@supergrobi @tazgetroete
Genau auf die Formulierungen achten. Ich sage nicht, dass der Westen allein Schuld ist. Es ist unverzeihlich, wenn jemand Nazi-Parteien wählt. Aber ich habe es satt, dass einfach immer wieder mit denselben nicht besonders guten Argumenten auf dem Osten rumgehackt wird. Viele wichtige Punkte werden dabei übersehen.
Die AfD gibt es 10 Jahre. Was haben die anderen Parteien dem entgegenzusetzen? Wieso konnte die AfD im Osten so stark werden? Wieso gibt es im Osten praktisch keine Grünen? Wieso hat #Habeck Ossi-Bashing betrieben (gegen #Thüringen, danach hat er seinen Twitter-Account gelöscht).
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-blamiert-sich-mit-wahlkampfvideo-zu-thueringen-a-1246688.html
Diese Vorurteile sind einfach überall ganz tief drin.
Die Nazi-Strukturen wurden und werden von Westdeutschen aufgebaut. Wehrsportgruppen-Hoffmann ist nach der Wende, frisch aus dem Knast mit positiver Sozialprognose vorzeitig entlassen, nach Kahla zurückgekehrt und hat Strukturen aufgebaut. Niemand hat etwas getan oder gesehen. (Alle Institutionen von Wessis besetzt).
Es gibt Siedlungsbewegungen von Nazis in den Osten auf das Land. Klar freuen die sich, wenn sie da fruchtbaren Boden (in jederlei Hinsicht) finden.
Biedenkopf (Ministerpräsident CDU, Wessi) konnte nirgendwo Nazis sehen. Sein Verfassungsschutz auch nicht.
Zu den Tibetern: Die AfD ist eine populistische Partei. Menschen (zumindest die in D) neigen dazu, nach unten zu treten. Z.B. bei Migrant*innen auf die, die neu kommen.
Ossis haben eine krasse Transformationserfahrung hinter sich. Jetzt steht die nächste an. Die AfD ist die einzige Partei, die behauptet, die #Klimakatastrophe gäbe es nicht. Wenn man verdrängen will, lässt man sich auf diese Bauernfänger ein. Das könnte in Tibet auch so sein. Weiß ich nicht. Da kenne ich die Kultur zu wenig. Jedenfalls erstarken rechtsextreme Parteien überall in Europa. So endete ja auch der Artikel, der hier diskutiert wurde.
Übrigens zu den anstehenden Transformationen: Für #Lützerath wurde vereinbart, dass #NRWE das Zeug noch aus der Erde holen kann, dann aber früher Schluss machen muss. D.h. es wird einfach das CO2 vorher erzeugt. Vom Osten verlangt man jetzt, dass sie auch 2030 Schluss machen, ohne diese Verschiebung. Einfach nur mal so. Und so geht das die ganze Zeit. Man kann schon den Eindruck gewinnen, dass „die da oben“ „uns Ossis“ verarschen wollen. Deswegen: Der Hauptpunkt ist: Alles, was den Osten angeht, muss sehr viel sorgfältiger und gerechter gemacht werden.
Und hier noch zum Thema #Recht. Für die Ost-Länder wurde sogar das Grundgesetz geändert. Einheitliche Lebensverhältnisse werden nicht angestrebt. Das sind alles Punkte, an denen Hebel angesetzt werden können, und sie wurden angesetzt. Erfolgreich. Leider.
Aus Lütten Klein: