Seite 195:
Die Züge sollen schnell und häufig fahren, um die BürgerInnen in die Bahn zu locken. Doch dieser Ansatz scheitert, weil die #Mobilität insgesamt steigt. Neue Züge bedeuten neuen Verkehr, nicht mehr Klimaschutz.
Seite 197:
Rein “qualitatives Wachstum” existiert also nicht.
Seite 199:
Es ist jedoch, wie schon zitiert, “einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus”.
Seite 208:
Doch der Kapitalismus ist keine Torte, die sich beliebig zerstückeln lässt: Wenn Einkommen sinken, sinken sie immer weiter, bis fast nichts mehr vorhanden ist.
Seite 214:
So schreibt der alternative Volkswirt Tim Jackson: “Bisher gibt es keine voll ausgearbeitete Makroökonomie für eine #Postwachstumsgesellschaft.”
Seite 218:
Da die #Neoklassiker ein statisches Gleichgewicht beschreiben wollen, können sie die Dynamik des Kapitalismus nicht erfassen und auch keine solide #Wachstumstheorie entwickeln.
Seite 226:
Ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft ab 1939 taugt als Anregung, wie sich eine #klimaneutrale Welt geordnet anstreben ließe.
Seite 240:
Die Mengen- und Preiskontrollen waren in Großbritannien ungemein populär. Wie die britische Regierung bereits 1941 feststellen konnte, war das Rationierungsprogramm „einer der größten Erfolge an der Heimatfront“.
Seite 248:
Wie das #Umweltbundesamt feststellte, sei bei den #Wohlhabenden „die Auffassung weit verbreitet, sparsam mit Ressourcen umzugehen“.
Seite 249:
Der #klimaschutz hat nur eine Chance, wenn alle gleich belastet werden
Seite 258:
Die Menschheit kann nur überleben, wenn sie keine #treibhausgase mehr emittiert. Diese Erkenntnis ist schlicht, aber schwer umzusetzen. Denn die deutsche #Wirtschaftsleistung müsste um mindestens 30% schrumpfen.