Heute ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Zu diesem Anlass wies die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (
https://www.dsw.org/genitalverstuemmelung/) schon am Freitag darauf hin, dass es aufgrund der
#Corona-Pandemie und zunehmender Dürren (also die
#Klimakriese) in Afrika, dem Nahen Osten und Asien wieder vermehrt zu Genitalverstümmelungen an Mädchen und Frauen kommt. Dies kann für die Betroffenen direkt zu starkem Blutverlust, heftigen Schmerzen, Infektionen oder sogar dem Tod führen, langfristig auch zu Unfruchtbarkeit, psychische Erkrankungen, Traumata, Schmerzen und kein Lustempfinden beim Sex und Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt.
Weltweit sind ca. 200 Mio. Frauen und Mädchen betroffen und jedes Jahr kommen 4 Mio. hinzu. Die Praxis existiert mindestens seit 163 v.Chr. und ist nicht an eine bestimmte Religion gebunden, sondern ein kulturelles Ergebnis patriarchaler Machtverhältnisse.
An diesem Beispiel zeigt sich wie Klimakrise und Pandemie
#PatriarchaleGewalt verstärken können, wobei diese aus unserer patriarchalen Lebensweise resultieren. Wir müssen dem entgegenwirken. Für ein Verbot von
#Genitalverstümmelung! Für die Überwindung des
#Patriarchats!
