Mehrere Ulmer Umwelt- und Klimaschutzgruppen – darunter @greenpeaceulm LocalZero, BUND, Donau Energie sowie People & Parents for Future – haben einen offenen Brief an die CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer in den Briefkasten gegeben und an die Eingangstüre geklebt. Darin fordern sie einen klaren und verlässlichen Kurs für den Ausstieg aus Gas. (1)
Hintergrund ist, dass die Bundesregierung mit den Eckpunkten zum Gebäude-Modernisierungs-Gesetz erneut den Einbau von Gasheizungen auf unbestimmte Zeit zulässt. Gleichzeitig steigen aufgrund des völkerrechtswidrigen Kriegs im Iran die weltweiten Gas- und Ölpreise stark an, was die Abhängigkeit von fossilen Energien erneut problematisch macht.
Die Ulmer Organisationen warnen vor einem energiepolitischen Chaos und verlangen:
- eine schnelle Reduzierung bestehender Gasabhängigkeiten,
- Schutz der Bürger:innen vor hohen Kosten,
- klare Rahmenbedingungen für die Wärmewende.
Sie betonen, dass Kommunen bereits intensiv an klimafreundlichen Wärmeplänen arbeiten. Ein Fortbestehen des Gasverteilnetzes würde für die verbleibenden Haushalte stark steigende Kosten verursachen. Eine Studie des Fraunhofer IFAM (2, 3) zeigt: Wer jetzt noch auf eine Gasheizung setzt, muss bis 2045 mit 3.000 bis 4.000 Euro Mehrkosten pro Jahr rechnen – allein durch steigende Netzentgelte.
(1)
https://umweltinstitut.org/wp-content/uploads/2026/03/Offener_Brief_Raus_aus_der_Gaskostenfalle.pdf
(2)
https://www.ifam.fraunhofer.de/de/Presse/fraunhofer-studie-fehlende-gasnetzplanung.html
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