Ein Jahr Krieg gegen die Ukraine!

Überall im Land haben sich wie hier in Berlin viele Menschen zu Demonstrationen und Kundgebungen versammelt, um der vielen Opfer zu gedenken und um ein starkes Zeichen gegen den russischen Aggressor und gegen den Krieg zu setzen.

Ich erinnere mich noch ganz genau, wie wir vor einem Jahr am sehr frühen Morgen von Putins Überfall auf die Ukraine erfahren haben. Das war trotz aller Vorahnungen ein Schock, denn nun war klar:

Der Krieg ist zurück in Europa. 1/5

Putins Krieg hat nicht nur militärische Ziele. Er richtet sich gegen die Zivilbevölkerung. Menschen werden ermordet, Frauen vergewaltigt, Kinder entführt. Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssen gesühnt werden!

Zum Gedenken, für den Austausch und um unsere Solidarität mit der Ukraine zu zeigen, hatte der Bundespräsident am Vormittag zu einem bewegenden Empfang geladen.

Präsident Selenskyj hat sich in einer Videobotschaft an uns gewandt und hat sich für die Unterstützung bedankt. 2/5

Viel zu lang hatten wir geglaubt, neben der schieren militärischen Vernunft würden die wirtschaftliche Einbindung Russlands und die Zugeständnisse seit der Annexion der Krim den imperialen Hunger des Kremlchefs im Zaum halten.

Nun ist klar: Putins Krieg darf keinen Erfolg haben, die Ukraine muss den Krieg gewinnen. Ihr Kampf hat unsere volle Unterstützung - humanitär, finanziell, mit Sanktionen und Waffen.

Ich bewundere den Mut, den Kampfgeist und die Freiheitsliebe der Ukrainer*innen. 3/5

Die UN-Vollversammlung hat diesen völkerrechtswidrigen Krieg erneut mit großer Mehrheit zurückgewiesen. Es ist ein außenpolitischer Erfolg und eine starke Botschaft, dass demokratische Kräfte, Nationen und Bündnisse gemeinsam solidarisch an der Seite der Ukraine stehen und stehen werden.

Damit hat Putin schon heute seine größte Niederlage erlitten! Denn weder mit dem Kampfgeist der Ukrainer*innen noch mit unserem Zusammenhalt hat der selbsterklärte Meisterstratege im Kreml gerechnet. 4/5

Klar ist, und Bundeskanzler Olaf Scholz hat das gestern im ZDF-Interview nochmal sehr deutlich gemacht: Der Schlüssel zum Frieden liegt allein in Putins Händen.
Der russische Diktator muss begreifen, dass er mit der gewaltsamen Verschiebung von Grenzen im 21. Jahrhundert keinen Erfolg haben wird. Er muss seine Truppen aus der Ukraine abziehen. Auch China und andere müssen akzeptieren, dass ein Frieden nur mit der Ukraine und nicht über ihre Köpfe hinweg verhandelt werden kann. #SlavaUkraini 5/5

@eskensaskia Klar ist auch nach meiner Meinung, Putin hat die alleinige Möglichkeit den Krieg zu beenden. Ich Frage mich wie weit das alles noch gehen wird. Denn Putin kann ohne Gesichtsverlust nicht mehr zurück. Er unterdrückt mit aller Gewalt die russischen Bürger und streut den Glauben dass das alles korrekt ist.

Ich denke, dass die Ukraine irgendwann Probleme bekommen wird, sollte der Krieg noch weiteres Jahr gehen. Davon ist ja nach meiner Meinung auszugehen. Die Sanktionen helfen anscheinend nicht. Was wird dann gemacht, wenn alle bisherigen Mittel ausgeschöpft sind?

@lars @eskensaskia Das kann man immer noch dann überlegen. Jetzt aufgeben (= die Ukraine aufgeben) geht nicht.

@eskensaskia Find' ich gut, dass Sie hier sind und dass das hier kein Bot ist.

Holen Sie doch noch mal mehr Kolleg*innen dazu, damit wir hier endlich richtig loslegen können.

@eskensaskia mit dem Zusammenhalt der Regierungen hab ich persönlich auch erst nicht wirklich geglaubt. Dachte auch das wars nu als die quasi vor Kyiv standen.

Aber mit Waffenlieferungen könnten sich zumindest immer noch alle viel mehr Mühe geben, dass die Ukraine die irgendwie wieder hinter die Grenze bekommt.

Das Putin den Rückzug wenigstens anordnet, befürchte wird wohl auch net passiern... Mal abgesehen das immer noch dann die Verschleppungen etc auch Rückgängig gemacht werden müssten... Das andere ganze Elend geht ja eh nicht mehr gut zu machen... Aufbauen wird ja wohl eher die EU mit, als Russland, da wird wohl eh nix kommen, da ja dadurch auch eigenes Land Richtung Steinzeit eher bomben...