Digitaler Wochenrückblick 5. April 2026 – Showdown
Es ist und bleibt so ein wohlig-warmes Gefühl in ein totes Schaf zu treten… die fliegen wieder zum Mond, und? Naja, es funktioniert Outlook nicht, konnten sie aus der Entfernung (remote) lösen. Natürlich wurde der Flight-Director Judd Frieling dazu befragt.
Sagt er auf der täglichen Pressekonferenz entschuldigend zu den Outlook Problemen, dass so etwas nicht selten vorkommen würde. Na, dann kann ja nix mehr passieren. Dennoch hat sich die Marketing-Abteilung von Microsoft das völlig anders vorgestellt – nicht, dass ihre Programme funktionieren würden, darum geht es nicht, aber muss wirklich darüber gesprochen werden?
Auf BlueSky gab es dieses Bildchen von Karl Klammer (der schwachsinniger Windows-Klassiker) dazu und die Antwort sieht so aus (Draufklicken, Fotos haben wir hier nicht …)
Die ganze neuerliche Mondlandung erinnert mich an den Science-Fiction Kult-Klassiker Iron Sky von 2012, vom Helium 3-Abbau auf dem Mond, eine US-Präsidentin die wieder gewählt werden, bis hin zu einem schwarzen Astronauten an Bord. Nachdem alles schiefgeht, entdeckt die Präsidentin, dass sie auch durch einen Krieg Wahlen gewinnen kann. So weit ist das alles nicht weg – nur eine amerikanische Präsidentin ist denn doch zu hoch gegriffen! (Wer den Film sehen will, der besorgt sich nicht die Kinofassung, sondern gleich den „Dictators Cut“, ein cineastischer Hochgenuss!)
Science-Fiction kann sehr realistisch sein, die Wirklichkeit ist oftmals sogar dramatischer. Gestern sprachen alle darüber, wie Instagram/Meta durch Dauerscrollen die jugendlichen Nutzerinnen und Nutzer, vor allem Kinder am Smart-Device halten, bis hin zur Selbstaufgabe und diesem selig-glücklichen leeren Blick am Ende des Tages.
Was macht Meta und wer strahlt lustvoll in die Kamera: Mark Zuckerberg, darüber der Titel im Business Insider „Meta is assembling an elite new AI lab for its recommendations division“
Da wird KI zum Bruder des Teufels!
Aber: wer nur scrollt, kann nicht arbeiten, kann sich also den Ramsch nicht leisten, der da unablässig präsentiert wird. Ob das sinnvoll ist? Wir wissen es einfach nicht, wir glauben …
An den dicken Eiern und die kleinen Überraschungen dazwischen konnten im Morgengrauen viele Kinder heute das Osterfest entdecken. Für die Eltern habe ich auch noch eine Überraschung: Heute ist nicht nur Ostersonntag, sondern es ist auch der 1. Sonntag im Monat, das ist der di.day und steht für Digital Independence Day.
Diesmal haben wir das über Wochen vorbereitet, wer es in den kleinen, überschaubaren Häppchen nicht schlucken wollte, der muss jetzt die ganze Pulle auf einmal nehmen.
Wenn schon Outlook nicht bei der Mondmission funktioniert, müssen wir uns auch nicht damit quälen, besser wir denken drüber nach, wie wir von Outlook oder Google wegkommen, darum ging es am 8. Februar, hier starten!
Am 15. Februar blickten wir auf das Grauen bei einem neuen Mailprogramm.
Am 22. Februar haben wir bei „Der Umstieg“ erfolgreich ein neues Mailkonto eingerichtet.
Am 1. März mit der „Der Loslösung“ würgen wir outlook/hotmail und gmail ab – wir haben eine neue Mailadresse!
Am 8. März folgt die „Der Vollendung“ und alle sind in der Lage alle Mails von Google zu entfernen und an dieser Stelle auch der Tipp für treue Leserinnen und Leser wie sie an den Rabatt für den Extradienst von mail.de kommen.
Am 15. März geht es mit „Weg hier“ darum die Mails bei Mircosoft von Outlook zu befreien. Probleme mit Outlook hat auch unsere Mission zum Mond, also besser jetzt eingreifen.
Am 22. März sammeln wir unter „Der Rest…?“ Adressbuch und Kalender bei Google ein, um
am 29. März mit „No Way Back“ werden die letzten digitalen Spuren bei Microsoft ausgelöscht.
Übrigens, eMails an die Raumstation sind problemlos mit Thunderbird möglich, sofern die Mailadresse bekannt ist und Outlook dort funktioniert, auf der Erde brauchen wir solche Programme nicht.
Insgesamt gehört nicht viel dazu, um von google/outlook/hotmail wegzukommen, es muss der Wille zur Veränderung angestachelt werden.
Natürlich können wir abwarten, einfach sitzen bleiben – so schlimm ist das doch alles nicht. Ganz wie der Frosch, der im heißen Wasser sitzt – bis es kocht und er einfach platzt. Geht auch, ganz schmerzfrei sei das nicht, heißt es.
Noch ein Frohes Osterfest – und lasst mir die Frösche in Ruhe …