Eine Frage an Personen im Autismus-Spektrum:

Wie geht ihr mit Freundschaften um: Pflegt ihr Freundschaften und wenn ja, wie kommt ihr mit den sozialen Interaktionen zurecht?
Oder habt ihr keine Freunde und ist das für euch gut oder würdet ihr das eigentlich gerne ändern?

Gerne retröten!

#actuallyautistic #autismus

Habe Freunde & alles gut
0%
Habe Freunde, überfordert
100%
keine Freunde & traurig
0%
keine Freunde & alles gut
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Zur Erklärung: bei meinem letzten Psych-Termin ging es um das Thema Freundschaften.
Ich hatte bisher immer mehr Freundschaften als ich handeln konnte. Somit war das immer mit sehr hohem Stress und dem Gefühl verbunden, etwas nicht leisten zu können und andere Menschen zu enttäuschen.

Dementsprechend ist bei mir der Wunsch nach einem Leben ohne Freundschaften extrem gewachsen. Meine Frage an den Psych war: Brauche ich denn Freundschaften in meinem Leben.
2/n

Seine klassische Antwort war: Neurotypische Menschen benötigen soziale Kontakte. Ob Sie soziale Kontakte benötigen weiß ich nicht.

Letztendlich habe ich in dem Gespräch den Schluss gezogen, dass ich vorerst meine verbliebenen Freundschaften beenden möchte.
Ändern kann ich es ja wieder, aber momentan verbinde ich damit größtenteils nur Stress.

#IchBinKaddastrophe #autismus #actuallyautistic
3/n

@Kaddastrophe Ich hatte immer wieder Phasen, wo ich mich komplett zurückgezogen habe. Teils jahrelang. Und ich bin überzeugt, dass ich das brauchte und es mir gut getan hat. Nach ner Zeit hatte ich dann immer wieder Bock auf Leute.
@ganda85
Hattest du danach wieder zu denselben Personen Kontakt oder hast du dann neue Kontakte geschlossen?
@Kaddastrophe Unterschiedlich. Ich bin ja auch teils weit weg gezogen. Oder andere sind weggezogen. Wenn noch am selben Ort, dann auch dieselben. Aber das war nur 1 x.