Zweiter, in verschiedener Hinsicht hoffentlich politisch korrekterer Versuch:

Der digitale Leitmedienwechsel stellt mit Werkzeugen wie #DeepL, #Photomath, #ChatGPT & Co. schwierige Fragen für Schüler:innen und Lehrpersonen:

Warum soll ich lernen, was die Maschine (besser) kann?

#FediLZ

@doebeli Der Mathelehrer hat mich in der 6. Klasse gezwungen, das große 1x1 zu lernen, weil ich ja nicht immer einen Rechenstab/Taschenrechner dabei habe - voll gelogen, 📱 , hab ich immer dabei
@fusion Ja, solche Geschichten hatte ich beim Backen der Folie im Hinterkopf ;-)

@doebeli

😞
Das ist doch die falsche Frage. Die Frage muss doch heissen: warum muss ich lernen besser zu sein als die Machine?

Schauen Sie gerne mal vorbei ... https://sentientsyllabus.substack.com

Sentient Syllabus | The Sentient Syllabus Project | Substack

Charting a course for the academy in an era of digital thought. Click to read Sentient Syllabus, by The Sentient Syllabus Project, a Substack publication with hundreds of readers.

@doebeli Beim dritten habe ich zuerst "um der Maschine dienen zu können" gelesen …
@doebeli Interessanter Ansatz, auf die Erweiterung der Fähigkeiten jenseits von Verwertbarkeit konzentrieren.

@doebeli @boris_steipe "warum muss ich lernen besser zu sein als die Machine?"

Muss ich ? https://www.downes.ca/post/74967

@x28de @doebeli

Das braucht etwas Kontext: Wir sehen aktuell in den Reaktionen der Hochschullehrer (und sicher nicht nur an den Hochschulen) vor allem Versuche die traditionellen Lehrinhalte "KI-fest" zu gestalten, ganz im Sinne der ursprünglichen Frage "Warum soll ich lernen, was die Maschine (besser) kann?" Die Fragestellung impliziert aber schon eine riskante Dichotomie: hier wir, dort die Maschine. In dieser Dichotomie können wir nur verlieren: die Maschinen sind billiger, schneller, und entwickeln sich Woche für Woche weiter.

Was neue Lerninhalte angeht, geht es jetzt zuerst darum diese Dichotomie zu überwinden. Der erste Schritt ist, zu verstehen dass es nicht ausreicht zu können was die Maschine kann, sondern es muss darum gehen besser zu sein. Das wird durch die Realitäten der Arbeitswelt diktiert. Der zweite Schritt ist zu verstehen dass das nur in der Arbeit _mit_ der Machine geschehen kann, nicht an ihrer Stelle. Der dritte Schritt aber ist zu verstehen dass dieses "besser" ja nicht einfach "mehr" bedeutet, sondern dass es hier um einen spezifisch menschlichen "Mehrwert" geht.

Wenn sich dieses Denken in einer tief genossenen Fahrradrundreise ausdrückt ist das wunderbar. Die Herausforderung bleibt aber, ein solches Erleben aus dem rein Privaten herauszulösen, zu teilen, und einen gesellschaftlichen Konsens zu schaffen dass dies einen Wert schafft.

🙂

#Sentientsyllabus #Lehrinhalte #Hochschule #KI #ChatGPT

@x28de @boris_steipe Für das Erwerbsleben ist es im heutigen Gesellschaftssystem vermutlich nicht schlecht, etwas besser als Maschinen zu können.
@doebeli Wenn eines bösen Tages eine Maschine vermeintlich alles besser kann als ich, dann lerne ich immernoch aus dem gleichen Grund: weil mir lernen Freude macht. Davon abgesehen bin ich als Individuum einzigartig. Das kann keine Maschine ersetzen oder leisten.
@doebeli @pintman Wo ist: „Damit ich die Maschine durchschaue und weiß, wie ich sie programmieren kann?“

@lazarus @pintman

Meine Aufzählung war nicht abschliessend ;-)

Gruss von der Informatikdidaktikklausur in Königstein

@lazarus @pintman Weiss ich - aber ob das meine Frage beantwortet?