Das wird in Frankreich nun zur Pflicht. Parkplaetze ueber 2500qm Groesse muessen ueberdacht werden. Inkl Solarzellen!

Ist es zu pragmatisch wenn ich behaupte, dass so etwas vielleicht... also wenn man es wirklich ganz dolle will und sich wuenscht, auch in Deutschland funktionieren koennte?

Vielleicht ja sogar schon ab 1000qm und hey, nicht nur bei Parkplaetzen? #Energiewende

Wir haetten da in meiner alten Heimat wirklich Bedarf 👉 https://www.metacheles.de/p/14-11-wochen-deutschland-ein-rant#details

11 Wochen Deutschland - Ein Rant aus purer Verzweiflung!

Listen now (21 min) | Wenn du nach mehr als 2 Jahren zum 1. Mal wieder 3 Monate in Deutschland verbringst und gefuehlt das halbe Land bereist, dann veraendern sich Perspektiven.

MeTacheles
@pallenberg Warum immer nur die Privatleute in die Pflicht nehmen? Es gibt hundertausende von Autobahnkilometern wo man den Bereich der Fahrbahntrennung mit Solarzellen überbauen könnte. Quasi nie beschattet und die Vegetation darunter ist eh Mist.

@JoEh_Koeln mache ich ja nicht.

Privatleute haben ja eher seltener Parkplaetze mit 2500qm :)

Zitat: "und hey, nicht nur bei Parkplaetzen?"

Versiegelte Flaechen und Daecher muessen wo es auch immer geht mit Solaranlagen ausgestattet sein. Ohne wenn und aber

@JoEh_Koeln @pallenberg Ich meine mal gelesen zu haben, dass es Versuche in die Richtung gab, aber die Stabilität und Sicherheit schwierig waren.
Nagelt mich nicht fest, aber es klang zumindest nachvollziehbar.
@vinzv Deutsche 100% igkeit mal wieder.
Ich bin selber Statiker. Bei einem Crash gegen die Betonfertigteile verschiebt sich halt was, es wird auch lokal was kaputt gehen aber für ein paar Einzelfälle das ganze Konzept aufgeben?
@JoEh_Koeln Gut möglich, ich wollte hier nur weiteren Input liefern.
Solardächer über Autobahnen: Pilotprojekt verzögert sich etwas

Eigentlich sollte noch in diesem Jahr ein Stückchen Autobahn solarüberdacht werden, nun soll Baubeginn im ersten Quartal 2023 sein.

heise online
@JoEh_Koeln @pallenberg
Der Mittelstreifen ist meist zu schmal. Das gibt Probleme mit der Verkehrssicherheit, wenn man PV-Anlagen im Wirkbereich der Schutzplanken aufbaut. Aber z. B. an Lärmschutzwänden und -wällen geht das. Wird auch (noch zu selten) gemacht.
@JoEh_Koeln ich kann mir vorstellen, daß die maximale Höhe möglicherweise anfallender Schwertransporte nicht einfach zu antizipieren ist. @pallenberg
@hllizi @JoEh_Koeln @pallenberg die höhe von Schwertransporten ist ja durch Brücken eh schon begrenzt.
@pallenberg Bushalte- oder Bahnhaltestellen. Das wäre auch nicht schlecht. Gibt schon ziemlich viele Einsatzmöglichkeiten.

@pixelbart ueberall wo Platz ist. 100 000 Daecher Programm war gestern.. wir brauchen 100 Millionen Daecher voll damit

Ok, ich uebertreibe, aber wenn man wirklich mal ueberlebt was es alles an Flaeche gibt

@pallenberg genau so sieht es aus. Ich bin mal gespannt, ob wir so etwas noch mitbekommen werden.
@pallenberg @pixelbart ja da hast Du Recht. Aber ich bin sehr skeptisch, sich da gleich wieder auf ne Lösung mit Autos zu schmeißen (Parkplätze). Wieder werden wir uns gerne selbst in die Tasche lügen, dass es ok, ja sogar sinnvoll währe, weiter auf dieses ineffiziente, lebensfeindliche und unsoziale Verkehrsmittel setzen zu können.

@wolf fakt ist, es gibt einfach nicht nur die 10 Minuten Stadt in Deutschland, sondern nun auch einmal cviele Millionen Menschen, die auf Autos angewiesen sind. Und das wird auch noch viele Jahre so sein.

Ich bin da pragmatisch. Lebst du in der Stadt brauchst du keins und die urbanen Zentren in Europa werden Privat-PKWs bis 2035 eh verbieten

@pixelbart

@pallenberg @pixelbart mag sein. Aber ich kann den “aufs Auto angewiesen Spruch” nicht mehr hören. Das mit den Eautos wird halt nen riesen Reboundeffekt.

Ich weiß nicht ob wir uns Deinen Pragmatismus leisten können. Ich sehe auch (und gerade) in den Städten viel zu viele Autos. Allein der Flächenbedarf ist objektiv betrachtet absurd (Flächen sind teuer, aber Autos werden da subventioniert). Selbstverständlich werden nach Schildern, Parkautomaten, Parkflächen, mehrspuhrigen Straßen auch noch Ladesäulen auf öffentliche Flächen mit öffentl. Geldern gestellt… vom unsozialen Aspekt der Automobilität ganz zu schweigen.

@wolf Da muss ich dir widersprechen und wenn du es auch nicht mehr hören willst. Wo ich wohne, braucht es ein Auto. Ich wohne nicht in der Stadt und auch nicht im Dorf mit ÖV vor der Haustüre. @pallenberg @pixelbart

@Hiker

Richtig, im Moment gibt es noch viele Leute, denen ich das Auto keinesfalls wegnehmen wollen würde. Aber frei nach @SheDrivesMobility stellt sich die Frage, ob das so bleiben soll oder ob wir das gerne geändert haben möchten. Und dann kann man darüber nachdenken, ob man mit gewissen Maßnahmen das, was man eigentlich nicht mehr möchte. ev. zementiert. (Keine rhetorische Frage)

@pallenberg @pixelbart @wolf

@Voka Wie wäre denn die Alternative, wenn man in den Bergen wohnt, wo die Wege steil und schmal sind und die nächste etwas bessere Einkaufsmöglichkeit, und die Post 7km entfernt sind? Zu Fuss? Oder halt in die Stadt wohnen gehen und die Bergdörfer dem Schicksal überlassen?
Es ist halt schon ein wenig komplexer, dünkt mich. @SheDrivesMobility @pallenberg @pixelbart @wolf
@Hiker @pallenberg @SheDrivesMobility @Voka @wolf da gibt es einige Punkte, die aktuell in Deutschland für Probleme sorgen. Erst einmal müsste viel mehr digitalisiert werden, damit man nicht mehr so viel fahren. Sobald man es geschafft hat, dass man nicht mehr viel fahren muss, dann kann man das auch schaffen, dass nicht mehr viele Autos auf den Straßen fahren. Aber selbst etwas, wie der Tierarztbesuch im Notfall, ist schon ein Problem mit ÖNV, da bist du mit dem Auto besser dran.
@pixelbart Wie willst du bitte die Landwirtschaft, den Gemüsebau und die Forstwirtschaft digitalisieren? Wir leben nicht nur von Bits und Bytes. @pallenberg @SheDrivesMobility @Voka @wolf
@Hiker ich schrieb auch nicht, dass man das abschaffen soll, nur dass es weniger werden würde. Ich bin froh darüber, dass man die Wahl hat, womit man fährt, weil es halt nicht so einfach ist. Über weniger Autos auf den Straßen würde ich mich aber freuen, zumindest da, wo es geht. Für ein Abschaffen bin ich nicht. @pallenberg @SheDrivesMobility @Voka @wolf
@pixelbart Das tönt schon differenzierter - jeder so an seinem Ort, was möglich ist. @pallenberg @SheDrivesMobility @Voka @wolf
@Hiker @pallenberg @SheDrivesMobility @pixelbart @Voka wir haben halt seit einem Jahrhundert aufs falsche “Pferd” gesetzt. Und um dieses Auto eben auch ALLES, die ganze Gesellschaft und darin alle ihre eigenen Leben herumgestrickt. Natürlich werden wir nicht als 1. dem einzelnen Hof fernab sein Auto wegnehmen, aber wir werden nicht umhin kommen die Strukturen und Gewohnheiten der Gesellschaft extrem umzubauen. Das wird an der einen Stelle leichter als an anderen klappen und wird auch Verluste geben (vorwiegend bei aktuell sehr mächtigeren Akteur:innen), aber es ist die einzige Chance, wenn das mit den Menschen noch ein wenig länger irgendwie weitergehen soll. Und es muss schnell und radikal passieren. Ja radikal (nicht “pragmatisch”) anders wird es nicht gehen und das funktioniert nur politisch (und da ist der Haken). Wir fahren den Laden an die Wand, mit Vollgas (aber ganz tollmit “klimaneutralem” Greenwashing und elektrisch, auch das ist bequem und man kann gut dran verdienen).
@wolf Wie bitte willst du bei uns auf den Bergen "die Strukturen und Gewohnheiten der Gesellschaft extrem umzubauen"? Als Worte schön, aber konkret, wie? @pallenberg @SheDrivesMobility @pixelbart @Voka

@Hiker
7 km sind zumindesz bei uns noch in dem Radius, wo wir ohne nachdenken das Rad nehmen. Die Berge sind mit nem E-Rad ja auch kein Thema mehr. Also von daher glaube ich, dass auch in deiner Situation du mehr Freude und Gesundheit beim Einkaufen haben könntest. 🥰

@pallenberg @SheDrivesMobility @pixelbart @Voka @wolf

@bastian Aber die Spezialfall von @Hiker ist doch nicht das, was hier der große Hebel wäre. Ich denke wir wären schon viel weiter, wenn qir mal die niedrig hängenden Früchte in den Städten endlich ernteten. Aber auch das passiert ja nicht. Übrigens sind es je nach Zählweise 70-80% der Menschen Deutschlands die in sog. Ballungsgebieten leben. In der Schweiz sind es immer noch etwas 65% das ist die große Mehrheit und da kann auch schnell was erreicht werden. Und wie gesagt wir trödeln da schon zu lange, viel Zeit über Bequemlichkeiten und “Pragmatismus” zu diskutieren bleibt halt nicht mehr. Dann ist Schluss. @pallenberg @SheDrivesMobility @pixelbart @Voka

@wolf
Falls es wirklich noch nicht verstanden wurde: Die menschengemachte Klimakatastrophe können wir nur dann in eine halbwegs erträgliche Bahn lenken, wenn wir ALLE Hebel in Bewegung setzen. Die großen und die kleinen. Alle zusammen in der Summe sind notwendig.

Wir haben hier ein Henne-Ei-Problem. Irgendwo müssen wir anfangen. Was ich aber meistens beobachte ist Beamtenmikado: Wer sich zuerst, bewegt verliert.
@pallenberg @SheDrivesMobility @pixelbart @Voka @Hiker

@Hiker @pixelbart @SheDrivesMobility @Voka @wolf @pallenberg

Hier hat sich auf dem Land folgendes Geschäftsmodell entwickelt:

https://tante-m.shop/filialen/

Die Tante-M-Läden sind täglich von 5-23 Uhr geöffnet. Es ist kein Verkaufspersonal anwesend. Die Kund:innen können unter Videoüberwachung selbst Ihren Einkauf scannen und bezahlen. Niemand muss wegen etwas Butter mit dem Auto in die Stadt.

Unsere Läden – Tante-M

@lutz_ @Hiker @pixelbart @SheDrivesMobility @Voka @wolf @pallenberg Die Idee an sich ist klasse.

Aber zum einen müßte es gerade in der dünn besiedelten norddeutschen Tiefebene in jeder popeligen Gehöftansammlung einen davon geben.

Und zum anderen sind das genau die Gegenden, wo die Leute nicht mal mit Ticketautomaten umgehen können, weil sie dafür zu alt und hinterm Mond sind. Wenn da autonome Mini-E-Busse fahren sollten, müßten ihnen ihre Kinder oder Enkel ihnen Monatstickets vorbeibringen.

@MartinG

> Und zum anderen sind das genau die Gegenden, wo die Leute nicht mal mit Ticketautomaten umgehen können, weil sie dafür zu alt und hinterm Mond sind.

Zum Glück hab ich diesen Thread stummgeschaltet - selten so plakative Dinge gelesen.

@lutz_ @pixelbart @SheDrivesMobility @Voka @wolf @pallenberg
@Hiker wie kann man den Threads stumm schalten? (Mastodon)
@pixelbart Bin auf meiner #Pleroma Instanz.
@Hiker habe ich dann auch gesehen. Trotzdem Danke für den Hinweis, andernfalls wäre ich nicht auf die Idee gekommen, danach zu suchen 👍

@pixelbart

In Mastodon (Browser, auf meiner Heimatinstanz läuft Mastodon v4.0.2) habe ich bei den Mitteilungen im Drei-Punkte-Menü unter dem Beitrag die Option "Unterhaltung stummschalten". Vielleicht ist das die gesuchte Option. Hab es aber noch nicht selbst ausprobiert und und weiß nicht, warum die Option nicht in der Timeline angeboten wird.

@Hiker

@Voka genau da war es. Vielen Dank!

@Hiker Das mag vielleicht in dicht besiedelten Städten mit moderner Verkehrsinfrastruktur so sein. In der Schweiz wird das der Fall sein.

Aber ich kenne z. B. die Ostseeinsel Fehmarn, die größte Insel der deutschen Alten Bundesländer, persönlich.

In Westfehmarn jenseits von Landkirchen, extremster anzunehmender Arsch der Welt, wohnen fast nur alte Leute. Die kommen vielleicht einmal im Monat auch nur über Landkirchen hinaus und einmal in 100 kalten Wintern aufs Festland. (1/x)

@Hiker Die haben in ihrem ganzen Leben noch nie einen Fahrkartenautomaten gesehen. Auf der ganzen Insel stehen von der Sorte genau zwei Stück, einer in Puttgarden am Bahnhof, einer in Burg am Bahnhof. Da kommen die nie hin.

Wenn die mit'm Bus fahren wollen, können sie ihr Ticket zumindest noch beim "netten jungen Mann" kaufen, der den Bus fährt. Aber die meisten Dörfer im Inselwesten werden nur von Schul-/Rufbussen angefahren. Und wenn keine Schule ist, gibt's auch keinen regulären ÖPNV. (2/x)

@Hiker Überhaupt sind diese Leute sehr technologiefern. Das sind die Leute, die, als das analoge terrestrische Fernsehen abgeschaltet wurde, ihre Kinder oder Enkel oder Elektro Jacobsen angerufen haben, weil "ihr Fernseher kaputt" ist, weil die noch nie was von DVB-T gehört hatten. Und dann waren sie verwirrt und überfordert, weil sie jetzt eine Fernbedienung hatten, um den Fernseher an- und auszumachen und laut und leise zu machen, und noch eine, um den Sender zu wählen (Set-Top-Box). (3/x)
@Hiker Wenn diese Leute noch autofahren können, dann tun sie das auch. Die sind seit spätestens ihrem 18. Geburtstag nicht mehr mit dem Rad gefahren, die haben gar kein Fahrrad, zum nächsten Fahrradladen kommen die auch nur mit dem Auto, und die meisten fehmarnschen Landstraßen haben keine Radwege. Die sind außerdem so schmal, wenn sich zwei Autos begegnen, müssen beide auf die Bankette. Da fährt man nicht gern Rad. (4/x)

@Hiker Konkretes Beispiel: meine Mutter. Die ist 67 und an sich nicht auf den Kopf gefallen. Die arbeitet immer noch, weil sie die einzige kompetente Person im ganzen Laden ist. Und die wohnt in Burg (ca. 6500 Einwohner).

Aber mit modernen technischen Geräten kann sie trotzdem nicht um, nicht ohne Hilfe. Smartphone geht nur, wenn sie das Ding von A bis Z voreingestellt kriegt.

Und wenn sie einmal alle Jubeljahre mit dem Zug fahren will, kauft sie sich die Fahrkarte im Reisebüro. (5/x)

@Hiker Bis vor zwei Jahren hat sie, obwohl in einer Stadt, in einem Haus gewohnt, von dem aus sie 20 Minuten zur nächsten ganzjährig regulär angefahrenen Bushaltestelle gelaufen wäre. Dies zum Thema ÖPNV-Abdeckung in Städten.

Eins der größten Wohnviertel der Stadt ist sogar noch weiter weg.

Noch dazu ist das ganze Burger Gewerbegebiet, das einzige auf der Insel, für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer fast unbenutzbar.

ÖPNV ist auf Fehmarn leider ziemlich sinnlos. (6/x)

@Hiker Bei meiner Mutter nebenan wurden vor ein paar Jahren Wohnungen neu gebaut. Mit einem Parkplatz pro Wohnung.

Normal müßte man sagen, weg damit, die sollen ÖPNV nutzen.

Mutter hat gesagt, die reichen noch nicht. Es wird eh fast jeder Haushalt mit mindestens zwei Personen zwei Autos haben, und dann haben die vielleicht noch erwachsene Kinder oder kriegen auch mal Besuch. Pro Wohnung müßte es eigentlich DREI Stellplätze geben, sonst würden die Straßen zugeparkt. (7/x)

@Hiker Zu guter Letzt: Ich war mal bei einer Ärztin in Burg, die etwas jünger ist als meine Mutter. Die hat ihr ganzes Leben auf Fehmarn gewohnt, nie woanders, schon gar nicht in größeren Städten. Ihre Tochter wohnte aber in einer Großstadt. Ohne Auto.

Für sie, das hat sie mir gesagt, ist es absolut unvorstellbar und unbegreiflich, daß man IRGENDWAS machen kann ohne eigenen Pkw.

Ich glaube, selbst mit besserem ÖPNV kriegt man das Auto auch aus den Köpfen der Menschen nicht mehr raus. (8/8)

@Voka @Hiker @SheDrivesMobility @pallenberg @pixelbart @wolf
Das Auto möchte auch niemandem wegnehmen.
Die #Verkehrswende sollte in Städten mit ausreichenden Alternativen beginnen, damit die Menschen dort sicher leben können. Im ländlichen Raum fehlen heute oft attraktive Alternativen.
Seit ich #autofrei lebe weiß ich, dass dies deutlich besser funktioniert als angenommen.
Die Abhängigkeit ("Ich bin auf's Auto angewiesen.") war rückblickend betrachtet pure Bequemlichkeit. #autokorrektur
@Karohemd
>Die Abhängigkeit ("Ich bin auf's Auto angewiesen.") war rückblickend betrachtet pure Bequemlichkeit.

Bei dir offenbar, bei mir eine Notwendigkeit.

Es geht mir "nur" um Differenzierung, nur das. Aber das ist offenbar schon zu viel.

@Voka @SheDrivesMobility @pallenberg @pixelbart @wolf

@Voka

Tjo. Ich wohne aufm Dorf, eigentlich recht günstig gelegen (so ca. 8 Kleinstädte oder größere Ortschaften mit Schulen, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten in <10km Entfernung), aber weder ÖPNV noch Radinfrastruktur sind so, daß man ohne Auto ohne größere Einschränkungen mobil wäre.

Ich werde sicherlich schon aus Bequemlichkeit immer ein Auto haben, aber wäre toll, wenn eins pro Haushalt und nicht eins pro Person reichen würde.

@Hiker @SheDrivesMobility @pallenberg @pixelbart @wolf

@wolf ich bin in den Staedten zu 100% bei dir. Wir haben aber auch Menschen die jeden Tag zur Arbeit pendeln muessen, Einkaufen fahren, die Kids in die Schule etc. Weil es im Dorf keine Alternativen gibt. Auch das ist ein sozialer Aspekt und den duerfen wir nicht ausser Acht lassen.

Es ist einfach darueber durch die urbane Brille zu richten. Ich bin da ganz rational unterwegs. Das Auto wird aus den Staedten verschwinden, das Auto selber nicht!

@pixelbart

@pallenberg @pixelbart passiert aber gerade nicht (nicht in D). Hier stürzt man sich auf technische Symptomlbekämpfung mit noch mehr Problemen. Ich lebe in der Stadt, ich spreche jetzt mal hiervon. Und was die weniger dicht beziedelten Gegenden Beteifft: das ist Mengenmäßig nicht das größte Problem, aber auchbdort braucht es andere Mobilitätskonzepte. Wir müssen es leider anerkennen: Der Traum vom alleinstehenden Einfamilienhaus mit den 3 Autos (angewiesen) ist Teil unseres ökologischen Problems, was inzwischen auch dem Letzten klar gewirden sein muss. Ändern lässit sich das aber nicht mich tech. Innovationen.

@wolf @pallenberg @pixelbart Ich kenn Gegenden, da läufst du locker eine Stunde zu Fuß zur nächsten Bushaltestelle. Durch mehrere Dörfer. Entlang von Straßen ohne Randweg, dafür mit unbefestigten Banketten.

Eine Stunde, wenn du gut zu Fuß bist, was die überwiegend ältere Bevölkerung in diesen Gegenden nicht so sehr ist.

Die Bushaltestelle ist an einer Landesstraße und hat keinen gesicherten Überweg. Wenn du Glück hast, ist sie zumindest in einem Dorf.

Und dann fährt der Bus alle zwei Stunden.

@MartinG das ist auf dem platten Land eher die Regel als die Ausnahme @wolf @pixelbart

@pallenberg Mal so zur Einordnung:
2/3 der Menschen in Deutschland leben in Gemeinden mit mehr als 5k Einwohnern. In Gemeinden > 10k sind es immer noch mehr als 50%.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161809/umfrage/anteil-der-einwohner-an-der-bevoelkerung-in-deutschland-nach-gemeindegroessenklassen/

@wolf @pixelbart

Verteilung der Einwohner nach Gemeindegrößenklassen 2022 | Statista

Die Statistik zeigt die Verteilung der Einwohner in Deutschland nach Gemeindegrößenklassen am 31.

Statista
@pallenberg Bitte künftig die URL mit https:// angeben. Nicht alle Clients erkennen den Link sonst.
@nortix sorry war copy und paste und ich editiere es umgehen. Danke fuer den Hinweis
@pallenberg Ich finde, man sollte so große Parkplätze nicht bloß überdachen, sondern überdenken.
Frankreich: Größere Parkplätze müssen Solardächer bekommen - Golem.de

Durch die Überdachung von Parkplätzen mit Solaranlagen will Frankreich eine Leistung von bis zu 11 Gigawatt installieren.

Golem.de