In meiner Kindheit (90er) bekam man (fast) jedes Jahr ein Technic-Set geschenkt in dem irgendwas grundneues drin war.
Das eine Jahr eine Zahnstangenlenkung als Einstiegsdroge, im nächsten ein Differentialgetriebe, im übernächsten ein Kardangelenk, Schneckengetriebe, Kette, Bowdenzüge, Pneumatik, Elektromotoren, Gangschaltung, elektrische Pumpe für die Pneumatik und Drucklufttanks, bis hin zu #CodePilot.
Klar kaufte man jedes Jahr ein etwas teureres Set als im Vorjahr, aber man wollte ja auch ein tolles, neues Feature?
Heute? Heute gibt's max. 10 standardisierte Mechanismen. Je nach Preisbereich werden 2-7 daraus ausgewählt und im Bausatz untergebracht. Du kannst dir jedes Jahr eines von fünf billigen (eine Kurbel die einen irgendwie gearteten Hebel bewegt), eines von 3 mittleren (Zylinderblock der sich mitdreht wenn das Auto geschoben wird, evtl. mit Lenkung) oder eines von drei teuren kaufen (irgendwas mit Motor, dieser oft nicht mal enthalten)
Dafür sind die Modelle jetzt alle optisch hübsch und mit irgendeiner Lizenz.
Du bekommst nicht "ein Motorrad", du bekommst die "Ducati Panigale V4 S" - Spielwert? Null.
Aber mit Typenschild zum Aufstellen!
Yay!