Man darf es also z.B. nicht in noch kleinere Stücke schlagen und die dann anders neu zusammensetzen. Damit stellt die Metapher nicht nur den Kollektivismus als Idealzustand dar, sondern einen Kollektivismus nach den Regeln der Vergangenheit. Veränderung an sich ist nach dieser Metapher „spalterisch“.
Und schließlich stellt diese Metapher es so dar, als müssten wir alle einer Meinung sein, bevor wir in einem dieser Bereiche irgendetwas unternehmen können. Aber das ist natürlich falsch. 5/
@astefanowitsch @zoonpolitikon Wieso, diese Schlider stehen doch *mindestens* in jedem Supermarkt herum!? Meiner Erfahrung nach tun sie das bevorzugt in der Nähe von Kühlregalen. Oder werden die Kühlregale vielleicht bevorzugt in der Nähe dieser Schilder aufgestellt? 🤔
Ansonsten möchte ich deinen Ausführungen explizit beipflichten. Wir brauchen viel mehr #Schulterzucken!
@astefanowitsch
Vielen Dank für den tollen Beitrag.
Einen ähnlichen Eindruck habe ich bei der Rede davon "alle mitnehmen" zu müssen.
'Bei der Klimapolitik müssen alle mitgenommen werden.' 'Bei der Flüchtlingspolitik müssen alle mitgenommen werden.' usw. suggeriert, dass es ohne Einigkeit leider nicht weiterginge.
Komischerweise müssen bei der Finanzpolitik, der Außen- und Wirtschaftspolitik nie alle mitgenommen werden.
@[email protected] Ich kanns nimmer hören. Wurde die Bevölkerung mitgenommen, als der Zivildienst verlängert wurde (grundgesetzwidrig übrigens)? Bei der Wiedervereinigung (auch grundgesetzwidrig abgelaufen)? Bei Diätenerhohungen? Steuererhöhungen? Bei der Kürzung von Sozialleistungen? Wer "die Bevölkerung mitnehmen" nachplappert, ist es doch, wer sich vor einen Karren spannen lässt, nämlich vor den der Verhinderer. @[email protected]