Dieser Dokumentarfilm über Nastassja Kinski ist bei ARTE zuerst im Rahmen der Wim-Wenders-Retrospektive gelaufen – ein Kontext, der sich wie ein leiser aber notwendiger Stachel angefühlt hat. Denn hier erzählt eine Frau von Szenen, die sie als Kind verletzten, gedreht im Auftrag jener Filmwelt, die sie gleichzeitig feierte. Marie-Gabrielle Fabres Film kommt ohne Pathos aus, hat aber ein feines Gespür dafür, wann sie besser schweigen musste. Denn auch ihr Schweigen wurde hier zu einem Statement, weil es den Raum für Kinskis Stimme vergrößert hat… (ARTE, Wh.)
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