Wenn Anstrengen zu nichts mehr führt

Irgendwann kommt der Moment, in dem du merkst:
Dich noch mehr anzustrengen bringt nichts mehr.
Nicht im Beruf.
Nicht in Beziehungen.
Nicht bei dir selbst – um schneller zu heilen, mehr zu verstehen oder endlich alles richtig hinzubekommen.

Du funktionierst weiter.
Du bist da.
Du erledigst, was getan werden muss.

Doch innerlich ist etwas ausgelaugt. Du spürst es körperlich:

Die Anstrengung hinter jeder Entscheidung.
Die stille Gereiztheit gegenüber deiner eigenen To-Do-Liste.
Der Impuls zu schreien, wenn noch irgendjemand etwas von dir will.
Die Erschöpfung, die selbst Schlaf nicht mehr kompensieren kann.

Das ist keine Faulheit. Kein Versagen.
Kein Mangel an Disziplin.

Es ist die Erkenntnis, die leise anklopft und aus der Weisheit erwächst.

Den meisten von uns wurde beigebracht, dass Wachstum aus Anstrengung entsteht – aus Verbesserung, aus dem Festhalten, dem Durchbeißen, bis das Leben uns etwas Bedeutsames gibt.

Doch es gibt einen Punkt, an dem Anstrengen nicht mehr dem Wachstum dient, sondern dem Ego hilft, das Gefühl von Kontrolle über das Leben zu bewahren.

Und wenn du ehrlich bist: Vielleicht weißt du bereits, dass du diesen Punkt überschritten hast. Wenn dir das unangenehm vertraut vorkommt – dann stehst du vielleicht bereits vor der Tür, durch welche die Übung des Innehaltens und Loslassens dich gerade hindurchführen will…

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