Über 700 Städte mit insgesamt 30 Millionen Einwohner sind in D für eine Einführung von Tempo 30. Auch das Umweltbundesamt empfiehlt das. Diese Woche treten 6 weitere der Initiative lebenswerte-staedte.de bei.

#Wissing #Verkehrswende #Klimakatstrophe #Fahrrad #Demokratie

@DerKlimablog
Ich möchte kein generelles Tempolimt 30 ab dem Ortsschild. In meinem Lebensbereich gibt es Straßenabschnitte, die haben Tempo 30. Es gibt aber auch Straßen, die sind ausgebaut, mitunter mehrspurig und dienen dem Durchgangsverkehr, auf denen 50km/h oder gar 70km/h erlaubt sind. Dies halte ich für eine gute Mischung.

Auf Autobahnen und Landstraßen würde ich jedoch eine allegemeine Geschwindigkeitsbegrenzung begrüßen.

@Volemann Bei Tempolimits geht es nicht um individuelle Bedürfnisse, sondern um Ziele und Vorteile für alle. Weniger Stau, weniger Unfälle, weniger Tote, im besten Fall auch weniger Verkehr. Dabei weniger Feinstaub, weniger Lärm und darum weniger Gesundheitsschäden für die gesamte Gesellschaft. Tiefere Folgekosten und bessere Lebensqualität werden dabei höher gewichtet als die "Freiheit" einzelner. Das ist erstrebenswert. Und demokratisch.
@DerKlimablog
In Allem grundsätzlich richtig. Doch niemals sollten individuelle Bedürfnisse total ausgegrenzt werden. Minderheiten zu respektieren ist auch Demokratie. Wie ich Ihre Prämissen verstehe müsste man alles Selbstfahrende verbieten. Denken Sie an Feinstaub durch Reifenabrieb, benötigte Energie zum fortbewegen, die Herstellung. Alles belastet die Umwelt. Selbst der Mensch (überspitzt). Daher halte ich es für wichtig und unabdingbar Klimaschutzmaßnahmen differenziert durchzuführen.
@Volemann Die Welt ist nicht nur schwarz-weiß. Daher ist hier grundsätzlich das zu bevorzugen, was weniger Schaden für eine Mehrheit bedeutet. Minderheitenschutz beim Auto ist schwer zu argumentieren. Welche Minderheit ist denn mit welcher Begründung auf mehr als 30km/h in Städten unbedingt angewiesen? Viele Handwerker steigen sogar auf Cargo- und Lastenräder um, weil sie so mehr Kunden bedienen können, wegen weniger Stau und Parkplatzsuche. Vom flüssigeren Verkehr profitieren sogar viele.
@DerKlimablog
Gerade, weil die Welt nicht Schwarz/Weiß ist muss man auf Schattierungen achten. Es ist nicht förderlich, alles, das der Gesellschaft schaden könnte auf Null zu setzen. Warum auf 'wenige' Durchfahrtstraßen verzichten? Wer ist eigentlich die Gesellschaft? Ja, es ist nicht alles Schwarz und Weiß, daher sollte auch z.B. die Autofahrt über die Autobahn nicht generell verboten werden, sondern limitiert, ......