Ich würde das nie öffentlich sagen, aber hier auf Mastodon kann ich zugeben: Ich kann mit diesen Lützerath-Protesten gar nichts anfangen, alles daran erscheint mir auf diese für ökologische Bewegungen einschlägige Weise regressiv. Wie damals bei diesem komischen Wald, um den es dauernd ging, Hambi?

@larsweisbrod

Hä, diese Posts aus der gesättigten Mittelschicht die mit selbstekel CDU oder FDP wählt, hast du doch auf Twitter genauso gemacht?

@larsweisbrod Auch hier auf Mastodon lesen Leute was Du so äußerst und sehen was für ein Schwachkopf du offensichtlich bist 😂
@larsweisbrod Komm schon Lars, so schwer ist es nicht zu verstehen. Die Kohle unter Lützerath darf nicht verfeuert werden.
@larsweisbrod Vorsicht Leute, Lars versucht hier euren Vibeshift zu testen. Lächeln und weitergehen!
@larsweisbrod ist das vibe-Shift oder ernst?
@pollatschek ist einfach nicht mein Ding, aber ist natürlich total ok, wenn die Leute da Freude dran haben
@larsweisbrod was meinst du mit regressiv?
(und: ich finde die Beleidigungen hier unerträglich, unabhängig davon, dass die Aussagen von Lars provokativ sind)
@waldo ich versteh nicht wie es beim Umbau dieser Gesellschaft helfen soll in einem romantisierten, vermeintlich symbolträchtigen Akt in einem Dorf einen infantilen Guerilla-Krieg mit der Polizei nachzuspielen, und dabei auch noch ästhetische Heimat- und Naturwerte zu befördern, die ich lieber überwinden würde. Aber muss letztlich jeder selber wissen, was er mit seiner Zeit anstellt!
@larsweisbrod @waldo Ich verstehe nicht, wieso Lützerath abwechselnd zu viel, zu wenig, vermeintlich Symbol sein soll. Da liegt faktisch Kohle drunter, deren Förderung das 1,5°C vollends zunichte macht. Das kann so wenig oder so viel Symbol sein wie es will, aber das ändert doch nichts an der Situation.
@larsweisbrod @waldo Falls der Akt der Besetzung vermeintlich symbolträchtig sein soll, gilt doch das gleiche. Die Aktivisti versuchen mit ihren Handlungen die Förderung der Kohle zu verhindern. Da kannst du symbolisch mit machen was du willst, aber nicht faktisch.
@larsweisbrod Ich gehe davon aus, dass du weißt, dass man das Pariser Abkommen nicht einhalten kann, wenn die Kohle unter Lützerath verbrannt wird. Den Leuten dort geht es darum, dass das jeder weiß. Hat geklappt, der Protest hat sein Ziel somit erreicht. Wie hättest du es anders gemacht? Für konstruktive Kritik sind „die“ bestimmt zu haben.
@C_Rummelt ich glaube ich versteh nicht mal das Ziel „Aufmerksamkeit“, ich bezweifele einfach dass es beim Klima an Aufmerksamkeit fehlt, auch wenn das immer wieder behauptet wird?
@larsweisbrod Stimmt, im Prinzip müsste das Wissen zum Problem da sein. 2 Punkte:
1. Wollen die Leute dort dann nur den Aufstand proben, weil sie das mögen? So wie die Böllerer in Berlin? Gibt es eine Protest Ästhetik?
2. Interessiert dich das Problem mit dem Klimawandel insgesamt nicht so richtig und wenn ja, warum?
@larsweisbrod scheint schon ein wichtiges Symbol zu sein, Gretha hat ihren Besuch angekündigt…
@larsweisbrod wenn die Kohle aus Lützerath verbrannt wird, ist 1,5 Grad für Deutschland nicht mehr möglich, das ist doch ein legitimes Anliegen. Das Gelaber von Heimat und Kirche interessiert mich auch nicht, aber es geht dabei nicht (nur) um Symbolpolitik, sondern um einen Haufen Emissionen.
@larsweisbrod Versorgung ist kein Problem (Link), Aufmerksamkeit ist niemals zu wenig solange wir nicht auf 1,5 Grad-Pfad sind & das grüne Narrativ, das für die Legitimation des Abbaus geschaffen wurde, herauszufordern ist wichtig für die Schärfung, der öffentlichen Wahrnehmung von Deals und ein Signal an Politik und Konzerne, dass genau hingesehen wird. Für mich sind das genug Gründe. https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-01/luetzerath-raeumung-braunkohle-klimaaktivisten-energiepolitik
Räumung von Lützerath: Und das alles wegen ein paar Tonnen Kohle

Die Kohle aus Lützerath ist umstritten: Die einen sind überzeugt, Deutschland brauche sie zur sicheren Versorgung – die anderen halten das für Profitgier. Wer hat recht?

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