Schon jemand gelesen?

Was dazu gelernt?

#kapitalismus

Paradox des Kapitalismus: nur wenn das Risiko weitgehend ausgeschlossen ist, werden Investitionen gewagt.
Seite 73:
So paradox es klingen mag: Ausbeutung macht nicht reich. Diese Erfahrung mussten alle Kolonien machen, die auf Sklavenarbeit setzten.
Seite 83:
Kriege sind bei Weitem die teuerste Methode, um sich etwa Öl zu sichern.
Seite 85:
Edward Abby: “Wachstum um des Wachstums willen ist die Ideologie der Krebszelle.”
Seite 145:
Deutschland kann also nur dann klimaneutral werden, wenn es seinen Ökostrom zu Hause produziert
Seite 168:
Es sind vor allem die Wohlhabenden, die das klimaschädliche Kerosin verbrennen. Arme Familien fliegen alle 5 Jahre ein Mal, während sich die reichen Deutschen knapp drei Flüge pro Kahr leisten - und weitaus längere Distanzen zurücklegen.
Seite 182:
Es ist wissenschaftlich unzulässig, Aussagen zu treffen, die gar nicht erforscht wurden. Unter #Klimaökonomen ist dies aber leider die Regel.

Seite 195:

Die Züge sollen schnell und häufig fahren, um die BürgerInnen in die Bahn zu locken. Doch dieser Ansatz scheitert, weil die #Mobilität insgesamt steigt. Neue Züge bedeuten neuen Verkehr, nicht mehr Klimaschutz.

Seite 197:

Rein “qualitatives Wachstum” existiert also nicht.

Seite 199:

Es ist jedoch, wie schon zitiert, “einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus”.

Seite 208:

Doch der Kapitalismus ist keine Torte, die sich beliebig zerstückeln lässt: Wenn Einkommen sinken, sinken sie immer weiter, bis fast nichts mehr vorhanden ist.

Seite 214:

So schreibt der alternative Volkswirt Tim Jackson: “Bisher gibt es keine voll ausgearbeitete Makroökonomie für eine #Postwachstumsgesellschaft.”

Seite 218:

Da die #Neoklassiker ein statisches Gleichgewicht beschreiben wollen, können sie die Dynamik des Kapitalismus nicht erfassen und auch keine solide #Wachstumstheorie entwickeln.

Seite 226:

Ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft ab 1939 taugt als Anregung, wie sich eine #klimaneutrale Welt geordnet anstreben ließe.

Seite 240:

Die Mengen- und Preiskontrollen waren in Großbritannien ungemein populär. Wie die britische Regierung bereits 1941 feststellen konnte, war das Rationierungsprogramm „einer der größten Erfolge an der Heimatfront“.

Seite 248:

Wie das #Umweltbundesamt feststellte, sei bei den #Wohlhabenden „die Auffassung weit verbreitet, sparsam mit Ressourcen umzugehen“.

Seite 249:

Der #klimaschutz hat nur eine Chance, wenn alle gleich belastet werden

Seite 258:

Die Menschheit kann nur überleben, wenn sie keine #treibhausgase mehr emittiert. Diese Erkenntnis ist schlicht, aber schwer umzusetzen. Denn die deutsche #Wirtschaftsleistung müsste um mindestens 30% schrumpfen.

Sobald Niederschläge lange ausbleiben, stellt sich automatisch die Frage, an wen das knappe Wasser gehen soll: die Haushalte, die Landwirtschaft oder die Industrie?