Heute hat die extremistische Montagsdemo erneut gezeigt, wie egal ihnen andere Menschen offenbar sind. Statt die Veranstaltung direkt um 18:30 Uhr abzusagen, wurden erst einmal rund 30 Minuten lang Reden gehalten – obwohl längst klar war, dass die Polizei wegen des Hauseinsturzes dringend an anderer Stelle gebraucht wird.
Während die Bundespolizei weiter mit den fragwürdigen Grenzkontrollen beschäftigt ist, muss die Görlitzer Polizei die Montagsdemo inzwischen Woche für Woche allein stemmen. Als die Polizei uns fragte, ob wir unsere Demo absagen könnten, war unsere Antwort klar: Natürlich. Menschen und Einsatzkräfte gehen vor Selbstdarstellung und Dauerbeschallung.
Immerhin hat die extremistische Montagsdemo diesmal darauf verzichtet, ihren Marsch auch noch durch die Trümmerkulisse zu ziehen. Dass man so etwas überhaupt erwähnen muss, spricht leider Bände.
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