Textile Aussteuer galt lange als beiläufiges Alltagsobjekt und „weibliches“ Kunsthandwerk. Dabei kann sie auch als Quelle weiblicher Lebenswelten gelesen werden, schreibt Rebecca Bender - und entdeckt in den Stickereien auch Spuren von Disziplinierung, Identität und möglichem Eigensinn.

„Arbeit ist der Frauen Zier“—Eine „dingliche“ Perspektive auf eine designiert weibliche, materielle Kultur
<strong><a href="https://gtw.hypotheses.org/author/rebeccabender">Rebecca Bender</a></strong> - Filigrane Fäden, Stich an Stich. Präzise Linien und Kreuze – Rot auf Weiß, Weiß auf Weiß. Gestickte Buchstaben auf Taschentüchern, Leib-, Tisch- und Bettwäsche. Zunächst verstaut in Schränken, Kisten und Truhen. Schließlich, mehrere Jahrzehnte nach ihrer Entstehung, an die Oberfläche der Gegenwart geschwemmt.








