Meeting climate goals will require carbon dioxide removal, likely at the billion-tonne scale by midcentury. Direct air capture (DAC) is gaining traction as a promising carbon removal approach, but will require careful consideration of energy, land and water use to inform siting and minimize resource impacts.
@V_ronique @chrisstoecker Die Mär vom CO2 neutralen KKW 🙄
https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-atomstrom-wirklich-co2-frei
Atomstrom ist keineswegs CO2-neutral. Die Treibhausgasemissionen sind größtenteils der Stromproduktion vor- und nachgelagert. Betrachtet man den gesamten Lebensweg – von Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau bis zur Endlagerung – so ist in den einzelnen Stufen des Zyklus zum Teil ein hoher Energieaufwand nötig, wobei Treibhausgase emittiert werden.Bei Stromerzeugung aus Kernenergie fallen Emissionen auch im Betrieb an, da Uran abgebaut, angereichert und für sehr lange Zeit endgelagert werden muss. Insbesondere die CO2-Emissionen die noch für die Endlagerung entstehen werden, sind nur schwer absehbar (da es nur sehr wenige empirische Daten gibt). Auch die beim Abbau von Uran entstehenden Emissionen können nicht eindeutig bestimmt werden. Unter anderem aus diesen Gründen sind die Bandbreiten für die CO2-Emissionen im Lebenszyklus von Kernenergie sehr hoch und die Ergebnisse fallen sehr unterschiedlich aus. Laut IPCC-Bericht von 2014 liegen die Treibhausgasemissionen von Kernkraftwerken über den gesamten Lebenszyklus im Bereich von 3,7 bis 110 Gramm CO2-Äquivalenten pro Kilowattstunde mit einem Median von 12 CO2-Äquivalenten pro Kilowattstunde.Die CO2-Bilanz der Kernenergie untersuchte unter anderem der IPCC und das Öko-Institut.
Kohle aus dem Boden holen und verstromen: Profit.
CO2 danach aus der Atmosphäre holen: wieder Profit.
Merkste selbst, oder?
@chrisstoecker
Würde RWE nicht deutlich höheren Gewinn (bei quasi Null Investition) machen, würden sie es einfach drin lassen, dafür entsprechende CO2-Zertifikate verkaufen?
Das hätte etwas von Erpressung. Und im Effekt dürfte es woanders releast werden. Den Gedanken finde ich aber gerade interessant. Vll. die Zertifikate in eine Art Fonds und nie veräußern – egal – solange der Mist im Boden bleibt.
@chrisstoecker irgendwas, das gierige Manager und Investoren mit beschränkter Sicht mit Herumrechnen beschäftigt und so glücklich macht, dafür den Shit im Boden lässt.
CO2-Zertifikte beleihen oder so, im Grunde wäre das doch eine grundsolide Investition in das Ermöglichen von Zukunft an Sich. Man müsste es nur richtig verpacken.
@chrisstoecker
Einmal mehr: vielen Dank!
Dann wiederhole ich hier nochmal meine Frage, die ich schon an die #sociology Community gestellt hatte:
If we live in a "solutionist age" (remember: E. Morozov), why are technological solutions to the climate issue ( #geoengineering e.g. direct air capture) so unpopular (meaning: at least in Germany, I don't see any significant public support)? Any educated guess?
@chrisstoecker
Tue und wo wir gerade dabei sind - hier noch ein Funfact:
Attached: 1 image Funfact: Die Hälfte der Dachflächen in #LuetzerathUnraeumbar waren übrigens mit PV Anlagen bedeckt und erzeugten klimaneutralen Strom. Jetzt sollen sie weggebaggert werden, weil man lieber die Kohle darunter für die Stromerzeugung und die Profite von #RWE verbrennt.🤷♂️ Ihr wisst ja noch: Jede KWh zählt!