Leerstelle #DigitaleGewalt: Das sind auch die digitalen Teile der häuslichen Gewalt.

Mail mitlesen, Remote-Kontrolle von smarten Geräten und Aufenthalt, Erpressung mit intimen Bildern: Totale #Kontrolle.

Häusliche Gewalt hat fast immer digitale Anteile. Danach: #Femizid.

Die Gewalt-#Beratungsstellen haben kein Geld, Fachleute dafür zu beschäftigen. Sie bekommen dafür kein Geld.

Niemand spricht über dieses Thema.

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IT-Fachleute sind teuer. Zu teuer für die Sätze, die öffentlich geförderte Stellen ausgeben dürfen. Und Gewaltberatungen kriegen sowieso viel weniger. (Vielleicht sollten sie KI..?)

Fachwissen über Apps, Betriebssysteme, Geräte und die Abwehr up-to-date zu halten, ist aufwendig. Das kostet Geld.

Niemand spricht darüber.

Dabei ist das Problem riesig und es ist nicht schwer zu verstehen warum.

Technik-Nutzung und -Administration ist sehr genderspezifisch. Auch in Paaren und Familien.

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Selbst wenn die Beziehung vorbei ist, bleibt die remote #Überwachung. Mal unbemerkt, mal ganz offen.

Es ist kein Thema für die #Ampel.

#Gewalt gegen Frauen und andere geschlechtsspezifische Gewalt hat schon kaum Lobby, keine #Regierungsbeauftragte, kaum Geld.

Die digitale Seite spielt in dieser '#FortschrittsKoalition' überhaupt keine Rolle.

Nächste Woche: Feiern zum #8Maerz. #8M #8M2023

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Was fehlt:

🔴 Aufklärung
🔴 IT-Unterstützung für jede Gewaltberatung
🔴 #AirTags verbieten
🔴 Unsichtbare Aufnahmegeräte verbieten
🔴 Verkauf von #Stalkerware verbieten
🔴 Verpflichtende Anzeige auf Geräten, wer mitliest
🔴 Erkennbare Nutzer*innen-Verwaltung von IoT-Geräten

Das wäre nur ein Anfang.

Und: Teilt Eure #Passwörter mit niemandem.

@anneroth Freundinnen haben da mittlerweile gute Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Wenn man die Gewalt anzeigen kann und will und das Stalking nicht endet, haben viele Dienststellen mittlerweile gute Teams die einem erklären wie man Handy und Co sauber bekommt. Aber dazu muss das jeweilige Revier einen natürlich erst mal ernst nehmen und die Anzeige und Trennung möglich sein.
@senfex Das kann klappen, aber oft sind die Erfahrungen leider ganz anders. Und sowas darf nicht Glückssache sein.
@anneroth Und ob man als gestalkte Person ernst genommen wird ist eh ... naja, im Grunde tatsächlich Glückssache. Hatte auch schon Fälle im Umfeld wo es hieß, da können wir erst was tun wenn jemand verletzt wird und das ist rechtlich natürlich völliger Unsinn. Langer Weg usw.