Ok, neue #Frage zu Linux #OpenSuse:

Die #Versionen der #Programme, die ich hauptsächlich nutze, sind in dem neuen 15.3 Release #veraltet (Firefox, Thunderbird, Libre Office)
Also muss ich mich mit der alternativen #Installation ohne diesen Paket Manager auseinander setzen.
Hat jemand eine hilfreiche #Anleitung für #Neulinge für mich?
Ich weiss, dass es anders läuft als bei Microsoft. Aber ich blick das noch nicht so ganz.
(Ich lerne grade die Liveversion dafür zu nutzen, rauszufinden, wie ich bestimmte Dinge machen muss, damit später ein arbeitsfähiges System dabei rauskommt.)

#followerpower #askfedi #askfedi #Linux #Installationsanleitung #Programme

@onlytina Ich empfehle dir erstmal alle "custom" installierten FF Versionen zu deinstallieren, wie du ja schon korrekt meintest, so macht man das unter Linux nicht und es macht dein System i.d.R. eher instabil und unsicher. Tatsächlich schreibt Netflix Firefox 78 als Mindestvoraussetzung vor (https://help.netflix.com/en/node/23742). Das Problem liegt wahrscheinlich eher woanders, bspw. musst du in FF Einstellungen "DRM" aktivieren. Weiterhin musst du proprietäre Codecs installieren, unter OpenSuse geht das über das Packman Repo (Anleitung hier: https://en.opensuse.org/SDB:Firefox_MP4/H.264_Video_Support).

Danach sollte Netflix sowohl über FF als auch Chromium gehen. Der ganze Stress liegt daran, dass H.26x patentiert ist und DRM Kram ebenfalls proprietär ist, und dementsprechend gegen die Lizenzen von SUSE-Software aus dem Open Build Service verstößt.

openSUSE ist aber auch keine dedizierte "Anfänger" Distro, weshalb das auch nicht ganz so trivial ist. Unter Ubuntu ist das 1 Klick im Installer. Linux-Distris unterscheidem sich hier sehr.

Netflix computer requirements for HTML5 player

Learn about the browsers, operating systems, and resolution required to watch Netflix on the HTML5 player.

Help Center

@onlytina Warum Google Chrome (nicht Chromium!) von der Website funktionierte, war, weil dort die ganze Google Spyware (widevine) und H.26x dabei waren. Chromium (nicht Chrome!) aus den Repositories hat das aus vielerlei Gründen entfernt.

Falls aber nach dem Einrichten von Packman + DRM aktivieren der FF trotzdem nicht will, ist der Rat von @Lioh der angebrachteste: Eine neue Version von Firefox parallel über Flatpak installieren. Das ist ein anderer Mechanismus der es erlaubt "Apps" zu installieren, die nicht den Rest des Systems bei der Installation "kaputtmachen" können. Und: Hier kommen die Updates (oft) direkt von den Entwicklern und nicht den Maintainern der Pakete in openSUSE.

@onlytina y
Noch eine generelle Empfehlung aus Erfahrung: Wenn du ein Problem X (Netflix läuft nicht, weil alte Version) hast, versuche nicht, wenn du eine Lösungsidee Y (FF neue Version installieren) hast, nachzufragen, wie du diesr Lösung umsetzen kannst -- sondern wie das Problem X zu lösen ist.

Das Problem X betrifft viel mehr Leute und oft genug ist der Lösungsansatz Y irreführend. Du kriegst dann u.U. nämlich ganz viele Antworten, wie man Y macht, aber keine löst X.

Das hat mir damals auch das Leben schwer gemacht :)

@ljrk haha... ja stimmt. Ich versuche manche Dinge, sekbst rauszufinden, vermutlich ist das deswegen so. Aber das ursprüngliche Problem anzugehen, wäre wirklich sinniger 😅

@onlytina Ja, das ist auch gut so :-)

Aber sobald man um Hilfe fragt, am Besten eben das Originalproblem schildern und nur zusätzlich in einer Randbemerkung den eigenen Lösungsansatz hinschreiben -- dann wird einem auch ggf. erklärt, warum dieser Ansatz nicht funktioniert oder so.

Naja, aber man lernt nie aus!

Leonard Janis Robert König, zur Installation von unfreien Codecs unter openSUSE 15.3 hatte ich hier einmal etwas geschrieben: https://gnulinux.ch/multimeda-codecs-unter-opensuse-15-3-installieren
Multimeda Codecs unter openSUSE 15.3 installieren

Multimedia Codecs unter openSUSE 15.3 nachinstallieren.

@Lioh @onlytina Ah, super, das ist perfekt. Gleich gebookmarked!

@Lioh
Vielen lieben Dank für die Info, wird gleich mal gespeichert! 👌🤗

Ist ja so: ich weiss, dass es ne echte Umstellung wird und vermutlich nicht so einfach. Aber denke, das wird es wert sein.
Und weil gefragt wurde: ich hatte mir verschiedene Distributionen angeschaut, Linux Mint gefiel mir garnicht, weder von den Funktionen noch vom Desktop her. Ubuntu auch nicht so besonders. OpenSuse fand ich für mich auf Anhieb gut und finde die Einstellungen und Funktionen gut.
Und joa, die einen meinen, Open Suse wäre gut für den Umstieg, die anderen nicht. Da gehen die Meinungen auch auseinander, denke, das ist eh eher individuell.

Tina, ich finde openSUSE prima. Installiere ich auch seit Jahren bei meiner Mama und sie kommt gut zurecht. Nur Drucker sind unter Linux oft generell ein eher leidiges Thema.