@hallunke23 Ja der politische Wille fehlt komplett, aber eine alternative zeigt zum Beispiel das #JusticeCollective auf, wie man das Geld von der Polizei abziehen müsste und es sinnvoller in Maßnahmen zur Sicherheit für unsere Gesellschaft investieren könnte. Ich verlinke die Kurzfassung, der ganze Report ist downloadbar: https://www.justice-collective.org/en/justice-collective-blog/defund
Shifting Funds from the Police to the People — Justice Collective

Justice Collective reveals Berlin's outsized spending on police: Berlin now has more police per capital than New York City. Based on our budgetary analysis, we argue that we should reinvest police budgets into communities.

Justice Collective

"The war on Drugs" war vom Ansatz her schon immer armenfeindlich, rassistisch und vor allem: gescheitert.

Gerichtsbeobachtungen vom #justicecollective belegen, dass Drogendelikte vor "Gericht vor allem als Ausdruck moralischen Versagens und Kriminalität behandelt, anstatt als Fragen von Gesundheit oder sozialer Ungleichheit. Gerichte untermauern dadurch rassistische Polizeipraktiken und verhängen teilweise überproportional harte Strafen gegen rassifizierte und migrantisierte Menschen. Die strukturellen Bedingungen, unter denen Menschen mit Drogen in Kontakt kommen – etwa Armut, Ausschluss vom Arbeitsmarkt oder ungleicher Zugang zu Versorgung – bleiben dabei weitgehend unberücksichtigt."

https://www.racismontrial.org/de/findings/war-on-drugs

Der Krieg gegen Drogen

Gerichte spielen eine maßgebliche Rolle in der repressiven und rassistischen Logik des globalen Krieges gegen Drogen.

Racism On Trial

Im Interview erklärt das #JusticeCollective wie durch "Moral Panik" und andere Kniffe Politik gegen die Menschen gemacht wird und warum die Polizei immer mehr Geld bekommt, obwohl sie soziale Probleme nicht lösen kann:

https://www.grundrechtekomitee.de/details/sicherheit-statt-polizei-berlins-haushalt-neu-denken-interview-mit-dem-justice-collective

News - Komitee für Grundrechte und Demokratie

„Es droht eine Zweiklassenjustiz“

Die Juristin und Aktivistin Mitali Nagrecha ist für die Legalisierung von Cannabis. Doch das geplante Gesetz mit seinen Cannabis-Clubs schließe viele Menschen aus und beende nicht den Rassismus gegenüber Dealern, sagt sie