In Kopenhagen befragten sie vor einigen Jahren die Radler:innen warum sie denn Rad fahren würden. Hier die Antworten:

56% = Schnellste Option
19% = Gesundheit
6% = Billigste Lösung
1% = Umwelt

Genau das macht eine fahrradgerechte Stadt aus. Die Leute fahren nicht, weil sie bessere Menschen sind, sondern weil es die einfachste Lösung ist. Genau dahin müssen wir auch kommen.

@Perowinger94

Soviel zum Thema "Umweltschutz - moralinsauer, zwangsbelehrt = Wokistan".

@Perowinger94 Das ist genau die richtige Denke. Wir müssen den Klimawandel auch nicht bekämpfen, weil wir eine grünversiffte Ader in uns haben, sondern weil wir ganz persönlich die Folgen spüren werden, an den Preisen, an Flüchtlingen, an Krankheiten und daran, dass wir eines Tages evtl. unser Haus oder unser dickes Auto ein paar hundert Meter weiter flussabwärts wieder finden werden.
@Perowinger94 💚🚴🏻‍♂️🚴🏽‍♀️
@Perowinger94 Ja, die Alternativen müssen verfügbar sein, bevor das Altgewohnte verschwinden kann. Radwege, Öffi-Verbindungen, Heizungen, Produkte, alles.
@RobertGlattau @Perowinger94 man muss die Alternativen also schnell verfügbar machen und nicht an Althergebrachten festhalten! Wir sind da leider als Gesellschaft viel zu langsam.

@HumanizeMobility @RobertGlattau @Perowinger94 und deshalb muss das von der Politik kommen. Als Vorgaben.

So wie sie es in den Niederlanden gemacht haben.

@Perowinger94
Und hier stehen wir momentan noch viel zu oft:

Barbara Schnell, 58, Fotografin aus Krefeld

"Anfang des Jahres habe ich nach 20 Jahren wieder mit dem Gedanken gespielt, mir ein Fahrrad zu kaufen – und es gelassen. So wie ich es hinter dem Lenkrad meines Autos wahrnehme, ist Radfahren zu gefährlich. Ich würde entweder nicht lebend oder zumindest mit Bluthochdruck am Ziel ankommen.

Meine Stadt priorisiert das Auto, und ich habe nur dieses eine Leben..."

https://taz.de/Die-Verstaendnisfrage/!5893469/

Die Verständnisfrage: Radfahren, nein danke

Warum steigen Au­to­fah­re­r*in­nen in der Stadt nicht längst aufs Rad um, fragt unsere Leserin. Weil es Stress bedeutet, antwortet eine Autofahrerin.

@Perowinger94 Die einfachste Lösung ... Da sind wir doch. Machen die Leute nicht eh schon immer nur, was grade am einfachsten ist?
@Perowinger94 @fluepke Als ich vor 10 Jahren noch in München war, war das Fahrrad schon die schnellste Lösung, gleiche Fahrzeiten wie ÖPNV, aber bester weil flexibler für meine Strecken. Und ich war damals tatsächlich nur Gelegenheitsfahrer.
@Perowinger94 So wie das Streckennetz aussieht wäre das Fahrrad häufig auch hier die schnellste Option. Allerdings sind viele Routen für Fahrräder nicht angenehm oder sicher zu fahren.

@Perowinger94

Es IST für sehr viele Wege die einfachste. kostengünstigste und oft sogar schnellste Lösung.

Gesund ist das sowieso. Jedenfalls wenn es keine Gefährdung durch die "Stärkeren" gibt.

Was denn? Radfahren! 🙂

@Perowinger94 schön wenn dass ein blinder auch sagen könnte...
@meerschweinchen83 @Perowinger94 naja, als blinde Person fährst du ja auch kein Auto.
Fahrrad und ÖPNV sind die Option die man verfügbar machen muss für alle. Fahrradfreundlich heißt nicht "Autoverbot" es heißt nur, dass die Unterstützung die für Autos die nicht genutzt werden müssen (für Leute wie mich zb) kommt, sollte lieber in Unterstützung für sozial verträgliche Mobilität umwandelt werden für alle.
@Perowinger94
Du musst, weil … ist keine gute Motivaton
Ich will, weil … ist viel besser!
@Perowinger94
Die schnellste Option ist das Fahrrad auch in größeren deutschen Städten schon jetzt meist. Wenn man auf dem Weg allerdings ständig von Autofahrern mit deren Autos bedrängt wird, macht es halt nicht ganz so viel Spaß wie in Kopenhagen.
@Perowinger94 das geht ja leider nur gut in der Stadt, am Land bist du ohne Auto total aufgeschmissen, der ÖPNV fährt alle heiligen Zeiten und spätestens ab 18 Uhr geht gar nichts mehr, mit dem Fahrrad sind die Distanzen leider zu groß…..

@Perowinger94 same in den Niederlanden.

Für mich ist/war es (als es noch ging und hoffentlich ab nächstem Frühjahr wieder)
1 - entstressen
2 - frische Luft und keine Parkplatzsuche
3 - nur 10-15 Minuten länger als Auto
4 - Zeitersparnis weil ich den Sport sonst später machen müsste
5 - Umwelt

@Perowinger94 Kopenhagen ist aber auch ein gutes Beispiel dafür wie es aussehen kann, wenn Fahrräder als eigenständige Verkehrsteilnehmer ernstgenommen werden und nicht nur "irgendwie schnellere Fußgänger" sind, die man noch irgendwo unterbringen muss.
Der Witz dabei: der Autoverkehr ist deswegen trotzdem nicht übermäßig eingeschränkt.

Es muss eben nicht immer nur ein "entweder - oder" sein.....

@Perowinger94 @Pausanias kann ich das bitte doppelboosten?
@Perowinger94 Mit dem Auto in die (Innen)Stadt zu fahren fände ich einfach lästig. Mit dem #Fahrrad komme ich flexibel überall hin und muss nicht erst einen Parkplatz suchen und die Einkäufe dorthin zurück tragen.
@Perowinger94
Genau so. Das gilt für jedes Verkehrsmittel. Frage ist daher immer, welches Verkehrsmittel will ein(e) Land / Stadt.