Rechte:

Gegen #Tempolimit, selbst wenn es gefährlich wäre, weil #Freiheit!

Gegen #Böllerverbot, selbst wenn es gefährlich ist, weil Freiheit!

Auch Rechte:

Aber #Migranten müssen wir ihre Freiheit nehmen und abschieben, denn sie könnten vielleicht mal gefährlich werden!

Und #Frauen müssen wir auch ihre Freiheit nehmen und u.a. #Abtreibung verbieten.

"Freiheit" ist für diese Leute nur eine #Floskel, sie ist nur ein Kampfbegriff, es geht nur um IHRE Macht. Ihre Begründungen sind nur Ausreden.

Achtung: Ich wollte nicht implizieren, dass ein Tempolimit zwangsläufig Leben rettet, das ist nicht so eindeutig: https://www.volksverpetzer.de/analyse/tempolimit-fakten/
Faktencheck: Alle Fakten Pro und Kontra Tempolimit - Klima, Unfälle, Zustimmung

Die Einführung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Warum das Thema nicht so eindeutig ist, wie oft dargestellt.

Volksverpetzer
@Volksverpetzer Verstehe ich nicht. Ein Tempolimit sollte ja zumindest die Unfälle reduzieren, die durch unangemessen schnelles Fahren entstanden sind. Wenn es keinen positiven Effekt gäbe, müssten mit Tempolimit neue Unfälle dazu kommen.

@timmg @Volksverpetzer Nein, es würden dann lediglich nicht *weniger* Unfälle werden. Aber auch das hätte schon einen positiven Effekt, denn nachweislich[1] ist die Gesundheitsschädigung durch Unfall proportional zur dissipierten Energie, steigt also sogar quadratisch mit der Geschwindigkeit.

[https://safety.fhwa.dot.gov/speedmgt/ref_mats/fhwasa1304/Resources3/08%20-%20The%20Relation%20Between%20Speed%20and%20Crashes.pdf]

@ftranschel @Volksverpetzer Ok, das ist klar. Was ich nicht verstehe: wenn bisher beispielsweise von 100 Unfällen einer auf Geschwindigkeit über 130 km/h zurückzuführen wäre, müsste dieser Unfall ja mit Tempolimit verschwinden, also gäbe es einen positiven Effekt. Laut Volksverpetzer scheint der aber schwer oder gar nicht nachweisbar zu sein.
@timmg @Volksverpetzer Korrekt, die meisten Betrachtungen zu dem Thema sind nicht nämlich nicht verkehrspolizeilich, sondern versicherungstechnisch. Da wird aber nicht nur die Anzahl der Unfälle und Todesfälle betrachtet, sondern auch die Schadenhöhe. Die Fokussierung auf Verkehrstote ist auch in der Schadenbetrachtung nicht unbedingt sinnvoll, da ein bei 100 km/h Schwerverletzter für den gesellschaftlichen Wertabrieb (-> Invalidenrente) teilweise teurer ist als ein Toter bei 130+ km/h.
@timmg @Volksverpetzer Disclaimer: Das ist natürlich ausdrücklich *KEIN* Plädoyer contra Tempolimit. Nur statistisch überlagern sich halt verschiedene Dinge. Und wer (ceteris paribus) durch Raserei nicht stirbt, ist halt mit großer Wahrscheinlichkeit erstmal schwer verletzt anstatt sich seiner Unversehrtheit zu erfreuen.