Das Gericht der Europäischen Union hat die österreichische Klage gegen staatliche Beihilfen Ungarns für zwei neue Kernreaktoren des Atomkraftwerks Paks abgewiesen und die ungarische Investitionsbeihilfe genehmigt.
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#Ungarn #AKW #Paks2
EU-Gericht wies Österreichs Klage gegen AKW Paks II ab

ORF.at

Die EU-Kommission hatte im März 2017 #Ungarn die Beihilfen für die Erweiterung des etwa 180 Kilometer von Österreich entfernten #AKW genehmigt.
Derzeit sind vier Reaktoren, die in den 1980er Jahren gebaut wurden, auf dem Paks-I-Gelände in Betrieb.
Finanziert wird der Ausbau um die zwei Reaktoren mit einer Leistung von je 1.200 Megawatt hauptsächlich durch einen Kredit in der Höhe von umgerechnet zehn Milliarden Euro von Russland an Ungarn.

http://www.pesterlloyd.net/html/1710atomarerendsieg.html
#Paks2

Atomarer Endsieg: EU gibt Freie Fahrt für AKW Paks 2 in Ungarn

Österreich hatte gegen die Subventionen geklagt und unter anderem geltend gemacht, dass sie zu unverhältnismäßigen Wettbewerbsverzerrungen führen. Erfolgreich war das juristische Vorgehen nicht – zumindest vorerst. Theoretisch könnte Österreich Rechtsmittel einlegen und ans Höchstgericht, den Europäischen Gerichtshof, ziehen. Die Chancen Österreichs wären dabei aber "sehr gering", sagt Walter Obwexer, Professor für Europarecht an der Universität Innsbruck. https://www.derstandard.at/story/2000141352427/eu-gericht-wies-oesterreichische-klage-gegen-ungarns-akw-paks-ii?ref=rss #Ungarn #Paks2
Österreich unterliegt im Streit um ungarische Atomkraftförderung

Das Kraftwerk Paks, das an der Donau liegt, wird mit staatlichen Mitteln Ungarns und Russlands finanziert. Österreichs Klage dagegen ist nun in erster Instanz gescheitert

DER STANDARD