Für Männer ist gendern auch nur so lange unwichtig bis du sie nach ihrem Partner fragst...

„Wie geht's deinem Partner?”
„Partnerin”
„Hm?”
„Ich habe eine Partnerin”
„Jaja, aber gendern macht die Sprache kaputt, also wie geht es deinem Partner?”

@Erik Wie beim Abschreiben immer alle Fehler übernommen werden und zuverlässig die Quelle verloren geht. Schon lustig.

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“Für Männer ist gendern auch nur so lange unwichtig bis du sie nach ihrem Partner fragst”

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@Erik Hatte ich persönlich anders erlebt, aber ja.
@Erik Deswegen wird geheiratet.
@Erik Leider wird immer wieder verwechselt, dass das Gendern für Gruppen jeder Art gedacht ist, Einzelpersonen aber natürlich nach Geschlecht bezeichnet werden. Weshalb es auch blöd ist, wenn sich eine Lehrerin neutral als Lehrkraft bezeichnet. Die weiß doch, was sie ist.
@Pyrolim @Erik was heißt "gedacht"? Ich kann mit gegenderter Sprache mehr Menschen ansprechen. Ich kann damit aber genauso gut mein eigenes Geschlecht als unerheblich darstellen. Ich zB bin tatsächlich Lehrerin. Wenn ich aber generell von Lehrkräften spreche (was ich idR tue), dann bezeichne ich mich auch einzeln als solche. Ist unerheblich und meine persönliche Präferenz. Genauso wie ich einen "Test" oder ne "Kontrolle" schreiben lassen kann - macht keinen Unterschied.
@Erik Mein Vater fand es immer sehr lustig, wenn meine Mutter (Anfang der 80er Jahre) Einladungen an die "Herren Kreistagsabgeordneten" bekam. Bis zu einer Einladung zum Neujahrsempfang mit dem Zusatz "Bitte bringen Sie Ihre Gattin mit".
@knitmaths @Erik das zeigt glaub ich ziemlich das eigentliche Problem auf. Wenn man implizit von klassischen Geschlechter Rolle ausgeht, ist das schwierig. Das ist imho der Kern.
@dag @Erik Das eigentliche Problem ist, wenn Frauen sich nicht so anstellen sollen, wenn sie "fehlbezeichnet" werden und genau die Männer, die das fordern, für sich selbst zu Tode beleidigt sind, wenn es _ihnen_ passiert.
@knitmaths @Erik kenne keine männer*innen bei denen das so ist, die jünger als 30 sind. Imho sollte man einfach das Geschlecht aus Berufsbezeichnungen entfernen und gut ist.

@knitmaths @Erik

Oder: "Ein Schweizer, der bei der Heirat schwanger ist, ..."

war mal erwähnt als Beispiel geschlechtsneutraler Sprache im Gesetzbuch. Fand ich eindrücklich. 😂

@Erik @psy wäre mit tatsächlich egal. Ich frage grundsätzlich nach einem „Partner“ weil ich nie weiß welchem Geschlecht sich der potentielle Partner zuordnet. Es geht mich sogar nichts an. Wenn ich dann aufgeklärt werde, verwende ich gerne die bevorzugte Variante. Sorry, aber ich finde das Beispiel hinkt. #gendern
@Erik Wir #entgendern und fragen -weil das Geschlecht unbekannt ( und für die Frage auch irrelevant) ist- nach deinem Partny.
Meinem WAS?🤪
@Erik neinnein, meine Freundin ist mein Partner, das ist schon ein neutrales Wort, „Partnerin“ gibt’s nicht.

@Erik

Deutsch: Partner - Englisch: partner, mate
Deutsch: Partnerin - Englisch: partner, mate

Als Weltbürger habe ich damit kein Problem.

Dieser "Abgehackt-Sprech-Wahn" (Vergewaltigung der deutschen Sprache) ist ein ausschließlich deutsches PROBLEM, um Kampfemanzen zu befrieden. Irrsinn!

@Erik das wiederum kann so nicht bestätigen. Für mich ist Partner eine Person mit der man in einer Beziehung steht. Das hat weder was mit dem Geschlecht noch mit Art der Beziehung zu tun. 🤷‍♂️
@Erik Heteronormativity is a hell of a drug...
@Erik genauso mit Pronomen. Versucht man einen Mann zu misgendern, hat diese enorm schnell doch eine enorme Vorliebe.
Caroline Köhncke on LinkedIn: #gendern #diversity #inklusion | 82 comments

Warum gendern so wichtig ist, lieber Kai-Uwe 👬🌈 Das Bild in den Köpfen der meisten - inklusive mir - ist vor lange Zeit durch unsere Sozialisierung… | 82 comments on LinkedIn