Computerdinge in Vertretung zu erledigen, gehört jetzt schon oft zu den Aufgaben von Angehörigen. Damit gehen eine schleichende Entmündigung und ein Verlust an Privatsphäre einher.
Dabei könnte die Digitalisierung gerade älteren Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern.
Seit vielen Jahren gibt es Angebote für Menschen fast jeden Alters, um die Medien- und Internetkompetenz zu stärken. So bieten Polizei und Volkshochschulen niedrigschwellige Kurse wie den Internetführerschein an.
Als wir neulich ein #DatenschutzCafe mit Kaffee und Kuchen veranstalteten, hat das viele ältere Menschen angelockt: https://digitalcourage.de/blog/2023/datenschutzcafe_15032023
Aber damit werden nicht genug Menschen erreicht, und das Problem wird noch lange anhalten, wenn man bedenkt, wie schlecht Informatik und Medienkompetenz in deutschen Schulen vermittelt werden.
Wichtig ist: Die Nutzung digitaler Technik muss freiwillig bleiben! Sonst ist es #Digitalzwang. Hier unsere Definition:
https://digitalcourage.de/digitalzwang/definition
/c
@padeluun @simsus @bmf @radioscout
Das Frontend, ob man nun ein Formular im Internet oder ein Papier analog ausfüllt sollte eigentlich egal sein. Im Zweifel besteht ein Teil der Digitalisierung darin, dass die Systene des Amtes fehlende informatuonen ermittelt im Internet formulare generiert die nur abfragen was fehlt und wenn ein user als Offline gelistet ist, diese ausdruckt und zusendet.
Die beantworteten Formulare würden dann im idealfall automatisch eingescannt und im System eingetragen.