum überall Poller?

Und: Was macht eigentlich die Idee der Straßenbahn? Ach ja, warten. Auf Godot vielleicht. Man weiß es nicht. 😉


@hackbyte

@heikor @betamax65 Ich sehe ja ......

Ich bin ja ex hamburger und lebe jetzt mit absolut beschissenster busanbindung (aka jetzt in den ferien eher garnicht) in der lüneburger heide.....

Aber im zweifelsfall muss ich dann auch maximal nach eben hh süd rein ggf ... glücklicherweise. ;)

@hackbyte Ach, aufm Land ist das ja auch in Ordnung (nein, ganz so ist es natürlich nicht), wenn die Busse nicht alle 5, 10 oder 20 Minuten fahren. Wenn ich unseren Landexpress Kiel <> Bad Segeberg nehme, da ist man tagsüber nicht nur fast zwei Stunden unterwegs gewesen, das Zeug fuhr auch nur in ebenso seltenem Takt. Ich meine, die 410 fuhr ab Segeberg immer alle 45-60 Min (Hauptverkehr, haha), aber da fuhr der Bus nur bis Bornhoeved.

Ich mein: Bornhoeved. Wer will dahin? Die Menschen dort weinen den ganzen Tag! 😁 Nur jeder zweite hat(te) Anschluss an die 411. Warste pünktlich da, durfte man dann in den Blechhaufen nach Kiel einsteigen.

Wo Du aber von Hamburg gesprochen hast: Von SE aus käme man ja auch mit dem Bus nach HH. Aber das war/ist wohl ein ähnliches Theater: DB/Autokraft 7550 fährt nur geradeaus die paar Kilometer bis Norderstedt, um sich dann wohl Ochsenzoll (oder war es Garstedt?) zu endigen. Auch da ein Stundentakt, Wochenende noch schlümmer. Musste ich glücklicherweise fast nie, aber dieselbe 7550 in Gegenrichtung (Lübeck ) war ein ähnlich lustiges Abenteuer. 😀

Das ist jetzt aber schon etwas länger her... wir nehmen, aus ebensolchen Gründen) für wichtige Kliniktermine oder Verwandschaft am Arsch der Heide usw. usf. leider(!) wieder das Auto.

Soll heißen: Du bist in der Heide nicht allein. Und mir würden die langen Fahrten auch nichts ausmachen. Im Gegenteil, ich hab den Bus immer der Bahn (z.B. nach HL) vorgezogen, weil ich solche Strecken liebe. Ja, genau... ich mag LAND! 😀

Allein, die Unpünktlichkeit/Unzuverlässigkeit, deren Usache zumeist hier direkt im Kieler ÖPNV (von Bahnfahrten mal abgesehen) liegen, macht es mir unmöglich, "wichtige" Sachen mit dem Bus zu erledigen. Egal ob beim NeuroChirurgen an der Westküste oder "nur" hier in der Kardiologie oder der Defi/Schrittmacherambulanz weg: Termin verpasst = 3-6 Monate (oder länger) warten. Dann eben nicht ÖPNV... 🙄

In der Heide würde ich die schlechten Takte aber in Kauf nehmen - is schön da. War mal in Bad Bevensen zur Reha. Ach ja, da hat mich die Klinik damals übrigens mit dem eigenen Wagen abgeholt - Zug kam verspätet an, Bus war weg. Noch Fragen? 😀


@betamax65

@heikor @hackbyte Mit dem Takt könnte man sich evtl. ja noch arrangieren wenn es denn zuverlässig funktionieren würde. Aber wehe einer fällt aus (oder mehrere wie bei mir gestern) dann hängt man irgendwo stundenlang in den Seilen. Und wenn ich das so richtig sehe, laden die meisten Stationen nicht wirklich zum längeren verweilen ein. Ich frage mich, wie das denn im Winter ist. Erfriert man denn da zwangsweise bei Zugausfall?

@betamax65 Bei uns in Kiel fällt an Wochenenden "gerne" mal auf der #KVG32 die vorletzte oder letzte direkte Durchfahrt Richtung > Räucherei > Elmschenhagen aus. Offensichtlich wird einfach schon ab Hauptbahnhof ausgesetzt... und dann steht man da auf der Galbenzbrücke rum wie Hein Spack.

Ohnehin unbrauchbar. Die letzte "offizielle" Abfahrt ab H Gablenzstraße ist um 19:58 Uhr. Ohne Worte. Danach wird diese Strecke dann von der 34 mitbedient. Die kommt aber aus einer ganz anderen Richrtung. Das heißt, mindestens 1x zusätzliches Umsteigen mit all den "Features" wie verpasstem Anschluss inklusive. 😀

Und zu Deiner Frage: Ja, im Winter macht das so richtig Spaß. Zumal ich mir langes Aufhalten in feuchtkaltger Umgebung nicht erlauben soll wg. der Gefäße (paVK, KHK, Vorhofflimmern).

Hier noch ein Higlight auf der KVG-Seite zu dem geplanten Einstampfen von Buslinien:

Aufgrund der immer noch angespannten Personalsituation in Kombination mit den vielen Baumaßnahmen und Umleitungen in der Kieler Innenstadt, sehen wir uns leider gezwungen, unser Fahrplanangebot weiter zu reduzieren. Nur so können wir Ihnen einen verlässlichen Fahrplan bieten.


Am Ende der Mitteilung steht dann noch gemeißelt:

Selbstverständlich ist es unser Ziel, so schnell wie möglich zu unserem ursprünglichen Fahrplanangebot zurückzukehren.


Bitte? Ich will nicht den Zustand von vorher. Denn "ursprünglich" war auch ursprünglich schon scheiße. Ich will besser. Vorher schon. Nicht aber eine "Reduzierung" mit (vielleicht...) anschließender Wiederherstellung!

Alter... 😀

@hackbyte

@heikor @betamax65 *seufz* yeah ich hab ne vorstellung von der arbeitsweise der KVG .. leidlich *seufz*

Hochbahn war/ist besser ;)

(Hier fährt halt auch die KVG rum ... *grott*)

@heikor @betamax65 btw .. die paar wenigen linien die die KVG innerhalb des hamburger stadtgebiets befährt, also so ganz am rande an der südlichen peripherie .. funktionieren regelmässig auch besser als alles draussenrum leider....

Mein lieblingsbeispiel, es gibt von Buchholz Zob ganze _vier_ buslinien, mit der _selben_ nummer, aber unterschiedlichen strecken und endhaltestellen....

Sind halt "schulbusse" .. o-ton "machen wir schon seit 100 jahren so, geh weg" (übermittelt von einem fahrer der mich in der pampa zurücklassen musste und es ebenso beschissen fand und mal anfragte ob das nicht besser ginge)..

*seufz* ;)

@hackbyte Was Du meinst, ist eine "andere KVG". Unsere ist die "Kieler Verkehrsgesellschaft", bei Euch da unten dürfte es dann eher die "KreisVerkehrsGesellschaft XYZ-irgendwas" oder so sein.

Allerdings scheint der Qualitätsstadard überall ähnlich gesetzt zu sein. Naja, DANN EBEN NICH! 😀

@betamax65

@heikor @betamax65 lol shit .... in der tat .... mkay die KVG Stade GmbH & Co. KG is halt definitiv nicht besser..

"Meine vergleichsbasis" ist halt mein vorheriges knapp 45 jähriges leben direkt in hamburg. Der HVV fährt halt ein sehr hartes regime und unternehmen die die abfahrtszeiten regelmässig nicht eingehalten kriegen... krigeen schwierigkeiten...

Deswegen bin ich halt um so mehr entsetzt bis erstaunt wie schlecht das hier ausserhalb des eigentlichen stadtgebietes funktioniert .. meh ;)

Ich hab jedenfalls eine vorstellung von was ihr sprecht inzwischen .. leidlich. ;)

@hackbyte Naja, ich will mal fair sein. Man kann nicht verlangen, dass der ÖPNV in jeder Klein(st)stadt odert direkt "auf dem Land" jede Linie im 3-5 Minutentakt bedient. Und auch die Pünktlichkeit ist manchmal halt nicht durchgehend zu gewährleisten. Aber ein gewisses Maß an Planung (und nicht Willkür), Zuverlässigkeit und(!) guten Willens erwarte ich mir schon.

Und nein, man kann eben nicht alles mit dem Fahrrad erledigen. Ich muss "gleich" zu ner geplanten Untersuchung ins Krankenhaus. Termin 08:45, Vorgespräch 08:00 Uhr.

Ich muss kurz nach 7:00 aus der Tür, damit ich dann, nicht ganz rechtzeitig, um kurz nach Acht dort bin. Es ist eine Strecke von etwas über 3 Kilometern! 😀

"Na, dann lauf doch!" Aha. Wg. paVK, Herzgedöns u. Vorhofflimmern habe ich eine Gehstrecke von derzeit max. 250-300 Metern am Stück. Das ist eine "Verbesserung", letztes Jahr waren es noch 150-200 M.

Ich hab nichts gegen das Radfahren. Im Gegenteil, wann immer es geht, tu ich es auch gerne. Nicht leiden kann ich aber grüne Spinner und Strampelneurotiker, die gern nach gleichen Rechten für alle Verkehrsteilnehmer krakehlen, sich selbst letztlich aber für das Maß aller Dinge halten und damit auch über alle anderen Verkehrsteilnehmer/Arten gestellt und von Regeln möglichst ausgenommen werden wollen. Angeblich alles im Namen einer Stadt für Alle.

Man kann nicht alles mit dem Fahrrad od. zumindest ohne Auto tun. Es muss ja nichtmal ein eigenes sein. Aber man sollte Einsehen, dass man nen Motor (welcher Art auch immer) und nen Kofferraum ab und zu braucht.

So, ich habe fertig. Muss ja rechtzeitig zum Bus. Denn, zur Unpünktlichkeit gehört auch, dass man - selten zwar, aber immerhin - ab udn zu auch ne Minute vor dem Fahrplan nur noch die Rücklichter sieht. 😀

@betamax65

@hackbyte @heikor Die Frage ist ja, wie sieht der Langzeitplan für ÖPNV überhaupt aus. Es ist ja ein Sammelsurium an Aussagen (Politik) und Forderungen (Aktivisten) und Kopfschütteln (Betroffene).

Die Politik hat mit dem 49 Euro Ticket ein stückweit eine Richtung vorgegeben die in der jetzigen Form eine Subventionierung der Stadtbewohner darstellt, während für den Landbewohner das eine zusätzliche Ausgabe ist, da er weiterhin die traditionellen Fortbewegungsmittel vorhalten muss. Im gleichen Atemzug werden diese traditionellen Fortbewegungsmittel durch Forderungen und Aktionen der Aktivisten behindert (und dann wundern die sich, das ein Teil der Bevölkerung Null-Verständnis dafür haben). Wenn man den Schritt geht und Strassen zurückbauen will, dann muss man vorher den Schritt gehen und Schienenverkehr ausbauen, und da langt es bei weitem nicht einfach mehr Züge einzusetzen, sondern da ist gewaltig viel Schiene gefordert. Mit zwei Gleisen von Speckgürtel in Großstadt ist man da deutlichst zu Schwach aufgestellt.

Nur mal kurz duchrgerechnet, ich zitiere hier mal eine Statistik dich ich irgendwo gelesen habe (sorry für fehlende Quellenangabe). Tagtäglich pendeln in HH ca 1,5 Mio Menschen zur Arbeit (und natürlich zurück). Davon benutzen ca. 15 Prozent den ÖPNV (ja ich dachte auch es wären mehr). Bei einem weg vom Auto hin zum ÖPNV müsste also der HVV in der Lage sein, in Stosszeiten 1,3 Mio Menschen ZUSÄTZLICH zeitgerecht innerhalb von Hamburg zu transportieren. Zusätzlich muss DB-Regio und Konsorten ein Großteil auch noch durch den Speckgürtel bringen. Mit dieser Infrastruktur, keine Chance. Das wird in anderen Städten ähnlich sein.

Das Thema in der Form ist nichtmal klimarelevant, weil dieser Umbau, selbst wenn man noch heute damit anfangen würde, wahrscheinlich nicht mehr in diesem Jahrhundert in dem erforderlichen Maße stattgefunden hat, damit da irgendwas gesenkt wird. Alleine um die erforderlichen Baumassnahmen durch sämtliche Instanzen der Rechtsprechung durchzubringen, wird wahrscheinlich mehr wie 20 Jahre in Anspruch nehmen (die grünen Hilfstruppen drehen ja inzwischen völlig frei, da wird gegen jede Massnahme geklagt bis zum geht nicht mehr), und dann muss der ganze Kram baulich umgesetzt werden. Nebenbei, hat mal irgendwer gesehen wie die großen Windkraftanlagen transportiert werden? Ich bezweifel mal das es Sinn macht, jeden Windpark ans Schienennetz anzubinden (ich bezweifel auch, das es machbar ist, die großen Rotorblätter auf der Schiene zu transportieren). Will man in Zukunft denn auf Windkraft verzichten wenn die Strasse zurükgebaut wird? Oder adhoc Strassen alle 25 Jahre bauen wenn ein Windpark erneuert werden muss, weil das Material müde ist?

Das Thema ist inzwischen komplett verbrannt. Da will sich kein Politiker die Finger dran verbrennen. Würde ich an deren Stelle auch nicht, weil man da nur verlieren kann.