Angesichts des steigenden akademischen und künstlerischen Interesses an dem sozialistischen Jugoslawien, seiner supranationalen Struktur und seinem umfangreichen internationalen Solidaritätsnetzwerk gibt es eine offene Einladung, sich eine neue jugoslawische Politik ‚vor Ort‘ vorzustellen. Die „Yugofuturism“-Konferenz ist ein Beispiel dafür, wie Jugoslawien als kritisches akademisches, künstlerisches und politisches Projekt zurückgewonnen werden kann, das kollektiv generativ ist. Es ist unerlässlich, das Publikum für diese Diskussionen zu erweitern. Dies gilt insbesondere für die Auseinandersetzung mit Ungleichheiten, denen beispielsweise Roma, Bosnier*innen (insbesondere Muslim*innen) und kosovarische Albaner*innen ausgesetzt sind.
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Neue jugoslawische Politik? Wie der Jugofuturismus die Geschichte reanimiert · BG · berlinergazette.de · EN|DE
Angesichts des jüngsten Anstiegs des akademischen und künstlerischen Interesses am sozialistischen Jugoslawien, seiner supranationalen Struktur und seines umfangreichen internationalen Solidaritätsnetzwerks ist es an der Zeit, sich vorzustellen, wie eine neue jugoslawische Politik aussehen könnte. Die Anfang dieses Jahres in Waterloo, Kanada, stattgefundene Konferenz „Yugofuturism“ („Jugofuturismus“) ist eines der vielen ambitionierten Beispiele für die Wiederentdeckung Jugoslawiens als kritisches akademisches, künstlerisches und politisches Projekt. Ena Selimović und Bojana Videkanić geben Einblicke in dieses Unterfangen.