Ich würde das nie öffentlich sagen, aber hier auf Mastodon kann ich zugeben: Ich kann mit diesen Lützerath-Protesten gar nichts anfangen, alles daran erscheint mir auf diese für ökologische Bewegungen einschlägige Weise regressiv. Wie damals bei diesem komischen Wald, um den es dauernd ging, Hambi?
@larsweisbrod was meinst du mit regressiv?
(und: ich finde die Beleidigungen hier unerträglich, unabhängig davon, dass die Aussagen von Lars provokativ sind)
@waldo ich versteh nicht wie es beim Umbau dieser Gesellschaft helfen soll in einem romantisierten, vermeintlich symbolträchtigen Akt in einem Dorf einen infantilen Guerilla-Krieg mit der Polizei nachzuspielen, und dabei auch noch ästhetische Heimat- und Naturwerte zu befördern, die ich lieber überwinden würde. Aber muss letztlich jeder selber wissen, was er mit seiner Zeit anstellt!
@larsweisbrod @waldo Ich verstehe nicht, wieso Lützerath abwechselnd zu viel, zu wenig, vermeintlich Symbol sein soll. Da liegt faktisch Kohle drunter, deren Förderung das 1,5°C vollends zunichte macht. Das kann so wenig oder so viel Symbol sein wie es will, aber das ändert doch nichts an der Situation.
@larsweisbrod @waldo Falls der Akt der Besetzung vermeintlich symbolträchtig sein soll, gilt doch das gleiche. Die Aktivisti versuchen mit ihren Handlungen die Förderung der Kohle zu verhindern. Da kannst du symbolisch mit machen was du willst, aber nicht faktisch.