RT Markus Sulzbacher
Innenminister Karner zu heutigen Demo der Identitären in Wien, samt FPÖ-Beteiligung: „Kickl ist ein Sicherheitsrisiko! Gemeinsame Demos mit rechtsextremen Gruppierungen wie den Identitären unterstreichen die Radikalität des FPÖ-Chefs“. #w2907

🐦🔗: https://n.respublicae.eu/msulzbacher/status/1685182883005177856

Markus Sulzbacher (@msulzbacher)

Innenminister Karner zu heutigen Demo der Identitären in Wien, samt FPÖ-Beteiligung: „Kickl ist ein Sicherheitsrisiko! Gemeinsame Demos mit rechtsextremen Gruppierungen wie den Identitären unterstreichen die Radikalität des FPÖ-Chefs“. #w2907

Nitter

Während auf der neofaschistischen IB Demo #W2907 in #Wien auch Neonazi- Symbole auf Haut & Kleidung zu sehen waren, darunter auch solche, die einem Verbot unterliegen, liefen am Fronttranspi auch Funktionär*innen der AfD-Jugendorganisation, Junge Alternative (JA) mit. Darunter Anna Leisten (JA-Bundesvorstand) & Sören Schwarzer (Ex-JA-Bundesvorstand), Steven Hellmuth (JA-Vorstand Sachsen-Anhalt), Patrick Fritsch (AfD-Bundestagskandidat 2023).
Eine Fotostrecke:

https://www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72177720310119841

#noafd

29.07.2023 Wien: Identitäre „Demo für Remigration“

Explore this photo album by RechercheNetzwerk.Berlin on Flickr!

Flickr

Bei der rassistischen Demonstration der sog. „Identitären Bewegung“ am vergangenen Wochenende in #Wien war arbeiten nur sehr eingeschränkt möglich.

Trotzdem sind ein paar Bilder dabei herausgekommen. Diese findet Ihr jetzt hier: https://flic.kr/s/aHBqjAPEgg #w2907

Demonstration der "Identitären Bewegung" in Wien 2023

350 bis 500 Personen beteiligten sich am 29. Juli 2023 an einer Demonstration der so genannten “Identitären Bewegung” in Wien. Auf den Weg in die österreichische Hauptstadt hatten sich auch einige extrem rechte AktivistInnen aus Deutschland, Italien und Belgien gemacht. Im Vorfeld hatten AktivistInnen um Martin Sellner mit markigen Sprüchen und in autoritärem Ton auf die rassistische Demonstration mobilisiert. In Anlehnung an die Klimagerechtigkeitsbewegung “Letzte Generation” bezeichneten sich die NeofaschistInnen als die letzte Generation, die Europa noch vor einer vermeintlichen “Überfremdung” bewahren würden. Damit knüpfen die AktivistInnen an die extrem rechte Verschwörungserzählung des „Großen Austauschs“ an, ein Narrativ, wonach die mutmaßlich heimische Bevölkerung durch kulturell „fremde“ Bevölkerungsgruppen ersetzt werde. In Redebeiträgen vor Ort forderte man entsprechend Abschiebungen im großen Stil, da nur diese, so die „Identitären“, alle aktuellen gesellschaftspolitischen Probleme lösen würden. Zu Ende gedacht ist diese Forderung eine gewaltvoll ablaufende ethnische Säuberung. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, instrumentalisierten Redner wie Gernot Schmidt Fälle sexualisierter Gewalt. Ist das Private für die (extreme) Rechte sonst unpolitisch, und damit auch die Gewalt gegen Frauen und Mädchen, werden Fälle von Vergewaltigungen immer dann thematisiert, wenn man sie für sich und die eigene Agenda nutzen kann. Die geplante Demonstrationsroute der „Identitären“ musste aufgrund antifaschistischer Gegenproteste verkürzt werden. Im Lauf der und im Anschluss an die Versammlung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Antifas und Rechten. Während rechte Medienaktivist*innen frei arbeiten konnten, behinderten mehrere Aktivisten die anwesenden Pressevertreter*innen.

Flickr
In #Wien (#w2907) fand am vergangenen Samstag eine Demonstration der ehemaligen "Identitäre Bewegung" statt. Nach der Demo suchten zirka 30 #Nazis die Auseinandersetzung mit Antifas im Umfeld. Unter den angreifenden Nazis waren auch Personen aus #Dresden. Dabei handelt es sich um Mitglieder der Kameradschaft "Werra Elbflorenz" und ihrem Umfeld. https://threadreaderapp.com/thread/1686325257752248320.html
Thread by @PresseWien on Thread Reader App

@PresseWien: Am 29.07.2023 fand in Wien eine Demonstration der neofaschistischen "Identitären" statt, mobilisiert wurde international. Nach der Demo starteten ~30 Rechtsextreme eine Auseinandersetzung mit Antifaschi...…

@antifaticker

1/2

Die Gruppe für organisierten Antifaschismus Wien (@gfoa_w) schreibt zu den Nazis mit u.a. "28"-Tattoo von #w2907 auf Twitter:

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um die bekannten Wiener Neonazis Marco Singraber (mit 28 Tattoo) und Cedomir Aleksijevic. Aleksijevic ist Teil der neonazistischen Gruppe "Tanzbrigade", einer neonazistischen Hooligan-Gruppe, die vor allem durch ihre Gewaltbereitschaft auf Demonstrationen auffällt.

@antifaticker

Am Samstag lief bei den #Identitären ein Anhänger der serbischen #BloodandHonour-Division "Club 28" mit, wie sein Halstattoo und das serbisch-nationalistische Shirt des Begleiters verraten.
Zum Vergleich deren Banner+Mütze in Budapest am 9.2.2020 (Recherchenetzwerk Berlin). #w2907

Fotos aus Wien von Thomas Witzgall:
https://www.flickr.com/photos/124471633@N05/sets/72177720310112301/

2023-07-29 Identitären Remigration Wien

Neurechtes Milieu will (wieder) Millionen Menschen loswerden Diese Parole mit der Größenordnung gab gestern in Wien Martin Sellner, Wortführer der Identitären Bewegung (IB), bei einer „Remigrations“-Demonstration aus. Gernot Schmidt, Sellners "Kronprinz" in der österreichischen Hauptstadt, malte den Anwesenden dann die angeblichen sozialen Vorteile der Vertreibungen aus: größere Wohnungen für alle und niedrige Steuern. Erstmals trat bei einer Demo aus dem Dunstkreis der IB mit Silvio Hemmelmayr ein ranghoher Funktionär der FPÖ-Jugendorganisation "Ring Freiheitlicher Jugend" (RFJ) auf, Landesjugendobmann in Oberösterreich. Mit dabei waren Funktionäre auch schon davor. Anna Leisten aus dem Bundesvorstand der Jungen Alternative (JA) wurde zwar in der Kampagne zur Demo als erste Rednerin beworben und war am Fronttransparent, gesprochen hat sie nicht. Zwei Mal auf die Bühne durfte der Schweizer Nicolas Rimoldi, Nationalratskandidat der aus den Corona-Protesten hervorgegangen Gruppe „Mass-voll!“. Für ihn war alles, ob Migration oder Corona ein böser Plan von den gleichen Leuten. Ansonsten war es eine Demo aus der Konserve. Zentrale Farben waren wieder Schwarz und Gelb, allerdings ohne das nach dem Zeichengesetz verbotene Lambda, wogegen noch geklagt wird. Am Ende gab es Pyro und Sellner versprach, in einem Jahr würde die Forderung nach „Remigration“ so bekannt sein wie das Logo von Coca-Cola. Gleiches hatte er vor etlichen Jahren auch mal der Marke „Identitäre Bewegung“ prophezeit. Eingetreten ist das bekanntlich nicht. Die Klimabewegung kopierend sprach man von sich als „Letzte Generation“, die noch gegen den „menschengemachten Bevölkerungsaustausch“ vorgehen könne. Einige Rechtsterroristen hatten ihre mörderischen Taten bekanntlich mit dem angeblichen Kampf gegen den „Großen Austausch“ „begründet“. Insgesamt berauschten sich die Kader an der für eine europaweite Kampagne Zahl von zwischen 350 bis 500 Teilnehmenden, darunter auch eine niedrige dreistellige Zahl aus dem Corona-Protestspektrum. Eine Teilnehmerin trug ein Shirt der Neonazi-Band „Erschießungskommando“ die dem Blood & Honour / Combat18-Spektrum zugerechnet wird. Auch nahm ein Neonazi teil, der letztes Jahr dabei von der Polizei aufgegriffen worden war, wie er an Hitlers Geburtstag eine Kerze an dessen Geburtshaus abgestellt hatte. Er wurde dafür zu einer längeren Haftstrafe verurteilt, die inzwischen rechtskräftig geworden ist. Als Treffpunkt suchten sich die Identitären erneut den Platz vor der Albertina aus. Dort steht ein dem Kampf gegen Krieg und Faschismus gewidmetes Anti-NS-Denkmal. Benannt ist der Platz nach dem verstorbenen Wiener Bürgermeister Helmut Zilk. Der hatte durch eine Briefbombe des Rechtsterroristen Franz Fuchs eine Hand verloren. Auch Fuchs hatte schon von „Umvolkung“ gesprochen, was die Identitären heute „Bevölkerungsaustausch“ nennen.

Flickr

#w2907

Bei der so genannten „Remigrationsdemo“ rechtsextremer Gruppen am 29. Juli 2023 in Wien sprach unter anderem auch der Landesjugendobmann der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich, Silvio Hemmelmayr.

Für Hemmelmayr war das ein „Schulterschluss“, der „erst der Anfang sein [werde] von etwas ganz Großem.“

Zur Dokumentation: seine Rede, anmoderiert vom ehemaligen Sprecher der identitären Bewegung Österreich, Martin Sellner.
https://cba.media/628827

[O-Ton] Obmann der freiheitlichen Jugend Oberösterreich Hemmelmayr bei rechtsextrem-identitärer Demo am 29.7.2023 in Wien

30.07.2023 - An der so genannten „Remigrationsdemo“ rechtsextremer Gruppen am 29. Juli in Wien sprach unter anderem auch der Landesjugendobmann der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich, Silvio Hemmelmayr. Zur Dokumentation: seine Rede, anmoderiert vom...

cba - cultural broadcasting archive
Markus Sulzbacher
⬇️
Der staatliche russische Propagandasender RT war gestern auch bei der Demo der Identitären in #Wien. Das passt, der spendensammelnde Wortführer der Identitären schreibt für das Pro-russische Compact-Magazin von Elsässer. #w2907
#Politik #Faschismus #NoAfD
https://twitter.com/msulzbacher/status/1685534136948129792?s=19
Markus Sulzbacher on Twitter

“Der staatliche russische Propagandasender RT war gestern auch bei der Demo der Identitären in Wien. Das passt, der spendensammelnde Wortführer der Identitären schreibt für das Pro-russische Compact-Magazin von Elsässer. #w2907”

Twitter

IB-Demo in #Wien #w2907: Während vorn die JA-Kader Sören Schwarzer (Sachsen) & Anna Leisten (Brandenburg) liefen, befand sich weiter hinten im 300-Personen-Pulk eine Teilnehmerin mit T-Shirt der Band "Erschießungskommando". Die Band ruft zu Morden an politischen Gegnern auf.

Fotos:
https://flickr.com/photos/124471633@N05/albums/72177720310112301/with/53079262477/

2023-07-29 Identitären Remigration Wien

Explore this photo album by thomas Witzgall on Flickr!

Flickr
Nazis tried to hold a demonstration in Vienna today, but they got outnumbered by antifa, blocked and in the end they even had to run 🤭 #w2907