Sonett XXIV – Schwerelosigkeit
Ich schwebe still in diesem weiten Raum,
den wir erschufen aus Berührung, Nähe,
wo jede Grenze sich ins Off'ne drehe,
und alles Endliche vergeht im Traum.
Die Trauer, die einst tief in mir geschah,
liegt fern nun wie ein Schatten ohne Schwere,
weil deine Nähe mich ins Licht begehre,
das ich durch dich in mir selbst wieder sah.