Die HLB hat diese baubedingten Änderungen nicht mehr veröffentlichen können. Der Halt zum Köpfen in Siegen-Weidenau ist also nicht im Fahrplan, die Verspätung auch nicht, und auf Basis der Reaktion der Reisenden die in Weidenau verwirrt aus- und wieder einsteigen, gab es auch im Zug keine manuellen Durchsagen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, die IC-Reisenden nach Siegen schon in Dillenburg auf den RE 99 zu schicken.... Bevor der gewendet hat, kommt aber noch eine verspätete RB 93 nach Siegen Hbf, der ich mich nun ebenfalls anschließe.

Besonders pikant: Der RE 99 fährt in Siegen Hbf nach Frankfurt entsprechend auch unveröffentlicht 6 Minuten früher ab, nur im Lauftext wird eine mögliche frühere Abfahrt (bis zu 10 min) erwähnt. Der Tf macht bei stehender Ausfahrt wenigstens noch eine Außendurchsage und scheucht so kurzentschlossene Snackkäufer vom Automaten in den Zug zurück. Wer jetzt noch entspannt die Treppe hochkommt, schaut in die Röhre, und etliche Ankömmlinge aus dem RE 9 von Aachen ebenfalls. Mit diesem fahre ich nun abschließend zurück nach Siegburg/Bonn, so geht die letzte Privatreise dieses Jahr zuende. Auf ein erfolgreiches Jahr 2026! #Finale2025

Von Leipzig fahre ich erneut mit einem L50-Ersatzzug (diesmal ein 401) zurück nach Frankfurt. Ich habe Glück, eine fünfköpfige Gruppe nach Fulda hat ihre umgebuchte Reservierung in einem Abteil nicht wahrgenommen, so bleiben wir bis Frankfurt nur zu zweit.

Um meine frühere Ankunft adäquat zu nutzen, nehme ich den Dosto-IC der Linie 34 nach Siegen-Weidenau. Hier sind nämlich kurzfristige Bauarbeiten zwischen Siegen Ost Gbf und Siegen Hbf, sodass der Giersbergtunnel mal wieder Fensterzüge sieht, und diesmal ergreife ich die Gelegenheit. #Finale2025

Für Hoyerswerda wurde eine Reisendensicherung an der letzten Tür durchgeführt und angesagt, beim deutlich kürzeren Bahnsteig in Ruhland hingegen nicht. In Elsterwerda-Biehla zweigen wir ab, halten in Elsterwerda und dann in Riesa auf dem Weg nach Leipzig. Im weiteren Verlauf des Fahrplanjahres wird aber auch noch nonstop über Falkenberg gefahren. Der deutsche Zugchef, der seit Węgliniec an Bord ist, überrascht mit dreisprachigen Ansagen, das polnische Zub steigt in Hoyerswerda aus. #Finale2025
Guten Morgen! Nachdem ich leider etwas zu lange geschlafen habe, habe ich auch die heutige Tagesplanung etwas umstrukturiert. Ich nehme schon um 9:33 Uhr den neuen IC "Saxonia" nach Leipzig, der gemeinsam mit dem "Chełmoński" aus Kraków kommt. Über Legnica und Węgliniec wird der Grenzübergang Horka(Gr) erreicht, den ich bereits aus dem Kulturzug kenne – dieser fuhr gestern Abend letztmalig nach Berlin. Neu ist aber der Abschnitt Horka Gbf - Särichen. Kurz danach halten wir in Niesky zum Zustieg der Bundespolizei, die im fahrenden Zug bis Hoyerswerda Kontrollen durchführt (wenigstens nicht im Stand). #Finale2025
Die Durchbindung nach Zgorzelec wäre auch nicht zwingend nötig gewesen. Der  Polregio nach Zielona Góra beginnt ebenfalls in Görlitz, dadurch kann der Trilex in Zgorzelec auch nicht auf den verspäteten  Os aus Wrocław warten, da er sonst die eingleisige Brücke blockieren würde. Während dort also in die Röhre geschaut wird, fährt Polregio rechtzeitig ab und ich erreiche mit etlichen anderen Reisenden in Węgliniec noch den KD Sprinter nach Wrocław. Eigentlich wollte ich über Prag mit dem Baltic Express anreisen, so bin ich nun immerhin etwas früher da. #Finale2025
In Zwickau wird mal wieder die wartende RB 30 als beheizter Warteraum für den RE 3 nach Dresden missbraucht. Dort habe ich eine Bonus-Wartestunde gewonnen, weil der RE 1 in dieser Stunde nur bis Görlitz fährt, ohne dortigen Anschluss nach Polen. Ich nehme daher erst den nächsten, der direkt bis Zgorzelec durchfährt. Dieser wendet kurz aus einer RB 60 und kommt schon getauft herein, eine augenscheinlich vergessene Fundsache drücke ich noch schnell dem Personal in die Hand. #Finale2025
Auch hier wird wieder in Gunzen gestoppt, ehe wir die Talfahrt nach Adorf fortsetzen. Schön wars, und angenehm frei von Akkordeon-Malträtierung oder ähnlichem. Die meisten steuern nun ihre Autos an, ich steige in die Vogtlandbahn nach Zwickau und übergebe das Zepter sozusagen an das ebendort aussteigende @JeDi, viel Spaß auf der nächsten Runde, die zumindest nach Zwotental hin viel leerer sein dürfte als meine eben. #Finale2025
In Zwotental angekommen wird erstmal die weltberühmte Absperrkette begutachtet und zum Zwecke der Fotografie ignoriert. Mit einem besetzten Stellwerk in Barthmühle hätte ich nun hier eine halbe Stunde auf den Direktzug nach Karlovy Vary gewartet, der dabei auch an Chodov vorbeifährt – der fährt aber nur zwei Mal am Tag, und erst deutlich zu spät wieder als dass ich mein Tagesziel noch erreicht hätte. Daher fahre ich erstmal wieder zurück nach Adorf. #Finale2025
Es ist so voll, dass ich erst nach der Hälfte der Fahrt an meine Fahrkarte komme, obwohl schon deutlich vor Abfahrt mit dem Verkauf angefangen wurde – übrigens je Richtung 1€ teurer als online, aber man unterstützt hier ja auch eine gute Sache. Die Kollegen sind zuversichtlich, dass es auf der Strecke noch weitergeht. In Siebenbrunn wird durchgefahren, aber in Gunzen halten wir für 15 Minuten. Es ist glatt auf dem Bahnsteig, aber der Würstchenstand lockt zahlreiche Gäste aus dem Zug heraus. #Finale2025
Um hier bei 56 Minuten Aufenthalt nicht zu erfrieren, fahre ich der nächsten Vogtlandbahn noch bis Zwickau entgegen. Diese ist dann auch gut besucht, viele sind mit Familienanhang auf dem Weg nach Adorf(Vogtl) – dabei sammeln wir auch in Weischlitz
die letzten Reisenden aus der verendeten 1. Runde der RB 4 ein, das Stellwerk wurde also inzwischen nachbesetzt. In Adorf wartet auf Gleis 1 der Grund für das Abenteuer: Zwei volle Ferkeltaxen zur Fahrt nach Zwotental. #Finale2025