Startet Ihr auch mit guten Vorsätze ins neue Jahr? Mehr Sport machen, gesünder essen oder endlich mal den Keller aufräumen? All das ist ja überfällig! Unterm Jahr haben uns der Alltagsstress und die vielen Krisen davon abgehalten, aber jetzt, in der Weihnachtsruhe, ist uns alles wieder eingefallen. Ich wünsche Euch ein gutes Neues Jahr und viel Erfolg mit guten Vorsätzen. Denkt daran, was Konfuzius gesagt hat: Wenn Du Dich verändern willst, beginne damit jeden Tag.  1/9
Auch Politik kennt das Phänomen der guten Vorsätze. Man sagt dann, es fehlt uns nicht an der Erkenntnis, aber es hapert in der Umsetzung. Was mir da spontan einfällt: die konsequente Wende zur Klimaneutralität dessen, wie wir wirtschaften und leben. Ein moderner, digitaler Staat. Gute und gerechte Bildung für alle Menschen. Dass wir uns von der Einwanderungsgesellschaft zur Integrationsgesellschaft entwickeln. Und noch tausend Dinge mehr. You name it. 2/9
Die guten Vorsätze der Ampel-Regierung stehen im Koalitionsvertrag. Doch wir haben schwere Krisen zu bewältigen, manche sagen, keine andere Regierung hatte so einen schweren Start. Die Corona-Pandemie. Putins verbrecherischer Überfall auf die Ukraine ist eine Zeitenwende. Sein imperialistischer Angriff darf keinen Erfolg haben. Deshalb unterstützen wir die Ukraine, auch militärisch, wir sichern unsere Energieversorgung, wir entlasten Bürger*innen und bremsen die Energiepreise. 3/9
Gleichzeitig entwickeln wir mit der Umsetzung von Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag das Land weiter: Wir beschleunigen den Ausbau der Erneuerbaren Energien und stärken den Sozialstaat durch Bürgergeld, Wohngeld, Kindergeld und Kinderzuschlag. Und wir erneuern uns als Einwanderungsland durch ein modernes Einwanderungsgesetz, die einfachere Anerkennung ausländischer Kompetenzen, die Chance auf den dauerhaften Aufenthalt für gut integrierte Geflüchtete. Und so geht es im neuen Jahr weiter. 4/9
Auch ich habe gute Vorsätze fürs neue Jahr, persönliche, aber auch politische. Da geht es um meine politischen Schwerpunkte: Gute und gerechte Bildung und die demokratische Gestaltung der Digitalität! Gute Bildung ist der Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben, sie emanzipiert Menschen und befähigt sie dazu, sich neue Kompetenzen anzueignen, wie es das Leben uns immer wieder abverlangt. Gerechte Bildung bedeutet, dass unser Bildungssystem allen Menschen gleiche Chancen bieten muss. 5/9
Doch immer noch hängt der Bildungserfolg in Deutschland von den Möglichkeiten der Eltern ab, die Kinder zu unterstützen. Ein Viertel aller Grundschüler*innen fehlen am Ende der Grundschule die Kompetenzen, um mit Erfolg eine weiterführende Schule zu besuchen. Das ist in höchstem Maße ungerecht, doch es ist doch auch volkswirtschaftlicher Wahnsinn. Auch angesichts des Fachkräftemangels - heute schon die Achillesferse der wirtschaftlichen Entwicklung - können wir auf kein Talent verzichten! 6/9
@eskensaskia Genau diesen Teil der Toot-Reihe finde ich sehr wichtig. Die Schule in DE ist leider nur dafür da, den „Rahmen zu setzen“ und „Bildungsziele zu definieren“, der Rest ist dem Kind und den Eltern überlassen. Ich und meine Ehefrau haben beide ein Uni-Abschluss und können unseren Kindern helfen. Wir empfinden es aber als sehr ungerecht und unglaublich ermüdend, jeden Tag unsere Kinder durch das Schulsystem „durchzutreiben“.