Been reading quite a bit of #readerresponsetheory / RAA literature recently. One core idea is that reading is an active process: readers construct meaning (plot, characters, themes, etc) through an interaction between the text and their own personal "encyclopedia" of experiences, knowledge, emotions, associations, etc

Made me curious about other people's reading habits.

Do you take notes while #reading? Highlight? Keep a #readingjournal or commonplace book? Write down reactions, interpretations, questions? Or do you prefer to let the reading experience stay more fluid and intuitive?

#read #readingcommunity #readers #books #bookstodon #book #BookLovers #booksky #constructivism

@chpietsch
Ich werde die Zeit zwischen den Jahren noch einmal in mich gehen, ob ich nicht vielleicht doch etwas schreibe.

Die #ReaderResponseTheory bzw. im deutschsprachigen Raum die #Rezeptionsästhetik finde ich deshalb so interessant, weil sie davon ausgehen, dass Lesen nichts Passives ist, sondern ein kreativer Akt. Der Sinn des Textes wird im Lesen neu geschaffen.

Von dieser Grundannahme her lassen sich nicht nur literarische Texte analysieren, sondern auch die Ausgaben von Chatbots.

Zumindest ist das eine simple Erklärung dafür, warum wir unwillkürlich auch den Ausgaben von Chatbots eine Intention unterstellen und Fehler nicht einfach als Fehler identifizieren, sondern als „Halluzination“ oder gar bewusste Täuschung interpretieren.

@sluecking Da geht's mir ähnlich. Aber ich muss zugeben, von #ReaderResponseTheory noch nichts gehört zu haben.

Vielleicht reicht es, ein paar gute englischsprachige Texte ins Deutsche zu übersetzen?

@chpietsch
Ich würde ja gerne einen kritischen Text darüber schreiben, denke dann aber immer, ich müsste erst noch meine Kenntnisse über die technischen Grundlagen vertiefen. Und auch mein Wissen über strukturalistische #Linguistik und #ReaderResponseTheory bräuchte eine Auffrischung.

Der Diskurs wird dann von denen dominiert, die solche Skrupel nicht haben.