Weltweit explodiert die Ungleichheit. In Deutschland ist die Lage besonders besorgniserregend. Die Vermögen sind sehr ungleich verteilt: Die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt laut #Oxfam nur 1,3% des Vermögens. Die reichsten 10% besitzen hingegen 67,3 %, die Top-0,1-Prozent sogar 20,4 %.
Die #Armutsforschung liefert verlässliche Erkenntnisse über die wachsende Gruppe der Menschen, die in finanziell prekären Verhältnissen leben. Reichtumsforschung u. verlässliche Informationen über

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Reichtum gibt es kaum. Eine allgemein gültige Definition für Reichtum gibt es nicht. Der Sozialwissenschaftler Michael Hartmann spricht von Reichtum, wenn sich nur von Vermögenserträgen „in gehobenem Wohlstand leben lässt“, wenn sich Geld u. Besitz auf ca. 4 bis 5 Mio. € summieren. Etwa 1,5 % der Deutschen besitzen Geld u.
Wertes in Höhe von jeweils mindestens 1 Mio. Reichtum wie Armut verfestigen sich immer weiter. Die soziale Durchlässigkeit sank in den letzten Jahren immer weiter ab.

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Das Versprechen vom Aufstieg durch Bildung u. Leistungsbereitschaft gilt nicht mehr. Wohneigentum aus eigener Kraft für die große Mehrheit unerreichbar. Reichtum ist in Deutschland meist geerbt, man erbt damit auch Bildungschancen u. Zugang zu den Entscheidern u. Mächtigen im Land.
Diese ungleichen Einkommens- u. Vermögensverhältnisse führen zu Konflikten, sie gefährden die Demokratie.

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Dabei kann Reichtum auch dem Gemeinwohl dienen. Aber nur unter bestimmten Bedingungen.
DiB fordert daher ein Bedingungsloses Grundeinkommen #BGE. Eine Reform von Erbschafts-, Vermögens- und Einkommensteuer gehört zwingend dazu.

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