Attached: 1 image Die evangelische Auferstehungskirche in Stuttgart-Möhringen hatte alle dazu eingeladen, „sich zur Krippe zu stellen und Hoffnung zu tanken: Hoffnung auf einen Neubeginn.” Sie wollten sich im Verlauf des Gottesdienstes mit Warnweste bekleidet friedlich an die Krippe stellen als Zeichen dafür, dass die Geburt dieses Kindes, von dem man sagt, dass es die Welt verändern wird, auch uns Hoffnung macht. Sprecherin Aimee van Baalen: Es liegt uns fern, einen Gottesdienst stören zu wollen. Wir haben in diesen schwierigen Zeiten Hoffnung bitter nötig und die Kirchen schenken sie uns. Dafür danken wir ihnen von ganzem Herzen. Lasst uns den Mut und die Kraft, die wir aus dieser Hoffnung schöpfen, gemeinsam für das nutzen, was jetzt unseren vollen Einsatz braucht – die Bewahrung der Schöpfung. Wir alle, die letzte Generation vor den Kipppunkten, dürfen uns nicht damit abfinden, nur auf einen Neubeginn zu hoffen oder Nächstenliebe zu predigen. Wir müssen unser Handeln danach ausrichten – aus Liebe zum Leben. Dieser Einladung wollten zwei Unterstützer*innen der Letzten Generation folgen. Das Kind in der Krippe wird als Erwachsener andauernd zur Umkehr rufen. Es passt, das an seinem Geburtstag auch zu tun. Als Letzte Generation sagen wir, was die Kirchen schon lange sagen: Kehrt um und glaubt, dass ein anderes Leben möglich ist. Ein Leben miteinander, nicht auf Kosten der Ärmsten. Ein Leben mit diesem Planeten, nicht gegen ihn. Jetzt ist die Zeit dafür!