Wie lebt die betroffenen Töchter damit, dass sie von der eigenen Mutter gequält und misshandelt wurden?
Inzwischen sind die dramaturgischen Kniffe, mit der Freiheit der Jury-Entscheidungen, wie viele Preise je Kategorie zu vergeben sind (und sogar: in einer anderen Kategorie auszuzeichnen, als 1 Angebot nominiert wurde) sweet-vertraut.
So wird ein dritter #GOA23-Wissen und Bildung durch den zweiten Laudator verkündet: #StolpersteineNRW mit App für Augmented Reality vor Ort... Wichtige Erinnerungsarbeit.
Dazu auch das, was @fraunora sagt:
https://chaos.social/@fraunora/110549668000097390
Das Stolpersteine-Projekt des WDR hat ebenfalls einen #goa23 bekommen. Ein riesiges und sehr aufwändiges Projekt, das wahrscheinlich nur mit Unterstützung des ÖRR möglich ist. Einziger Wehrmutstropfen: Nachfahr*innen der Erinnerten wurden mit keinem Wort erwähnt. Die Überzeugung, dass Geschichte endet, weil Zeitzeug*innen sterben, das Übersehen der Nachfahr*innen, die bis heute mit den trangenerationalen Traumata leben müssen, ist ein zentrales Problem deutscher Erinnerungskultur.