Auch jede noch so irre Lüge von Putin & anderen russischen Kriegsverbrechern wird unkritisch repliziert.
Vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis "Nachrichten" vom Narrativ Putinistas jeglicher Herkunft dominiert werden.
Sorry, überall. Das ggf. nachgeschobene Pflichtsätzchen ist eine unkritische späte Fußnote nach ellenlangem Widerkäuen der Desinformation.
Wer immer und immer wieder bekannten Lügner:innen in demselben Nachrichtenformat zur Multiplikation ihrer Desinformation verhilft, hinterfragt nicht kritisch, sondern repliziert unkritisch.
Dieselbe Frage an die @tagesschau von mir blieb unbeantwortet. Ich fand es schon immer eigenartig, dass man einem Kriminellen soviel Gehör schenkt. Für den SBU oder so mögen die Fraktionskämpfe innerhalb des russischen Militärs ja interessant sein, aber sie haben null Informationsgehalt für deutsche Medien.
Dasselbe Muster sieht man auch mit "offiziellen" Meldungen aus Russland, wo fleißig gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Unsere Medien kopieren einfach nur die Nachrichtenagenturen ohne irgendwas einzuordnen für die breite Masse, die sich nicht mit diesem Krieg auseinandersetzt und es selber kann.
Und dann wundern sich unsere Politiker, dass Leute pro-Putin auf die Straße gehen.
@sixtus Vielleicht weil diese Unperson eine der ganz wenigen in diesem Staat ist, die noch "kritisiert". Oder auch, weil er auf eine geradezu perverse Art sogar Sympathiepunkte generiert. In jedem Fall ist es ein weiteres Armutzeugnis Russlands, dass gerade er eine Art Gesicht dieses Landes darstellt.
Aber ganz nebenbei: Unsere Medien lassen sich heutzutage nicht nur von diesem Mann permanent zumüllen. 😤
@sixtus Quote, Quote, Quote.
Nachdem ich gelernt habe, dass das auch für jede Minute Kindersendungen gilt, dann erst recht für die Nachrichten.
@sixtus Ein Schurke wie aus einem James Bond Film – brutal, schrill und unberechenbar – das generiert Klicks. Gleichzeitig nährt er mit seinem zuweilen anarchisch anmutenden Agieren unsere Hoffnung, dass sich die russ. Kriegsmaschine destabilisiert.
Das Interesse ist also schon verständlich, die Kritik an der fehlenden Einordnung fehlt. Es muss eine Berichterstattung über ihn sein und keine Übernahme seiner Narrative.