Okay, der Vorschlag, neben den ersten 18 Lebensjahren auch die "letzten 18 Jahre" nicht wählen zu dürfen, ist wirklich sarkastisch. Aber wo wir schon über ein #Wahlrecht for future diskutieren, bin ich mittlerweile echt für ein Wahlrecht ab 16 und dafür, Eltern zusätzliche Stimmen für ihre U16-Kinder zu geben. Politik muss PolitikForFuture sein, ansonsten ist sie sinnlos. Details lassen sich regeln.

@hnnng
Das Wahlrecht ab 16 unterstütze ich sofort, die sind bei vielen aktuellen und über die Zukunft entscheidenden Themen einfach näher dran.

Dieses Elternwahlrecht sehe ich kritisch. Mir ist nicht klar, wie man da eine schlüssige Gewichtung hinbekäme.

Pro Kind eine Stimme?

Hmm.... schwierig.

#wahlrecht

@ruedi Wie gesagt: Details lassen sich regeln. Wer so etwas grundsätzlich nicht will, wird mit "Abers" der Form "was ist, wenn geschiedene Eltern mit ungerader Kinderzahl sich nicht einigen können ..." etc. versuchen, die Grundidee zu delegitimieren. Auch als ehrenamtlicher Wahlhelfer seit über 20 Jahren sage ich: Wenn die Gesellschaft das will, kriegen wir das legitim geregelt. Auch auf Papier.

@hnnng
Natürlich kriegt man das geregelt. Allerdings braucht es dafür die entsprechenden Mehrheiten.

Ein schlüssiges Konzept für das Elternwahlrecht habe ich jedoch noch nicht gesehen. Bin da aber offen.

@hnnng Wow - dass der Unterschied zwischen U60 und Ü60 so krass ist, hätte ich nicht erwartet.
@patrislav Tja, und jetzt guck Dir mal bitten den Unterschied nach einem anderen sozio-demografischen Unterscheidungsmerkmal an. #BildungForFuture
@hnnng Das ist wiederum weniger überraschend.

@hnnng naja, zusätzliche Stimmen für Kinder unter 16 für die Eltern halte ich nicht für sinnvoll. Wenn ein Kind/Jugendlicher konservative Eltern hat, und die Person selbst aber progressive Ansichten, wäre es sehr unangenehm, wenn die Stimme, die die Person repräsentieren soll, im konservativen Lager landet. Umgedreht übrigens genauso.

Wenn, dann wäre eine Lösung sinnvoll, wo sich Kinder/Jugendliche, die an Politik interessiert sind, in ein Wahlregister eintragen können und dann – unabhängig von ihren Eltern – ihre Stimme abgeben können.