Senden kranke Menschen Duftsignale aus, die Gesunde resistenter gegen einen #Infekt machen? Die Biologinnen Lena Pernas und Sophie Steculorum forschen, ob Menschen eine solche so genannte „Community Immunity” haben. Ein Interview von @UlrikeGebhardt. #Immunabwehr #toxoplasmose  https://www.riffreporter.de/de/wissen/infektion-schutz-gemeinschaft-immunitaet-community-immunity-duftstoffe-toxoplasmose
Senden Infizierte unbewusst Warnmeldungen an ihre Mitmenschen aus, die das Immunsystem aktivieren?

Zwei Forscherinnen auf der Suche nach der „Community Immunity“, die unseren Umgang mit Infektionen grundsätzlich verändern könnte.

RiffReporter

@riffreporter @UlrikeGebhardt CW Tierversuche?

Ansonsten: "Kranke Menschen vs. Gesunde Menschen " - Wer redet denn heute noch so stigmatisierend?

Zitat aus dem Artikel: " Vielleicht wird es eines Tages ausreichen, mein Immunsystem für den Tag zu stärken, wenn ich Duftstoffe, die von einer kranken Person stammen, einatme oder mir auf meiner Handy-App fünf Minuten am Morgen eine schniefende Person anschaue."

Mir scheint, als ob "unser Denken" über Infektionen jetzt schon sehr streut. Das im Artikel verwendete Modell von Gesundheit und Krankheit ist doch total starr und individualistisch. Auch mit Community kann ich da nicht viel erkennen.

@torsten_torsten @UlrikeGebhardt Die Kritik verstehen wir nicht, weil wir Krankheit nicht als Stigma begreifen würden. Es ist ein Teil des Lebens, auch mal krank zu werden. Und doch sehr spannend, wenn Forschende untersuchen, ob unsere Körper darauf reagieren mit Duftstoffen – so wie man es auch aus dem Tierreich ja kennt.
Im Artikel wird von kranken Menschen (und Mäusen) und gesunden Menschen (und Mäusen) gesprochen, als wären das diametral gegenüberliegende Dauerzustände. Wenn das nicht stigmatisierend ist, weiß ich auch nicht. Find's vor allem problematisch, da die beiden Wissenschaftlerinnen dieses Krankheitsbild zu haben scheinen.