@SheDrivesMobility Ja, jedenfalls. Stell dir mal vor, wie dörflich es aufm Dorf wäre, wenn nicht jedes Haus seine 2 bis 4 SUVs davorstehen und bis in den Flur fahren hätte.
Wär ja fast idyllisch 🙃
@elgue @SheDrivesMobility
Hasen und Eichhörnchen würden durch die Straßen hoppeln und gelegentlich würde ein Reh im Garten stehen 😂 .
Aber im Ernst: die meisten Mobilitätskonzepte funktionieren nur in Ballungsräumen, wo Arbeit und Grundversorgung zu Fuß zu erreichen ist und alle 10 Minuten ein Bus/U-Bahn fährt.
Ideen für den ländlichen Raum nehmen in der Diskussion kaum Platz ein. Warum?

@DerEros @elgue @SheDrivesMobility

Katja führt ja immer mal wieder Lösungen für den ländlichen Raum auf:

Ride-Sharing mit Kleinbussen, Landbusse die abseits der Hauptverkehrszeiten Ladung transportieren und damit eine bessere Auslastung erreichen, Radschnellwege um flott die Entfernungen zwischen Dörfern zu überbrücken, CoWorking zur Vermeidung von Pendelfahrten.

Einiges ist in meiner Gemeinde in der Region Hannover bereits angedacht / in Planung.

@DerEros @elgue @SheDrivesMobility

Die Entfernung zum nächsten Nahversorgszentrum dürfte in den Ortschaften meiner Gemeinde bei 5-7 km und damit durchaus in Fahrrad-Reichweite liegen.

Ich denke uns allen fehlt häufig die Vorstellungskraft wie unsere Mobilität und unser Leben anders aussehen könnte und die Experimentierfreude vom gewohnten Pfad abzuweichen und neue Wege zu probieren.

Es wird anders ohne ständige Autonutzung, aber IMHO nicht schlechter.

@Sucher @elgue @SheDrivesMobility
Ich hab mir auch schon einen Lastenrucksack gekauft, um kleinere Einkäufe mit dem Fahrrad zu machen. Aber für den Familien-Wocheneinkauf mit drei Klappboxen plus Getränke fehlt mir noch die Phantasie. Vor allem bei -9 Grad 🥶
@DerEros @Sucher @elgue @SheDrivesMobility wie oft am Stück hat es denn -9 Grad?
M kann nicht aufs Rad umsteigen u dann erwarten, dass alles genauso handhabbar ist, wie mit dem Auto.
Ich habe Packtaschen für mein Rad u gehe öfters (vor/nach der Arbeit) einkaufen.
Grössere Einkäufe mit Getränkekisten finden max. alle 4 Wochen m d Lastenrad statt.
D Wetter wird gecheckt, um nicht im Regen loszumüssen. Denn wenn wir ehrlich sind, ist es auch nicht schlimm, den Einkauf zeitlich variabler zu halten.
@Tausendschoen @Sucher @elgue @SheDrivesMobility
Ich finde es super, dass es für dich passt. Ich komme jede Woche mit drei vollen Klappboxen heim und einem Sixpack Getränke, das schon Montag leer ist. Wasser gibt es nur noch aus dem Hahn.
Schlussendlich passiert die Wende nur, wenn es Lösungen gibt, die für einen breite Masse funktionieren. "Fahrradwetter" gibt es in D vielleicht zu 50-60%. Der Rest kostet Überwindung. Die meisten sind nicht zeitlich flexibel, um auf gutes Wetter zu warten.
@DerEros @Sucher @elgue @SheDrivesMobility definiere "Radelwetter" bitte einmal
@Tausendschoen @Sucher @elgue @SheDrivesMobility
Das ist stark subjektiv. Für mich persönlich heißt es trocken und über 0 Grad. Wer Probleme mit den Gelenken hat, wird wahrscheinlich unter 15 Grad nicht mehr aufs Rad steigen. Und ein paar Hartgesottene fahren auch bei Eisregen und -10 Grad.

@DerEros @Sucher @elgue @SheDrivesMobility Ich bin aktuell noch am Radeln (-8 Grad, trocken, nicht glatt), und bin sehr erfreut, wieviele andere tatsächlich auch noch radeln. Da sind Menschen Ü70, mit Dreirad, Grundschüler, und alle Altersgruppen dazwischen 😍

Jeder Liter Benzin, der mit dem Auto verfahren wird, wurde mit Hilfe von Gas hergestellt . Gas, das andere vielleicht gerne im Januar oder Februar zum Heizen hätten, wenn die Speicher leer werden.

@Tausendschoen @DerEros @Sucher @elgue @SheDrivesMobility Fahre auch bei jedem Wetter Rad. Auto läuft - wenn es läuft - mit LPG. Wird aber nur im Notfall (Hund zum TA/kranker Mensch zum Arzt) oder (selten) für große Transporte genutzt. Man kommt hier mit dem Rad eh zig mal besser durch den Verkehr, als mit dem PKW.
@Einfachich @Tausendschoen @Sucher @elgue @SheDrivesMobility
Das ist gut. Würde ich mir hier auch wünschen. Hier kannst du froh sein, wenn du mit dem Fahrrad lebendig ankommst. Es gibt zwar Nebenstrecken/Feldwege. Die decken aber nicht den ganzen Weg in die Stadt ab. Besonders schlimm ist ein Stück auf der Durchfahrtsstraße, wo einseitig Autos parken und auf der restlichen Fläche sich beide Richtungen aneinander vorbei quetschen.