Zwischenfazit nach ein paar Wochen Rummel hier: Ich bin wirklich Fan, vom Prinzip begeistert und 'da draußen' sehr missionarisch unterwegs.
Der Flair von neuen Aufbrüchen im Netz, kein Kommerz, alles bewegt sich.

Was ich aktuell spannend finde: Entscheidungsfindung.

Mastodon gehört niemandem, kein Unternehmen hat die Macht, faktisch entscheiden die jeweiligen Admins. Müssen und können sie und wir vertrauen ihnen, wenn wir uns für Instanzen entscheiden.

Das ist erstmal eine ok'e Basis.

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Gleichzeitig ist aber immer problematisch, wenn einzelne für alle entscheiden und dabei kein Mechanismus existiert, um Entscheidungen, die alle (oder einzelne) betreffen, in Frage zu stellen. Das ist bei den großen Plattformen so und das ist hier so.

Mastodon oder die einzelnen Instanzen werden früher oder später demokratisiert werden müssen, wenn es den eigenen Ansprüchen genügen will. Wie das dann aussehen kann - Vollversammlungen, ..

Vereinssitzungen, Liquid Irgendwas - liegt an uns, oder? (Das ist übrigens auch Politik, not sorry to say.)

Aktuell werden Entscheidungen über den Code getroffen. Code is law … Wäre an der Zeit zu überlegen, ob es immer das Beste ist, was (oft nicht sehr diverse) Entwickler*innen-Communities entscheiden. Die meinen es vermutlich gut, keine Frage, aber wahrscheinlich fehlt trotzdem die eine oder andere Perspektive.

Sehr gespannt, wie das weitergeht. Wenn Mastodon gut sein soll, ..

@anneroth Heute ist ein medienhistorischer Artikel zum #Twexit Richtung #Mastodon erschienen, der ebenfalls einige deiner Punkte aufgreift. Vielleicht interessierts dich:
https://www.54books.de/von-twitter-zu-mastodon/
Von Twitter zu Mastodon – Gedanken über Medienaneignungen - 54books

von Robert Heinze Twitter ist ein schnelllebiges Medium. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass man dort die fünf Phasen der Trauer angesichts…

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