Studie des Umweltbundesamtes: Tempolimit würde Klima deutlich stärker schützen als bisher angenommen

Eine verbindliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen senkt den CO₂-Ausstoß kaum, heißt es oft. Doch laut einer Untersuchung wurden die tatsächlichen Effekte einer solchen Maßnahme bisher stark unterschätzt.

DER SPIEGEL
@vgoller @SheDrivesMobility Hat mich mein Gefühl also nicht getrogen. 🤔
@vgoller Den Titel des Artikels in den Tröt aufzunehmen, würde mehr zum Klicken animieren.

"Tempolimit würde Klima deutlich stärker schützen als bisher angenommen"

»Bei einem maximalen Tempo von 120 Kilometern pro Stunde ließen sich pro Jahr demnach 6,7 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente einsparen. Eine UBA-Untersuchung von 2020 hatte die Reduktion noch auf lediglich 2,6 Millionen Tonnen beziffert.«

@vgoller @SheDrivesMobility langfristige verhaltensänderungen und modal shift sind immer noch nicht drin, oder?
@vgoller @SheDrivesMobility glaube ich sofort. Seit ich ein E-Auto habe und damit 120 bis 130 km/h auf der Autobahn fahre (schneller bringt nichts, den minimaler Zeitgewinn verliert man wieder durch längeres Aufladen), nutze ich viel öfter kürzere Strecken über die Landstraße. So spare ich nicht nur Energie, sondern auch Zeit, weil ich dann nicht mehr (oder weniger lang) zwischendurch aufladen muss. E-Auto fahren entschleunigt und ist trotzdem fast gleich schnell
@vgoller @SheDrivesMobility Habe den Spiegelartikel durchgelesen, aber dort kein Login zum Kommentieren. Es gibt genau einen Grund, das Tempolimit NICHT anzugehen. Man vermutet, dass das die deutsche Autoindustrie nachhaltig schädigen würde, weil dann keiner mehr ein schnelles deutsches Auto kauft. Es gäbe keinen Grund mehr, die Kisten mit >150 fahren zu lassen und das kann auch den Absatz im Ausland stark schmälern (weil auch dort Leute gern schnell fahren, heimlich). Falsche Orientierung nur auf Auto in D

@Kassandra @SheDrivesMobility genau. Frage mich aber, wie Jaguar, Lotus und Eston Martin in uk und Ferrari und co in Italien überleben.

Ist halt sehr spezielles Autophilie am Werk.

@vgoller @SheDrivesMobility Ich vermute ganz genauso. Wer kauft einen Ferrari, nicht der Krankenpfleger der frühzeitig über 50 km zum Dienst muss, sondern jemand der gern "Freude am Leben" hat. Deutschland als Grund, dass ma ja schnell fahren können anbieten muss, ist das Feigenblatt, für den betuchten Kunden auch in anderen Ländern diese "Freude" anzubieten. Da ist sich die Branche wahrscheinlich einig