Endlich kommen wir zum entscheidenden Punkt:
#eFuels sind NICHT klimaneutral!
Wenn es irgendwann gelingen sollte, CO2 effizient und in größeren Mengen aus der Atmosphäre zurückzuholen ("Negative Emissionen"), sollten wir es geflissentlich NICHT WIEDER per Porsche in die Luft pusten. Das wäre Irrsinn - ökologisch & ökonomisch!

Dringende Leseempfehlung an die #VerbrennerParteiFDP

https://www.freitag.de/autoren/margit-englert/fake-news-e-fuels-sind-nicht-klimaneutral

E-Fuels oder Defossilisierung - E-Fuels sind nicht klimaneutral!

Mit der Produktion von E-Fuels aus Abgasen fossiler Industrien wird in der Summe CO2 in die Atmosphäre freigesetzt, ganz unabhängig von der Energie, die zu ihrer Produktion verwendet wird!

@JDoeschner

Kurze Lieferketten, dezentrale und direkte Vermarktung, nicht nur im Energiesektor, sind der FDP ein Dorn im Auge. Sie wollen möglichst viele Zwischenhändler, damit deren Vorstellung von Wirtschaft funktioniert. Und leider meinen sie damit nicht Wertschöpfung, sondern nur Handel, da dieser, summiert, die beste Marge bietet und sehr kleinteilig ohne Leistung Kapital generiert werden kann mit gewollten Abflüssen...

Der fossile Energie Markt ist deren Schlaraffenland.

@JDoeschner ja nur für Argumente ist die FDP eben nicht offen. Ganz ideologiefrei natürlich.
@JDoeschner Wer hätte etwas anderes erwartet? EFuels sind Mumpitz. Die Lösung ist aber einfach; Liebe FDP: Macht nur, Aber. Es gibt nicht einen Cent Steuergeld als Subvention dafür.dann hat sich der Husten ruckzuck.

@JDoeschner
Ich kann der Argumentation so nicht ganz folgen. In den Beispielen entsteht das CO2 doch ohnehin, wenn unabhängig von der späteren Umwandlung in eFuels Fossile verbrannt werden oder Zement hergestellt wird.

Wichtig finde ich aber den Gedanken, wo den überhaupt das CO2 in Größenordnungen für eine industrielle Herstellung von #eFuels herkommen soll, wenn wir in Zukunft klimaneutral sind und keine Fossile für Strom/Wärme verbrannt werden und Industrieprozesse zB mit grünem Wasserstoff funktionieren. Hier wäre es mE mal interessant wenn sich jemand der die eFuel-Herstellungsprozesse versteht, mal durchrechnet welche Mengen CO2 als Input notwendig wären und ob es die 2035, 2045 … überhaupt noch gibt. Eigentlich verbietet sich die eFuel-Debatte fur Pkw-Verbrenner schon aus der Ineffizienz, aber vielleicht kann man ja auch zeigen, dass das physikalisch gar nicht aufgehen kann. @VQuaschning vielleicht ein Uni-Projekt?

@ThorstenMunk @JDoeschner @VQuaschning

Wenn man es unbedingt will, dann kann man 2040 sicher nich Irgendwo große CO2 Quellen finden. Gibt leider manche Prozesse in der Industrie, die sich einfach nicht wirklich decarbonisieren lassen. Wenn man ganz crazy ist dann, kann man es sogar aus der Luft abscheiden.

@ThorstenMunk @JDoeschner @VQuaschning

In jedem sind #eFuels ein unglaublicher Schwachsinn. Stellen wir uns doch mal kurz vor, wie aufwändig die notwendigen Prozessschritte sind:

1. CO2 Abtrennung
2. H2 Herstellung
3. Synthese der #eFuels
4. Konventionelle Verbrennung in einem KFZ

Die Prozesse 1-3 sind unglaublich Energie intensiv. Der konventionelle KFZ Verbrennungsmotor ist extrem ineffizient.

@ThorstenMunk @JDoeschner @VQuaschning

E-Autos sind in Summe einfach deutlich effizienter, wenn es darum geht, die eingesetzte Energie in Antriebsenergie umzuwandeln.

Die Rechnung mit #eFuels mag bei Schwerverkehr und Flugzeugen vielleicht aufgehen. Aber bei KFZ ist die Messe gelesen

Daran wird sich nichts ändern und so gut wie ALLE Autohersteller haben das offenbar auch verinnerlicht.

@JDoeschner der #wirsing würde das Zeugs auch einfach nur so anzünden, weil er es geil findet. Wat n Pfosten!

@JDoeschner der Marktmechanismus ist allerdings verlockend. Und muss in der Tat unterbunden werden!

„Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen, das etwa LNG verbrennt, das entstehende CO2 aber nicht emittiert, sondern verkauft, als CO2-neutral eingestuft wird, und das kaufende Unternehmen, das aus diesem CO2 E-Fuels herstellt, auch, obwohl in der Summe, in der gesamten Produktionskette, CO2 emittiert wird.“