🔭 Blätter ab Februar, Blüte ab März
⭕ Ungefährdet
Die leuchtend gelben Blüten des Scharbockskrauts sind seit einigen Wochen an vielen feuchteren Standorten zu entdecken, zum Beispiel bei den Fahrradständern am Unicampus Wechloy. Sie verfügen über sechs kronblattartige Nektarblätter und überragen die leicht herzförmigen Blätter. In den Blattachseln bilden sich Brutknospen, sogenannte Bulbillen, die der vegetativen Vermehrung dienen. Im Mai, wenn sich der oberirdische Teil der Pflanze zurückzieht, fallen sie zu Boden und keimen im folgenden Frühling.
Der Name Scharbockskrauts geht auf die Krankheit Skorbut, die durch Vitamin-C-Mangel, hervorgerufen wird, zurück. Im Mittelalter war Skorbut vor allem auf Schiffen und in der dunklen Jahreszeit verbreitet. Die frühen Blätter des Scharbockskrauts waren eine der ersten Vitamin-C-Quellen nach dem Winter. Doch Vorsicht: Sobald die Pflanze blüht, steigt der Gehalt giftiger Inhaltsstoffe und die Blätter sollten nicht mehr (und auch vorher nur in kleinen Mengen) verzehrt werden.
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