We are looking into the possibility of creating a #Luanti for Edu/Kids edition which would be a new app on the play store and a new download from luanti.org. It will (1) provide tools for parents/teachers to manage kids (2) achieve a lower age rating, aiming for age 6.

We're looking to get in touch with someone who know about age ratings and our obligations. Perhaps someone from #IARC/#USK/another board who also knows about open source. Does anyone have any connections we could talk to?

*Respeto a la #CienciaIndependiente: Intentar «estrangular» o silenciar a agencias como la #IARC genera un efecto rebote destructivo

*Fin de la Captura Regulatoria: Las relaciones opacas con funcionarios (caso EPA 1991) solo retrasan lo inevitable y agravan la sanción judicial

*#Ética en el #Lobbying: El uso de «operaciones de información» para inundar el discurso público genera asimetrías de riesgo que la justicia civil eventualmente penaliza.

La Agencia Internacional para la Investigación sobre el Cáncer #IARC incluye esta sustancia en el grupo 2A (probablemente carcinogénico para los humanos). El motivo es que, aunque aún no hay evidencias suficientes para poder afirmar que la acrilamida causa cáncer en humanos
Africa: Four in Ten Cancer Cases Could Be Prevented Globally: [WHO] Up to four in ten cancer cases worldwide could be prevented, according to a new global analysis from the World Health Organization (WHO) and its International Agency for Research on Cancer (IARC). The study examines 30 preventable causes, including tobacco, alcohol, high body mass index, physical inactivity, air pollution, ultraviolet radiation… http://newsfeed.facilit8.network/TQlGjC #CancerPrevention #PublicHealth #WHO #IARC #HealthAwareness

How does uranium from mining enter the environment? An international study investigates #uranium exposure in children living near South African #goldmines and reveals how this exposure is reflected in children’s #hair.
#HZDR #Wismut #VKTA #SAMRC #IARC #NWU #UJ #UKZN
▶️ www.hzdr.de/presse/uran_gold

Image: Angela Mathee

Dreckiges Leder für Deutschland

Im ost-indischen Kolkata wird Leder unter schlimmen Bedingungen für Mensch und Umwelt gegerbt. Deutsche Unternehmen sind die zweitgrößten Einkäufer, weil das Leder aus diesem Grund billig ist.

Weit über mir fliegt ein Zug Wildvögel und erinnert daran, dass ich mich in den östlichen Feuchtgebieten Kolkatas befinde. Seit 2002 sind sie durch die internationale Ramsar-Konvention geschützt. Die Männer auf den Bänken neben mir, in ihren verdreckten Hosen und Lungis (Wickelrock), albern miteinander herum, in diesem für Bengalen typisch lauten Tonfall, als wollten sie die 15,8 Millionen Bewohner im 20 Km entfernten Kolkata an den Gesprächen teilhaben lassen. Auch die Gemüse- Fleisch- und Fischstände aus Bambus auf der anderen Straßenseite nähren den Eindruck in einem Dorf zu sein, umgeben von intakter Natur.

Doch der intensive süß-saure Chemiegestank lässt keinen Zweifel, dass dies hier der Marktplatz des größten Gerbereiparks Asiens ist: Der Bantala Leder-Komplex.

Dann spaziere ich zwei Stunden über das 4,5 km² große Gelände mit seinen etwa 500 Gerbereien und Lederverarbeitungsbetrieben – jedes Jahr werden es mehr.

Seitdem die Behörden im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu, eine ehemalige Lederhochburg, verstärkt gegen die dreckigen Gerbereien vorgeht. wirbt die Chief Ministerin von West Bengalen, dass diese nach Bantala umsiedeln.

Auch die Gerbereien aus Kanpur im Bundesstaat Uttar Pradesh folgten. Dort regiert seit 2017 ein radikaler Hindu-Priester als Chief Minister, mit dem Künstlernamen Yogi Adityanath. Geboren als Herr Ajay Mohan Singh Bisht. Er hatte den Ledergerbereien in Kanpur aus einem Grund den Kampf angesagt: dort arbeiten vorwiegend Muslime. Offiziell tat „Yogi“ so, als wolle er damit die Umwelt schützen. Doch wie auch ich in einer Reportage aufzeigte, wurden die dreckigen Industrien in der Stadtmitte Kanpurs nicht geschlossen, denn sie wurden von Hindus geführt. Ihr kupfergefärbten Abwasser wurde ungefiltert über die Felder in einen Kanal geleitet.

Auch heute blubbert auf dem Bantala Leder-Komplex das chromverseuchte Abwasser in Kilometer langen Gräben vor sich hin. Es sickert auch aus den Gerbereien direkt auf die Wege, oder schießt aus kaputten Abwasserrohren.

Bei meinem letzten Besuch im Februar waren fast alle Wege und Straßen des Komplexes mit stinkenden Abwässern überschwemmt. Beim Reinigen der Kanalisation auf dem Gelände war einiges schief gegangen. Die Behörden warfen den Gerbereien vor, dass sie trotz der Kanalisationsarbeiten weiter Abwasser einleiteten. Drei Arbeiter starben in den Abwasserrohren. Am 25. November kam es zu einem Brand auf dem Gelände – sechs Arbeiter wurden verletzt. Vor drei Jahren geriert eine Gerberei in Brand. Die hauseigene Feuerwehr war völlig überfordert, so dass ihre Kollegen aus Kolkata anrücken mussten.

Als ich den Sektor 2 des Leder-Komplexes erreiche, bin ich schockiert: Es sieht noch schlimmer aus, als im letzten Jahr: Alle Wege sind mit toxischem Abwasser überschwemmt – die Stimmung unter den Arbeitern ist gereizt. Eine Gasse weiter steht ein Laster schräg auf der Kreuzung. Ein Reifen steckt in einem Straßenloch – Achsenbruch. Chemikalien laufen aus den beschädigten Fässern auf die ungepflasterte Straße. Nach Angaben der bengalischen Regierung hat sie 150.000 Millionen Euro in den Lederkomplex und in ein neues Abwassersystem investiert. Im September 2024 hieß es, die Arbeiten seien bald abgeschlossen – in wenigen Tagen beginnt das Jahr 2026.

“Warum fotografiserst du hier?”

Als ich ein Foto vom verunglückten Laster mache, kommt ein wütender Vorarbeiter auf mich zu: „Warum fotografierst du hier? Der Fahrer ist selber schuld. Der Sektor ist gesperrt, denn wegen Kanalisationsarbeiten, stehen auch die Gerbereien still.“ Ich gebe vor, zu einer Gerberei zu wollen, um mir Leder anzuschauen, das beruhigt ihn ein wenig: „Wir leiden gerade alle hier. Aber bald sieht alles wie neu aus“, sagte er nun gelassener. Ich lächle in mich hinein. Aus den Gerbereien in diesem Sektor läuft weiter das Abwasser heraus. An allen Mauern hängen Lederhäute in Massen zum Trocknen. Alles wie letztes Jahr, nur viel schlimmer.

Plötzlich lacht mich in Sektor 1 von einem Teestand ein bekanntes Gesicht an. Doch nach wenigen Augenblicken wechselt das Strahlen in ein leicht enttäuschtes Schmunzeln. Der 40-Jährige Kunal dachte wohl, er hätte einen potentiellen Kunden für seine Gerberei entdeckt. Ich setzte mich neben ihn. Mit einem Seufzer sagt er: „Ja, sieht immer noch böse aus“, in einem Ton, als hätten wir uns gestern gesehen. Auch die Straße hinter uns ist mit chemischen Abwassern überschwemmt. Kunal weiß, dass der wachsende Gerbereipark nicht gut für die Umwelt ist, aber ebenfalls, dass der dringend nötige Arbeitsplätze schafft. Alleine in und um Bantala sollen etwa 250.000 Menschen in der Lederindustrie beschäftigt sein. Kunal ist bewusst, dass das eigentlich ungefährliche Chrom III sich während des Gerbens oft genug in das giftige Chrom VI wandelt. Weil dieser Prozess nur aufwendig und teuer zu verhindern wäre, hat der Westen das Ledergerben ausgelagert. Deutschland ist seit Jahren der zweitgrößte Einkäufer von Lederprodukten aus Kolkata. Die EU als Verbund kauft aktuell 60 Prozent der hiesigen Lederprodukte, seitdem Trump die Einfuhrzölle auf Waren aus Indien massiv erhöht hat.

Aber Kunal kennt auch die alten Gerbereien inmitten Kolkatas in Tangra (New Chinatown). In Bantala stehen die Arbeiter in der Regel zumindest nicht mehr knöcheltief in einer chemischen Brühe. Trotzdem tragen immer noch viele Hauterkrankungen und andere Leiden von der Arbeit davon. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft die berufsbedingte Exposition alleine durch Lederstaub als krebserregend für den Menschen ein. Laut der IARC haben Arbeiter in Ledergerbereien ein erhöhtes Risiko, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen und verschiedene Krebsarten zu entwickeln, darunter Lungen-, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Blasen- und Hautkrebs .

Die 10 verseuchtesten Orte der Erde

Bis 2014 kauften die deutschen Einkäufer noch in Dhaka/Hazaribagh Bangladesch. Jahrzehntelang hatten vorwiegend deutsche Aktivisten und Umweltschützer über die schlimmen Zustände berichtet. Dazu wurde Hazaribagh im Jahr 2013 auch noch unter die 10 verseuchtesten Orte der Erde gewählt. Unter Druck gekommen wechselten die deutschen Einkäufer verstärkt nach Indien. Auch in Pakistan äußerten sich damals die Wirtschaftsmedien lobend über die hohen Wachstumszahlen Bangladeschs, ohne die Nebenwirkungen zu erwähnen. Also nicht anders als in Deutschland, wo bei Medien wie der Handelszeitung, oder der FAZ (Paywall) einzig schöne Zahlen aus Bangladesch zählen. So schrieb ich für die pakistanische Zeitung The Dawn eine Reportage aus Hazariabagh – 2013 war das in Pakistan noch möglich. Bei „uns“ hatte „nur“ das Luxemburger Wort Interesse.

Dafür kaufen nun verstärkt die Chinesen das Leder in Bangladesch und lassen es dann in Vietnam weiter verarbeiten – auch Peking achtet mittlerweile mehr auf die Umwelt und lagert die dreckigen Industrien langsam aus.

Über die andauernden Versicherungen der Leder-Komplex Betreiber, dass das Abwasser gereinigt wird, brauche ich mit Kunal nicht mehr sprechen. Auch laut einer aktuellen Studie übersteigen die Chromwerte der aus Bantala in den Kanal geleiteten Abwasser die Grenzwerte in Indien um das 70-fache.

In der gleichen Studie gaben in einer Umfrage unter 30 Arbeitern und Standbesitzern 22 an, dass sie sauberes gefiltertes Trinkwasser auf dem Gelände des Lederkomplexes in Plastikflaschen selber kaufen müssen. Auch das sehen wir beide hier an den Tee- und Essensständen.

Milch mit Chemikalien gepanscht

Auch wenn Kunal mit 40.000 Rupien im Monat (etwa 400 Euro) drei bis vier Mal so viel verdient wie ein Arbeiter in den Gerbereien, hat auch er es immer schwerer über die Runden zu kommen. Auch in Indien sind die Lebensmittelpreise seit Corona stark angestiegen. Ein Liter Milch von Nestle kostet zum Beispiel ungerechnet etwa einen Euro. Ein Liter auf dem Markt 60 bis 80 Cent. Doch obwohl es nur wenige Kontrollen gibt, kommen regemäßig Fälle ans Licht, in denen die Milch auf dem Markt zu 100 Prozent mit Chemikalien zusammen gepanscht wurde.

Vor sieben Jahren wurde das Vertrauen der Kunden Kolkatas bis ins Mark erschüttert: Auf dem Raja-Basar beschlagnahmte die Polizei 20 Tonnen Fleisch, das von Kadavern von Hunden und Katzen stammte. Laut der Behörden wurde das verrottete Fleisch mit Formalin gewaschen und gegen den Gestank mit einer Mischung aus Aluminium-Sulfat und Blei-Sulfat eingesprüht.

Da wundert es nicht, dass Nestlé India and Hindustan Unilever (HUL) auch in Indien schon den Lebensmittel- und Getränkemarkt kontrollieren. Also Tochterunternehmen eines börsenorientierten schweizer- und eines britischen Konzerns, die Wachstum brauchen, da ihre Aktionäre auf die Quartalszahlen starren. Da landet dann auch extra viel Zucker in indischen Nestle Produkten für Babynahrung. Unter den jungen, gebildeten Menschen Indiens heißt es scherzhaft: Nestle Produkte bestehen nur aus Milchpulver und Zucker. So gab Nestle nach dem „Zuckerskandal“ im Wirtschaftsjahr 2024/25 eben 25 Prozent mehr für Werbung in Indien aus: Insgesamt knapp 100 Millionen Euro.

Der 24 ha grosse Müllberg

Als ich mich auf der Rückfahrt im Rumpelbus nach Kolkata befinde, erscheint zwischen den Teichen, Gemüsefeldern und den Gräben mit pechschwarzem Abwasser die vertrauten Berge – eingehüllt in Nebelschwaden. Doch auch sie sind nur ein Trugbild. Es ist der 24 Hektar große Müllberg der Metropole der ständig am Kokeln ist. Das rotgefärbte Sickerwasser, das vom „Berg“ in die umliegenden Gemüsefelder fließt, enthält extrem hohe Konzentrationen von Chrom, Blei, Kadmium, Kupfer und Zink und verunreinigt das Grundwasser.

Seit Jahren sucht die Metropole nach einem neuen Ort für eine Müllhalde, aber sie findet keinen Platz.

Überall um Kolkata werden neue Hochhäuser und Industrien aus der Erde gestampft, auch „aus“ den geschützten Feuchtgebieten.

Doch ist es wirklich nur der Wahnsinn der politischen Verantwortlichen Kolkatas? Auch in Deutschland „schreien“ wirtschaftsfreundliche Medien im Namen der Industrie: Deutschland kann die Welt nicht alleine retten – wie aktuell verstärkt, wenn es um das Lieferkettengesetzt geht. Jede Verantwortung für billiges Leder, Textilien und Medikamente wird geleugnet. Dabei macht es die österreichische Firma Waldviertler vor: Lederschuhe aus heimischer und umweltfreundlicher Produktion. Wählt der Kunde dann noch einen mit austauschbarer Sohle hat er einen Schuh fürs Leben. Dazu gibt es seit langem pflanzliche Alternativen wie Tannine aus Eichenrinde zu chemischen Gerbmitteln wie Chrom.

Modi und der neoliberale Weltmarkt im Nacken

Die Chief Ministerin Mamata Banerjee des Bundesstaates West Bengalen, in dem Kolkata liegt, braucht Wachstum, wenn sie wieder gewählt werden möchte. Narendra Modi liegt ihr im Nacken und dem der neoliberale Weltmarkt. Die Gerbereien bringen Wachstum. Für eine anständige Wasserinfrastruktur ist dagegen kein Geld da. Wenn dann doch mal investiert wird, fehlt es an Zeit: Kolkata wächst wie der Gerberei-Komplex schneller als die Infrastruktur. Auch die Gerbereien Bantalas legen keine Pause ein, die Arbeiten an der Infrastruktur enden im Chaos und noch mehr Umweltverschmutzung.

Auf die katastrophalen Zukunftsfolgen für Kolkata und seine 15,8 Millionen Einwohner werde ich noch genauer eingehen. Die Frage ist nämlich nicht, ob die bengalische Mega-Metropole kollabiert, sondern wann.

Über Gilbert Kolonko aus Kolkata:

Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

Dreckiges Leder für Deutschland – Beueler-Extradienst

Not surprising...

#Trump DOJ Sides With #Roundup Manufacturer Over #Cancer Victims in Supreme Court Case

An attorney at Food & Water Watch said the DOJ sent a “clear message... to sick Americans harmed by toxic pesticides: Trump has Bayer’s back, not theirs.”

by Stephen Prager, Dec 02, 2025

"The Trump administration is pushing for the US Supreme Court to shield the manufacturer of Roundup from thousands of state lawsuits alleging that its widely used herbicide product causes cancer.

"On Monday, US Solicitor General D. John Sauer recommended that the high court agree to hear a challenge to a Missouri jury’s verdict in 2023 that awarded $1.25 million to a man named #JohnDurnell, who claimed that the product caused him to develop #NonHodgkinLymphoma.

"Bayer, the agribusiness giant that purchased the manufacturer of Roundup, the #Agribusiness giant #Monsanto, in 2018, immediately challenged the verdict.

"In 2015, the World Health Organization’s International Agency for Research on Cancer (#IARC) classified glyphosate, the active ingredient in Roundup, as 'probably #carcinogenic to humans' based on 'limited evidence.'

"That evidence became less limited in 2019, when a prominent meta-analysis by a team of environmental health researchers found that people exposed to glyphosate at the highest levels had a 41% higher risk of developing non-Hodgkin lymphoma than those who weren’t.

"There are nearly 4,500 Roundup claims currently pending in federal court, and at least 24 cases have gone to trial since October 2023. They make up just a fraction of the more than 170,000 claims filed.

"According to Bloomberg, Bayer has already been forced to pay out more than $10 billion in verdicts and settlements over the product, which has caused a massive drain on the company’s stock price.

"In what it said was an effort to 'manage litigation risk and not because of any safety concerns,' Bayer removed glyphosate-based #herbicides from the residential market in 2023 [BUT NOT THE COMMERCIAL MARKET], switching to formulas that 'rely on alternative active ingredients.' [I wonder what environmental damage those do!]

"That didn’t stop the lawsuits from coming. Durnell’s victory was the first successful case brought against Bayer outside California, the only state that labels the product as carcinogenic. That in Missouri opened the floodgates in other states, and plaintiffs subsequently won sizable payouts in Georgia and Pennsylvania.

"But now the Trump administration is trying to help the company skirt further accountability. Sauer, who is tasked with arguing for the government in nearly every Supreme Court case, filed a 24-page brief stating that there is a lack of clarity on whether states have the authority to determine whether Bayer and Monsanto violated the law by failing to warn customers about potential cancer risks from Roundup.

"Bayer argues that these cases are preempted by the Federal Insecticide, Fungicide, and Rodenticide Act (#FIFRA), which forbids states from enacting labeling requirements more stringent than those recommended by the federal government. [WELL WHAT CAN WE DO WHEN OUR FEDERAL GOVERNMENT DOESN'T DO ITS JOB?!!]

"Sauer agreed with Bayer, stating in the brief that the US Environmental Protection Agency 'has repeatedly determined that glyphosate is not likely to be carcinogenic in humans, and the agency has repeatedly approved Roundup labels that did not contain cancer warnings.'

"In 2016 and again in 2020, the EPA indeed classified glyphosate as 'not likely to be carcinogenic to humans' following agency assessments. However, in 2022, the 9th US Circuit Court of Appeals voided this assessment, finding that the agency applied 'inconsistent reasoning” in its review of the science.' " [Imagine that! The EPA fails us again!!!]

Read more / listen:
www.commondreams.org/news/trump-backs-bayer-monsanto-roundup

#MAHA #EPAFail #FoodWaterWatch #Glyphosate #Bayer #ToxicPesticides #Monocrops #Monocrap #BigAg #BigChem #Corruption #Poison #Crapitalism #CapitalismKills #RoundUpKills #USPol #WorldPol

Análisis de los #estudios científicos referenciados en el resumen de las evaluaciones de la #IARC e identificación y análisis de los estudios científicos de los últimos 5 años que relacionan el consumo de carne con el cáncer’ (23.500 euros) #manipulación #desinformación por el lobby cárnico

Wędlina rakotwórcza jak papierosy? Wyjaśniamy, co naprawdę mówi raport WHO

Informacja o tym, że przetworzone mięso znalazło się na liście czynników rakotwórczych obok dymu tytoniowego i azbestu wywołuje w internecie falę niepokoju. Co i rusz wiele serwisów wręcz straszy swoich czytelników, zamiast podać informacje w sposób pozwalający zrozumieć potencjalne ryzyko. Jak zatem jest naprawdę? Czy popularne wędliny, parówki i kiełbasy są równie groźne jak papierosy lub alkohol? Kluczem do odpowiedzi jest zrozumienie, co dokładnie stwierdzili naukowcy ze Światowej Organizacji Zdrowia (WHO).

Wszystko za sprawą głośnego raportu Międzynarodowej Agencji Badań nad Rakiem (IARC), agendy WHO. Na podstawie analizy setek badań naukowych, eksperci umieścili przetworzone produkty mięsne w tzw. Grupie 1 czynników rakotwórczych. Klasyfikacja ta oznacza, że istnieją wystarczające i jednoznaczne dowody naukowe na to, że regularne spożywanie takich produktów zwiększa ryzyko nowotworu, zwłaszcza raka jelita grubego. W tej samej grupie, co istotne, znajdują się również m.in. alkohol, dym papierosowy, promieniowanie UV czy nawet… azbest.

Ta sama grupa, to nie to samo ryzyko

Tu jednak kryje się kluczowy niuans, który często umyka w medialnych doniesieniach. Grupy definiowane przez IARC nie określają poziomu zagrożenia, a jedynie siłę dowodów naukowych na istnienie tego zagrożenia. Mówiąc prościej: naukowcy są tak samo pewni rakotwórczego działania przetworzonego mięsa, jak w przypadku papierosów, ale nie oznacza to, że ryzyko jest równie wysokie. Umieszczenie ich w tej samej grupie nie czyni parówki równie groźną co papierosa.

Najlepiej obrazuje to porównanie skali ryzyka. O ile w przypadku palenia tytoniu mówimy o wielokrotnym wzroście zagrożenia rakiem płuc, o tyle ryzyko związane z przetworzonym mięsem, choć statystycznie istotne, jest nieporównywalnie mniejsze.

Czy mamy zapomnieć o kiełbasie? Niezupełnie

Raport IARC precyzuje, że spożywanie 50 gramów przetworzonego mięsa dziennie (np. dwóch plasterków boczku lub jednej parówki) zwiększa względne ryzyko zachorowania na raka jelita grubego o około 18%. Jest to statystycznie istotny wzrost, jednak nieporównywalny z wielokrotnie wyższym ryzykiem raka płuc u palaczy. Naukowcy wskazują, że za szkodliwością przetworów mięsnych stoją głównie dodawane do nich w procesie peklowania azotany i azotyny oraz substancje powstające podczas wędzenia i grillowania.

Warto również odróżnić mięso przetworzone od świeżego mięsa czerwonego (wieprzowiny, wołowiny). To drugie zostało zaklasyfikowane do niższej kategorii – Grupy 2A, czyli czynników „prawdopodobnie rakotwórczych”. Oznacza to, że dowody na jego szkodliwość są ograniczone. W związku z tym eksperci ds. żywienia nie zalecają całkowitej rezygnacji z mięsa, a jedynie umiar i rozsądek. Rekomendacje WHO mówią o ograniczeniu spożycia czerwonego mięsa do maksymalnie 500 g tygodniowo oraz o możliwie jak największym ograniczeniu przetworzonych produktów mięsnych w diecie.

W kraju, w którym blisko 8 milionów osób wciąż pali papierosy, a większość regularnie sięga po alkohol, raport WHO należy traktować jako cenną wskazówkę, a nie powód do paniki. Nie chodzi o to, by całkowicie rezygnować z kiełbasy czy wędlin, ale by mieć świadomość ryzyka i podejmować świadome decyzje. Umiar, zróżnicowana dieta i wybór zdrowszych metod obróbki cieplnej to najlepsza odpowiedź na naukowe doniesienia.

Przesiadka na iPhone i aplikacja Zdrowie – tego w Androidzie brakuje

#azotany #czerwoneMięso #Dieta #IARC #kiełbasa #news #nowotwór #parówki #przetworzoneMięso #rak #rakJelitaGrubego #wędliny #WHO #zdroweOdżywianie

And yes, not just #IARC knew #Glyphosate is #carciogenic and like #Neonicotinoides kills #insects.

  • This was widely known even before 2010 by chemists even remotely connected to #CropSciences...

But everyone knew #Monsanto has #US #EPA decisionmakers on speed-dial, so everyone shut up because everyone in the #chemistry industry has a safe at their office with compromising material about their competitors, so basically everyone there keeps a "cartel of silence" (German Proverb) like the #Omerta...

Exposing Why Farmers Can't Legally Replant Their Own Seeds

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