Erinnern an Esther Bejarano: Konzertabend auf Kampnagel

Stark gegen das Vergessen: Musikerinnen und Musiker würdigen die Holocaust-Überlebende, die dieses Jahr 100 geworden wäre.

ndr.de

Notwendiger, aber schmerzhafter Debattenbeitrag?

Moralisch aufgeladene Empörung die #Antisemiten erfreuen dürfte?

Nix oder Beides davon?

Wer dabei war oder sich wirklich näher mit #CandiceBreitz auseindergesetzt hat, darf gerne Meinung dazu beisteuern.

Parolen und Reflexe brauche ich aber nicht.

#CandiceBreitz verbreitet ihre Position zwischen den Songs durch Verlesen imaginärer Briefe an "Dear Esther".

Sie bleibt dabei in den Grenzen des im deutschen Kulturbetrieb sag baren. Kritisiert aber Zensur.

#Gazakrieg ist für sie #Genozid.

#Holocaust und #Shoa könne und dürfe man mit nix vergleichen, sie tut es dann aber doch irgendwie.

Und sie spricht über das "als Jude" sprechen, was für sie erst in Deutschland zum Thema geworden sei

Gestern Abend war ich bei "A Song for Esther" von #CandiceBreitz, einem musikalischen Gedenken an #EstherBejarano.

https://kampnagel.de/produktionen/candice-breitz

Esther bedeutet mir sehr viel und war prägend für meinen Antifaschismus. Auch war ich wegen einigen der musikalischen Gäste dort.

#CandiceBreitz sagte mir bis gestern ehrlich gesagt nix.

https://de.wikipedia.org/wiki/Candice_Breitz

Rezension überfordert mich, muss aber reflektieren. #Gedankenfetzen #LongThread

1/X

Candice Breitz: A Song for Esther - Kampnagel

Am 4. Oktober 2025 würdigt auf Einladung der Berliner Künstlerin Candice Breitz ein außergewöhnliches Line-up von Musiker*innen die unermüdliche…

Kampnagel DE

#Bilddokumentation der #VVN Kundgebung für die #Kunstfreiheit am 20.07.2024 in #Saarbrücken. Rund 70 Künstler*innen, Kommunist*innen und andere Anti-Israel-Aktivist*innen versammelten sich am Samstag zur Selbstinszenierung der Künstlerin #CandiceBreitz.

https://www.flickr.com/photos/kaischwerdt/albums/72177720318997817

20.07.2024 VVN-Kundgebung für Kunstfreiheit vor dem Saarlandmuseum in Saarbrücken

Für Samstag, 20. Juli 2024 hatte die VVN/BdA Saar zu einer Verlammlung für Kusntfreiheit vor dem Saarlandmuseum in Saarbrücken aufgerufen. Die rund 70 Teilnehmenden setzten sich vorwiegend aus Vertreter*innen der saarländischen Kunstszene, kommunistische Linke und Anti-Israel-Aktivist*innen zusammen. Letztere machten in den vergangenen Wochen durch Verharmlosung des Hamas-Terrors in einem Interview der Saarbrücker Zeitung, sowie durch Angriffe auf die Pressefreiheit während einer Gaza-Demonstration in der Stadt auf sich aufmerksam. Anlass für die Protestkundgebung war die Absage einer geplanten Ausstellung der südafrikanischen Künstlerin Candice Breitz in der Modernen Galerie im November 2023. Breitz, selbst Jüdin, wurde in Zusammenhang u.a. mit der antisemitischen Israel-Boykott-Bewegung BDS gebracht. Ihre anti-israelische Haltung wurde in den Redebeiträgen fortgetragen. Nicole Schuh (VVN) sprach von vom „Genozid“ an der palästinensischen Bevölkerung. Sie verlas eine Grußbotschaft von Yoram Bejerano, Sohn der Holocaust-Überlebenden Esther Bejerano, der darauf verwies, dass sich seine Mutter gegen die „faschistoide und rassistische“ Politik in Israel gewandt habe. Weiter sprachen Klaus Behringer und Andreas Dury, beide als Privatperson und nicht als Vertreter des Verbands saarländischer Schriftsteller (VS Saar). Neben Cancel Culture, Zensur, Kritik an Erinnerungskultur und Staatsräson wurde auch vom „woken und gegenderten Postkolonialismus“ gesprochen. Candice Breitz forderte „Menschen mit Nazi-Hintergrund sollen aufhören ihre Kollektivschuld auf Palästinenser, Araber und Muslime zu projezieren“. Sie rief zudem zum Rücktritt der saarländischen Kultusministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) auf. Zum Abschluss performte sie den NS-Schlager „Bel Ami“ am Akordeon, mit dem es Esther Bejarano ins Mädchenorchester des KZ Auschwitz schaffte und damit das das Vernichtungslager überlebte. Anfragen zu Bildlizenzen: [email protected]

Flickr

Sehenswerte Diskussionsrunde der drei in Berlin lebenden jüdischen Intellektuellen #EmiliaRoig, #CandiceBreitz und Tomer Dotan-Dreyfus, anzusehen bei YouTube und zusammengefasst im ND: "Negotiating Jewishness in the Anti-/Philosemitic German Climate."

"Contemporary Germany often responds nervously to positions taken by progressive Jewish voices, frequently going to considerable lengths to de-platform, sideline and mute such voices."

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1178768.antisemitismus-debatte-in-deutschland-deutsche-befindlichkeiten-stehen-wie-immer-im-mittelpunkt.html

https://m.youtube.com/watch?v=ae08qM92gFs

»Deutsche Befindlichkeiten stehen wie immer im Mittelpunkt«

In der deutschen Antisemitismusdebatte geht es oft gar nicht um jüdische Sicherheit sondern um deutsche Sensibilitäten, beobachten die jüdischen intellektuellen Emilia Roig, Candice Breitz und Tomer Dotan-Dreyfuß.

nd-aktuell.de

@JohnMeils
Der von dir selbst verlinkte Guardian Artikel ist das Gegenteil deiner Behauptungen: #CandiceBreitz argumentiert sehr genau, beschreibt sehr treffend die deutsche Realität zur Zeit und was ein "antisemitischen Pulk" dann wo veranstaltet, kann man nicht ihr anlasten. Sondern dem Pulk.

"Das Ziel der Vernichtung Israels" hat genau noch mal wer? Beleg?

Die Presseerklärung ist bekannt und ein Witz. Klaus fasst das gut zusammen.
@RitaWerner

@JohnMeils
Danke für deine ehrliche Meinungsäußerung.

Ich habe den Fall um Candice Breitz ziemlich genau verfolgt und deswegen kann ich ihr Statement (und das der Co-Autorinnen) nur unterschreiben. Dass ND-Aktuell dem eine Plattform bietet, begrüße ich ausdrücklich.

Linke jüdische Positionen müssen nicht jedem gefallen, aber ein "tickt ihr alle noch sauber?" ist auch nicht gerade der substantiierteste Beitrag, den ich je gelesen habe

#CandiceBreitz

@RitaWerner

On 9.12, 3 inconvenient Jews-Emilia Roig, Tomer Dotan-Dreyfus and Candice Breitz-engaged in a public conversation titled, "Negotiating Jewishness in the Anti-/Philosemitic German Climate." The discussion was hosted by KOW-Berlin, w/ support of Goethe-Institut Hamburg. Comical local efforts were made in advance of the event (largely by non-Jewish individuals), to have GIH cancel the event, on the basis that the three speakers were "antisemitic."

https://youtu.be/ae08qM92gFs?si=F7aAmOpL-XFhNeOB

#candiceBreitz #Germany

NEGOTIATING JEWISHNESS IN THE ANTI-/PHILOSEMITIC GERMAN CLIMATE

YouTube

@newsbot

Es wird immer unerträglicher. Gegen eine südafrikanische Künstlerin, die gegen die Einschätzung des Deutschen Bundestags protestiert hatte, dass die BDS Bewegung antisemitisch sei, wird hier rabiat vorgegangen.
In Südafrika kennt man Apartheid ebenfalls und man weiß auch, wie sinnvoll und wirksam internationaler Boykott ist.

Ach ja: die südafrikanische Künstlerin ist übrigens Jüdin.

Keine Pointe.

#CandiceBreitz #DeutscheMitNaziHintergrund